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5.8 Praktisches Ziel der Lehre Danovs – die Anwendung der Liebe

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5.8 Praktisches Ziel der Lehre Danovs –

die Anwendung der Liebe

Peter Danov behauptet, dass er in seiner Lehre am meisten über die Liebe gesprochen hat. Trotzdem sind seine Zuhörer und Anhänger seiner Meinung nach noch in einem Vorstadium, das Wesen der Liebe vollständig und ihrer ganzen Tiefe zu verstehen.

Das Thema Liebe steht in Danovs Vorträgen an zentraler Stelle. Die Liebe ist fiir ihn gleichzeitig Sinn, Ziel und Inhalt des Universums und des menschlichen Lebens. Die Hauptaufgabe jedes Menschen, der sich auf den geistigen Weg begeben hat, besteht darin, die Liebe, die alles Existierende gebärt und bewegt, zu verstehen, ihr Wesen und ihre Ausdrucksformen kennen zu lernen und sie in seinem Leben allen Menschen und allen lebendigen Wesen gegenüber anzuwenden.

Alles, was über die Liebe gesagt wird, kann nicht umfassend und ausreichend genug sein. Die theoretische Lehre von Peter Danov über die Liebe ist unerschöpflich. Dieses Thema wird in jedem einzelnen seiner zahlreichen Vorträge behandelt. Deshalb nennen die Anhänger der Weißen Bruderschaft Danovs Lehre auch »die Lehre von der Liebe«. Genau dadurch unterscheidet sich ihrer Meinung nach Danovs Schule von den anderen geistigen Schulen der Vergangenheit und der Gegenwart, die vorwiegend Schulen der Erkenntnis und der Weisheit sind - Danovs Schule hingegen ist eine »Schule der göttlichen Liebe«. Die Liebe ist nach Peter Danov der kürzeste und ungefährlichste Weg zu Gott.

Die Liebe ist das Fundament der neutestamentlichen Verkündigung von Jesus Christus. Peter Danovs Lehre wird von den Anhängern der Weißen Bruderschaft als identisch mit der Christuslehre angesehen. Sie begreifen die Neue Lehre als Aktualisierung und Konkretisierung der Christuslehre, deren »Anwendung« gezielt angestrebt wird. Die Aufgabe des Peter Danov besteht seinen Anhängern zufolge darin, dass er den Weg für die Anwendung des von Christus hinterlassenen großen Ideals aufzeigt. Das Christentum ist nach Peter Danov nicht nur das Streben nach Gott, sondern auch eine Wissenschaft, deren Anwendung wichtig ist. Um die Welt auf eine höhere Stufe zu bringen, ist es notwendig, die Christuslehre von ihrer praktischen Seite zu begreifen und sie im alltäglichen Leben anzuwenden: in den Familien, in der Gesellschaft und in allen Lebensbereichen. Danov sieht die Vermittlung der Methoden zur Anwendung des Christentums als sein Hauptziel an.

Nach der christlichen Definition heißt es: »Gott ist Liebe« (1. Joh 4, 8), Peter Danov sagt:

»Alles existiert durch die Liebe. Wer die Liebe kennt, spricht über die Größe Gottes. «

»Christus ist die Tür für die Liebe. Durch ihn kommt man in dieses Reich hinein. Er hat die Liebe als den Weg für die menschlichen Seelen gezeigt.«

»Alles in der Welt lebt in der Liebe und durch die Liebe. Alles, was gesehen wird: Weltall, Sonnen, Planeten, sind eine Äußerung der Liebe. Der Kosmos in seiner Gesamtheit und die ganze physische Welt sind eine Äußerungsform der materialisierten Liebe. «

»Alle Seelen sind miteinander auf eine solche Weise verbunden, dass sie etwas Ganzes, Unzertrennliches bilden. Vom Gesichtspunkt dieser Liebe aus stellt die Welt einen großen Organismus dar, in dem Gott lebt und arbeitet. Der Mensch soll sich als einen Bestandteil des göttlichen Organismus sehen. Wenn die Liebe in uns kommt, erkennen wir, dass in alle Menschen ein und dasselbe Prinzip eindringt. «

