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mariaK

Denke gerade

1 Beitrag in diesem Thema

Denke gerade [richtig]!

 

 

Sei immer treu, wahrhaft, rein und gütig!

 

Nachdenken

 

Was zeigt das Knarren eines Autos? Kommt ihr in einen Staat, dessen Auto stark knarrt, ist dann dieser Staat sicher? Die zeitgenössischen Menschen haben die richtige Denkweise verloren. Das Schwierigste ist, dass der Mensch gerade denkt. Eine der wichtigsten Aufgaben der zeitgenössischen Menschen ist jedoch zu lernen, richtig zu denken. Gerade zu denken, das ist eine Kunst, das ist eine Wissenschaft. Ich stelle euch eine andere Frage: Was ist der Ort, durch welchen der Fluss fließt und breiter und seichter wird? Antwort: Das Tal. Was ist der Ort, durch den der Fluss, der fließt, tiefer und schmaler wird? Ein Gebirgsort. Was sind die Bedingungen eures Lebens, wenn es sich erweitert? -- Es sind die Bedingungen des Feldes und Tals. Wenn es so ist, dann müsst ihr die Bedingungen, unter denen die Berg- sowie die Talbewohner leben, studieren, denn das Leben der einen unterscheidet sich grundlegend vom Leben des anderen. Ihr sagt: „Es sind gewöhnliche Dinge, die uns nicht sehr interessieren.“ Ja, aber studiert ihr die gewöhnlichen Dinge aus der Sicht eures inneren Lebens, dann würdet ihr den Sinn verstehen, der in ihnen verborgen liegt.

 

Ich sage: Jeder Tag bringt einen großen Gedanken mit sich, ein großes Gefühl und eine große Handlung, welche bearbeitet werden müssen. In dieser Hinsicht stellen jeder große Gedanke, jedes große Gefühl und jede große Handlung Steine, auf welchen der Mensch, wenn nicht anders so zumindest das Datum ihrer Erscheinung auf der Erde niederschreiben soll. Also, jeder Tag erfordert von euch einen wichtigen Gedanken, ein wichtiges Gefühl und eine wichtige Handlung zu bearbeiten, unabhängig davon, wie mikroskopisch sie auch sein mögen. Erfüllt ihr es nicht, so ist euer Tag unbemekrbar vergangen und durch nichts gezeichnet.

 

Bis jetzt ist das Streben der Menschen sehr allgemein. Sie möchten auf einmal groß werden und viele Dinge ohne Mühen erwerben. Das erstreben auch die kleinen Kindern. Sie haben den großen Wunsch, groß und hoch zu werden. Wie groß kann der Mensch werden? In Bulgarien ist die Durchschnittsgröße, welche der Mensch erreichen kann, beispielsweise 175-180. Ich frage: Was hat der Mensch erreicht, wenn er z.B. 175 oder 180 cm groß geworden ist. Wenn die Größe den Menschen groß und genial macht, dann was würden wir über jene großen Bäume sagen, welche mehrere Meter groß sind? Wenn die Größe das Maß der Größe ist, dann müssen diese Bäume groß und genial sein. Ist es dem so? Viele sagen: „Der Mensch muss groß werden, er muss in der Höhe und in der Breite groß werden und dabei schlank und delikat sein.“ Wer ist eurer Meinung nach schlanker die hundertjährige Eiche oder ein großer, stattlicher Mensch? Die hundertjährigen Bäume geben mit ihrer Dicke und Beständigkeit an und die Menschen geben mit der Plastizität ihres Körpers an. Der ganze Körper des Menschen soll sich mit seiner Beweglichkeit und mit der Plastizität seiner Muskeln unterscheiden.