»Die Liebe ist eine Eigenschaft der Seele, d. h. ein innerer Reichtum des Menschen, nach dem er streben muss [...] Die Liebe ist in der menschlichen Seele vorhanden. Es ist genug, dass der Mensch seinen Verstand, sein Herz und seine Seele für das Göttliche öffnet, um seine Liebe zu allen lebendigen Wesen zu äußern! Der Mensch muss lieben, um sich zu verwirklichen.«

Danov beschäftigt sich in seiner Lehre überaus gründlich mit dem Thema Liebe. Er erläutert Erscheinungsformen, Methoden, Gesetze und Kraft der Liebe und behandelt diese in folgenden Zusammenhängen:

·   die weltumfassende Liebe - die Quelle des Lebens

·   vor dem Tempel der Liebe

·   die Liebe als schöpferisches Prinzip im Dasein

·   die Suche nach Gott

·   die Liebe beruht auf der Einheit des Lebens

·   die Welt ist auf der Liebe aufgebaut und wird von der Liebe umfasst

·   die drei Formen der Liebe - die Liebe zum »großen vernünftigen Ursprung« (Gott), die Liebe zum Nächsten und die Liebe zu sich selbst

·   die Liebe ist das Wesen der menschlichen Natur

·   die Liebe steht über jeder Religion

·   die Einheit in der Liebe - die Liebe ist untrennbar

·   die Erscheinungsformen und Methoden der Liebe

·   die grundlegenden Gesetze bei der Äußerung der Liebe - das Verhältnis zu den Menschen und das Verhältnis zum ewigen Ursprung

·   die Aufnahmefähigkeit für Liebe

·   die Mitarbeiter Gottes

·   das Gebet

·   die göttliche Liebe

·   Transformierung der Liebe

·   die Wechselwirkung der Seelen; die Verbindung zwischen den sich liebenden Wesen

·   die neuen Wege der Liebe

·   Beständigkeit in der Liebe

·   die Quellen der Liebe liegen in der Ewigkeit

·   Prüfungen in der Liebe

·   die Liebe lebt in einer harmonischen Umwelt

·   die Liebe gebärt Liebe

·   Liebe und Beliebtheit

·   das Gesetz der Polarität

·   das Gesetz der Harmonie

·   die unbekannte Liebe

·   die ewige Erneuerung

·   die Zuströme der Liebe

·   die Liebe verbindet den Menschen mit der lebendigen Natur in ihrer Gesamtheit

·   das Gesetz der Fülle

·   der Segen

·   wer liebt, hilft der ganzen Menschheit

·   der Einfluss der göttlichen Liebe

·   die Liebe zum Feind

·   die Liebe ist Dienen

·   die Liebe entwickelt die geistigen Sinnesorgane

·   der aufsteigende Weg der Liebe

·   Stufen der Liebe - die Liebe als Antrieb, Gefühl, Kraft, Prinzip

·   die Errungenschaften der Liebe - die Liebe verbindet den Mensch mit dem Ganzen

·   die Liebe bringt alle Errungenschaften und Möglichkeiten mit sich

·   die Liebe löst alle Fragen

·   die Liebe bringt Leben - die Liebe führt zum Leben

·   die Liebe bringt die Voraussetzungen für Gesundheit, Schönheit, Freude, Frieden, Inspiration und Aufschwung

·   die Liebe bringt Licht - sie ist eine Voraussetzung für Erkenntnis und Vernunft

·   die Liebe entwickelt die Begabungen

·   die Liebe bringt Freiheit; die Liebe schließt jede Gewalt aus

·   die Liebe verwandelt den Menschen

·   die Liebe befreit von Widersprüchen

·   die Methoden für die Erforschung der Liebe

·   die Kultur der Sechsten Rasse - die Kultur der Liebe

·   vor dem Eintreffen der Liebe

·   im Garten der Liebe

·   Gesetze und Methoden des Guten

Die Liebe ist, nach Peter Danov, auch das dominierende und grundlegende Prinzip in der von ihm angekündigten Sechsten Rasse, die auch Kultur der Liebe genannt wird. Die Grundlagen dieser Kultur sind den Anhängern der Weißen Bruderschaft zufolge vom »Meiser« Beinsa Duno durch die drei Elemente - Lehre, Paneurhythmie und Musik - gelegt worden. Peter Danov erläutert die Erkenntnisse, Kräfte und Methoden der Praxis, die grundlegend für diese kommende Kultur der Liebe sind. Sie werden in dieser Kultur in vollem Ausmaß entwickelt und zur Geltung gebracht. Die Liebe stellt das Fundament der Lehre Danovs dar.