 

Wenn ihr beispielsweise den Menschen betrachtet, dann muss jeder Gesichtsmuskel die Ideen ausdrücken, welche ihn bewegen. So muss der Mensch in seinen Bewegungen der Ausdruck seiner Ideen sein. Seinen Gang soll vollkommen seine Ideen zum Ausdruck bringen. Wenn ihr einen Menschen betrachtet und seht, dass er bei seinen Bewegungen krumme, gebrochene Linien vollzieht, indem er nach links und nach rechts von einer zur anderen Seite schwankt, dann werdet ihr seine Ideen und seinen Charakter erkennen. Dann seht ihr, dass ein Mensch mit gesenktem Kopf geht, ein anderer mit einem erhobenen Haupt, ein dritter mit gesenktem Mund, mit struppigen Augenbrauen und sagt: „Das geht nicht.“ Nein, so geht es nicht. Das ist eine Disharmonie der Linien, welche in keiner Weise im Himmel zugelassen werden kann. Wie denkt ihr, kann solch eine Disharmonie bei den Engeln existieren? Wenn ein Mensch das Vollkommene anstrebt, die hellen Ideen, dann werden die Linien seiner Bewegungen harmonisch, stetig und plastisch. Ich spreche nicht vom Körper als Form, sondern als Ausdruck der hellen und heiligen göttlichen Gedanken. Wenn die Linien der Bewegungen im Menschen disharmonisch sind, dann ist er verurteilt, an unterschiedlichen Krankheiten zu erkranken. Überhaupt ist die Ursache aller Krankheiten die Erschöpfung des Nervensystems im Menschen. Wenn der Mensch sich mehr darum kümmert, materielle Güter zu erwerben als seine Gedanken und Gefühle zu entwickeln, dann erkrankt er an Tuberkulose. Der Mensch ist nicht verpflichtet, die Welt auf dem Rücken zu tragen noch hat die Welt die Pflicht, sich um ihn zu kümmern.

 

Viele der zeitgenössischen Menschen möchten, dass die anderen an sie denken, sie rühmen, ihnen Sträuße schenken und ihnen Kränze für ihre Errungenschaften geben. Ich sage: „Diese Menschen nehmen nur die eine Seite dieser Lage ein. Sie wissen nicht, worauf sie wegen der Sorgen der Menschen um sie stoßen können. Es gibt kein größeres Unglück für den Menschen als, wenn die Menschen an ihn denken und ihn rühmen. Stellt euch vor, ihr geht auf der Straße und begegnet Menschen, welche sich um euch kümmern und ständig an euch denken. Was sollt ihr tun? Ihr müsst sie immer grüßen, infolge dessen ihr ständig mit gesenktem Kopf geht, also mit einem Kopf, der sich ständig bewegt. Wenn diese Menschen jedoch zu Besuch kommen, dann müsst ihr sie gut empfangen, ihnen zum Essen geben und sich mit ihnen unterhalten. Ist es leicht, mit tausenden Menschen fertig zu werden? Denn wenn ihr den Vorteil von den Menschen akzeptiert, so müsst ihr auch eure Pflichten ihnen gegenüber berücksichtigen. Die zeitgenössischen Menschen sind gegenüber ihrer Rechten sehr anspruchsvoll, aber gegenüber ihrer Pflichten nachlässig. Ein Mensch betet beispielsweise für jemanden zu Gott, dass er ihm helfe und segne. Wenn dieser Mensch den Segen Gottes erhält, dann soll er gewisse Pflichten demjenigen gegenüber tragen, der um ihn gebetet hat und ihm zumindest den göttlichen Segen bringen. Dabei muss er selbst seinem Nächsten dem Segen bringen und nicht der Diener

 