Nach Danovs Lehre haben die Menschen die Liebe bis heute in ihrem Denken und Verhalten nur teilweise umgesetzt. Sie wird aber bald die entscheidende Rolle bei der Erneuerung spielen. Die Liebe wird in Zukunft das innere und das äußere Leben organisieren und Grundlagen, Struktur und Überbau der Neuen Kultur schaffen, mit deren Hilfe dann endgültig die Brüderlichkeit zwischen den Menschen verwirklicht wird.

Die Lehre von Peter Danov wird von den Anhängern nicht als Religion oder christliche Kirche, sondern als Wissenschaft oder Philosophie des Lebens angesehen. Als größter Vorzug gilt vielen Forschem ihre praktische Orientierung. Danov sagt: »Eine Lehre hat einen Sinn, wenn sie angewendet werden kann.« Den Kem von Danovs Lehre bilden die Wechselbeziehungen zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen, die Äußerungen der Liebe und die Anwendung der Liebe zwischen den Menschen. Peter Danov selbst definiert seine Lehre folgendermaßen:

»Die Neue Lehre besteht im Verständnis der Liebe. «*u

»Meine Lehre ist für die lebendige Natur, für den Menschen, für das Vernünftige in der Welt und für Gott — die Wissenschaft von der Liebe. «

»In der Epoche, die jetzt in der Welt anbricht, wird die göttliche Liebe in Erscheinung treten.«

»Die Liebe ist das Neue, das in der Welt angewendet werden soll.«

Das Wichtigste ist ihm zufolge, richtig zu leben und nicht nur über das Leben zu philosophieren. Eine Erkenntnis ist nur nützlich, wenn sie in der Praxis angewendet werden kann. Ein zentraler Punkt in Danovs Lehre ist, dass er die Methoden, Wege und Mittel aufzeigt und erklärt, mit deren Hilfe sich die im Menschen vorhandenen Tugenden, Kräfte und Eigenschaften entwickeln können. »In allen Vorlesungen können Methoden für die Erziehung und Selbsterziehung gefunden werden. Ich habe unzählige Methoden, Arten, Formen und Bilder für die Erziehung von Kindern, Erwachsenen, Philosophen und Dichtem vermittelt.« Die Anwendung der Neuen Lehre im alltäglichen Leben - bei kleinen und großen Dingen -steht im Mittelpunkt von Danovs Werken. In seinen Vorträgen erteilt er sehr oft auch praktische Ratschläge jeder Art. Wie man vernünftig lebt und handelt und wie man die göttliche Liebe in seinem Leben ständig und überall umsetzen kann, lehrt Danov durch Beispiele und Erläuterungen auch außerhalb des Unterrichts in der von ihm gegründeten Schule. Dabei ist er mit seinem persönlichen Leben stets ein Vorbild für die Anhänger. Er lebt und arbeitet zusammen mit den Schülern und nimmt an all ihren Tätigkeiten teil, wobei er ihnen alles praktisch zeigt und erklärt. Danov sagt von seiner gesamten Tätigkeit, dass sie in erster Linie einen praktisch aufklärend-erzieherischen Charakter hat und dass er die Schüler lehrt, sich die größte Kunst, »die Kunst des vernünftigen Lebens«, anzueignen. Er sagt, dass er nur das predigt, was praktisch erprobt und überprüft worden ist. Seine Lehre, sagt Danov, ist eine praktische Philosophie des Lebens. Sie kann durch Experimente bestätigt werden, da es sich nicht um Behauptungen, sondern um die praktische Anwendung von Prinzipien und Gesetzen handelt.

Nach Peter Danov ist die Epoche der selbstständigen eigenen geistigen Entwicklung in Isolation von anderen Menschen und von der Welt bereits vorüber. Heute ist die Zeit der kollektiven Arbeit und des Lebens für das Ganze. Peter Danovs Methoden für die Verwirklichung der Liebe, die Selbsterziehung in Liebe und die Anwendung der Liebe zwischen Menschen als »Brüder« und »Schwestern« werden nicht nur im Privatleben und der nächsten Umgebung angewendet, sondern auch in Form eines gemeinsamen brüderlichen Lebens in der Gemeinschaft. Dies wird jedes Jahr beim Jahrestreffen der Gemeinschaft im Rila-Gebirge praktiziert. Hier lernen die Teilnehmer ein gemeinsames brüderliches Leben, wo alles für das Ganze und die anderen nach dem Prinzip der Liebe und der Freiheit erfolgt. Dieses Sommertreffen der Gemeinschaft wird auch »geistige Schule« genannt, weil dort jeder die angeeigneten theoretischen Kenntnisse in der Praxis und im Umgang mit anderen unter einfachen und strengen Lebensbedingungen ausprobieren kann.

Diese Prinzipien werden bei allen praktischen Tätigkeiten und Methoden der Gemeinschaft Weiße Bruderschaft berücksichtigt, denen das Streben nach Verwirklichung der Liebe und nach einem Leben für das Ganze zugrunde liegt. Dies wird beispielsweise in der Panurhythmie deutlich, die eine kollektive geistige Praxis darstellt, eine Methode für das Erwecken des kollektiven Bewusstseins in den Teilnehmern ist und die Empfindung für die Zugehörigkeit und Verbundenheit mit dem Ganzen sowie das Gefühl der Harmonie und der wechselseitigen Abhängigkeit zwischen den Teilnehmern entwickelt.

Danov sagt, dass er sich der Religion nicht widersetzt, weil sie als inneres Prinzip ein Bedürfnis der Seele ist. Die Religion muss aber ihrer Form nach verändert werden. Das heißt, man braucht ein tieferes Verständnis, eine neue Moral, eine Weiterentwicklung und Wachsamkeit des Bewusstseins und eine richtige Lebensweise. Es muss auch das Verhältnis zur Natur und zu allen lebendigen Organismen verändert werden, auch das zu den allerkleinsten. Er sagt, dass er den Menschen nur zeigen will, auf welche Weise sie richtig leben können - darüber hinaus hat er keine anderen Interessen, er will auch keine anderen Vorteile erzielen. Nach Danov sollen alle Eigenschaften und Kräfte im Menschen so umfassend wie möglich erweckt werden. Seiner Meinung nach soll man im Leben in jeder Hinsicht und in jeder Situation hellwach sein.

Man braucht heute Methoden für eine Verbesserung des Lebens. Die Missstände in der heutigen Gesellschaft können nach Danov nur durch die Liebe behoben werden. Eine Besonderheit seiner Lehre ist, dass sie keine Verbote enthält, sondern ausschließlich positive Empfehlungen: der Mensch soll den anderen Menschen lieben, er soll die Wahrheit sagen, er soll weise, tugendhaft, gerecht, freigebig und nachsichtig sein und sich für die anderen aufopfem.

Danov widersetzt sich der Geistlichkeit, aber nicht aus Prinzip, sondern weil diese auf falschen Grundlagen wie Geldgier, Gewinnsucht und anderem basiert. Christus ist gekommen, um Diener zu schaffen, die aus Liebe Gott dienen und ein Vorbild der Liebe und des ehrlichen Lebens sein sollten. Danov sagt, dass er niemanden ablösen will. Jeder soll an seinem Platz bleiben, sich aber der Verantwortung bewusst sein, die er trägt. Er will seine Pflicht gegenüber der Menschheit und der jungen Generation erfüllen, indem er Methoden für die Verbesserung des Lebens aufzeigt. Ihm zufolge sollten alle Menschen, insbesondere aber Priester, Lehrer und Richter ein ehrliches Leben führen. Danov erwartet von den Menschen verantwortungsbewusste Arbeit, von der die Zukunft des Einzelnen, der Gesellschaft und der gegenwärtigen Kultur insgesamt abhängt.

Die Anwendung der Liebe hängt auch mit Danovs Lehre vom Anbrechen einer neuen erhabenen Kultur der Liebe zusammen - einer Liebe, die alle Völker und alle Individuen von den kleinsten bis zu den größten miteinander verbindet und in der zwischen allen Wesen Brüderlichkeit und Gleichheit herrscht. Diese Ziele, sagt Danov, sind auch in den Sozialwissenschaften als Theorie zur Verbesserung der Gesellschaft anzutreffen, sogar in manchen Parteien und Religionen wie dem Christentum. Es werden auch Versuche zu deren Verwirklichung unternommen. Die Ziele sind richtig, aber die verwendeten Methoden sind falsch. Der Unterschied zu Danovs Lehre besteht darin, wie die Theorien in die Praxis umgesetzt werden, durch Gewalt oder durch Liebe und Freiheit. Wenn sich das Bewusstsein bei allen weiter entwickelt, werden alle dieselben Methoden anwenden. Dabei steht das Gesetz der Selbstaufopferung im Vordergrund. Keiner will mehr seine Schwester oder seinen Bruder ausbeuten, und das Gesetz der Liebe kann ungehindert verwirklicht werden. Es ist anwendbar, aber man muss wissen, wie es angewendet wird. Dies gelingt nur mit Hilfe des Herrn, der Liebe ist. Nur diese große Kraft, die göttliche Liebe, kann die Menschen erlösen. Wenn die Menschen diese Liebe annehmen, werden sie auch die Freiheit erhalten.

Die Leiden in der Welt zeigen, dass die Menschen vom richtigen Weg abgewichen sind. Nur wenn der Mensch auf den richtigen Weg zurückkehrt, hören auch die Leiden auf. Danov will eine neue Lebensart zeigen, durch die der Mensch zum Neuen Leben kommt. Das Neue Leben, das eine Verbesserung des privaten und des gesellschaftlichen Lebens bedeutet, stellt nach ihm die Anwendung einer Reihe von Prinzipien und Methoden dar, die praktisch und experimentell erprobt worden sind.

Danov sagt, dass die Menschen heute zwar eine Religion besitzen, den Glauben aber verloren haben. Er will den göttlichen Glauben in den Menschen erwecken und sie begeistern. Er ist bestrebt ihnen ein tieferes Verständnis zu geben, das Bewusstsein in ihnen zu erwecken und ihnen die Methoden für dieses Leben aufzuzeigen. Die religiösen Menschen - Orthodoxe, Katholiken, Protestanten - gehen in die Kirche, sprechen von Gott und rufen ihn an. Danov aber fragt sie:

»Sehr schön, aber wo ist eure Liebe? Liebe, Liebe ist erforderlich. Diese Liebe darf nicht nur in der Kirche sein, sondern sie muss in alle Häuser und in Mütter und Väter eindringen, damit alle ihren warmen Strom verspüren. Ihr sagt: >Kommt in die Kirche !< Aber in welche Kirche? Die Kirche, das sind wir, die lebendigen Menschen selbst, unser Verstand, unsere Herzen.«

Die Liebe stiftet überall Frieden, sie beginnt zu wirken, sie erweckt die Menschen, macht ihnen Mut und ermöglicht ihnen, eine höhere Stufe des Lebens zu erreichen.

Danov denkt insbesondere an die junge Generation. Seiner Meinung nach müssen alle an die jungen Menschen denken und sich um sie kümmern. Er sagt voraus, dass in Zukunft eine neue Generation, ein neuer Menschentyp, geboren wird, und will die junge Generation auf eine höhere Stufe versetzen, indem er ihr eine neue Philosophie sowie Kenntnisse und Arbeitsweisen vermittelt. Er will aus ihnen Maler, Musikanten, Dichter und Arbeiter machen, die in allen Bereichen des Lebens und der Wissenschaft Gott dienen. Sie müssen verstehen, dass es nur einen Herrn der Liebe gibt und dass sie mit der Kraft der Liebe ihr Leben aktiv gestalten müssen. Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.

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