Als Schüler müsst ihr beim positiven Leben stehen bleiben, beim Harmonischen in ihm. In dieser Hinsicht könnt ihr von den weltlichen Menschen lernen, welche ebenfalls ihre Schule und ihre Lehrer haben. Lernt denn der Kaufmann nicht, wie er handeln soll? Aus der unsichtbaren Welt werden Lehrer für die Menschen aus allen Berufen und Handwerken gesandt. Von den Fähigkeiten der Schüler hängt die richtige Lage des einen oder anderen Berufes im Leben ab. Dasselbe kann man auch von den religiösen Menschen sagen. Die religiösen Menschen haben auch ihre Lehrer, die sie lehren, woran sie glauben sollen. Aus der unsichtbaren Welt wird einem religiösen Menschen eine Vision gegeben; einem anderen wird eine erhabene Idee überbracht, die er mit seinem Aufstehen realisieren soll. Durch seine Engel arbeitet Gott an allen guten Menschen, Er erscheint ihnen und veranlasst sie, tätig zu werden.

 

Deshalb steht in der Heiligen Schrift geschrieben, dass Gott nicht nur im Himmel, sondern auch in den Herzen allen guten und demütigen Menschen lebt. Wie denkt ihr, kann Gott in einem Herzen leben, das ständig weint und protestiert? Es wurde gesagt: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. Er lebt nur in den Herzen, wo es Liebe, Glaube und Hoffnung gibt, d. h. in den Herzen der Kinder, in denen es keinen Gram und Verzweiflung gibt.

 

Das bezieht sich auf das hohe, auf das bewusste Leben des Menschen. Und in diesem Leben gibt es Gram, aber solch einen Gram, der die Seele des Menschen erhebt. Leidet der Mensch bewusst, dann ist er nah an Gott. In der Heiligen Schrift wurde gesagt: „Rufe mich an am Tag der Not.“ Leidet der Mensch, ohne den Sinn der Leiden zu verstehen, dann ruft, weint und protestiert er, bis Gott schließlich einen seiner Diener schickt, um ihm zu helfen. Kommt der Diener Gottes zu euch, dann wird er nur ein paar Augenblicke bei euch bleiben und dann euch verlassen. Was wird er denn den ganzen Tag machen? Gibt es einen Sinn, dass er sich eure Beschwerden anhört, dass dieser oder jener euch etwas Beleidigendes gesagt hat, oder dass ihr nicht richtig gegessen habt oder dass ihr keine Schuhe und keine Kleidung und so weiter habt? Der geistige Mensch ist mir allem zufrieden. Groß kann dieser Mensch genannt werden, der, wenn er einen Verlust von 100 000 Leva erleidet, sich mit seiner ganzen Demut an Gott wendet und sagt: „Herr, ich danke dir für all das, was ich durch den Verlust dieses Geldes gewonnen habe.“ Ich sage: Nur solch ein Mensch ist in der Lage sich an die fünf Leva zu erfreuen, die ihm jemand geben würde.

 

Die materiellen Güter, welche die Menschen erstreben, sind nur für die noch nicht-fortgeschrittenen Seelen von Bedeutung. Und deshalb werdet ihr sehen, dass Gott solchen Menschen Häuser, Felder, Reichtümer, Geld gibt, welche ihnen als Vergnügungsmittel dienen. Den fortgeschrittenen Seelen sagt Gott: „Ihr braucht kein Geld, Reichtümer, Felder; ihr müsst euren Blick nach oben richten, zum unergründlichen Firmament und dort sollt ihr die Sterne, den Mond und die Sonne erforschen.“ Manche von den Schülern, welche für Gott arbeiten möchten, packen ein Kind aus der Welt, was sich noch vergnügt und bringen es in die Schule, um aus ihm einen Schüler zu machen. Er sagt ihm, es müsse sich von all seinen Puppen und vom ganzen Vergnügen lossagen. Denkt ihr, dass dieses Kind mit der Arbeit in der Schule zufiredengestellt werden kann? Es wird sich schnell langweilen und hinaus in die weite Welt gehen. Dieses Kind ist mit dem Spielen noch nicht fertig geworden, es gibt keinen Grund, ihm das Spiel vorzeitig wegzunehmen. Ich ziehe daraus die folgende Schussfolgerung: Der Schüler, der um des Geldes und um des Reichtums willen leidet, zeigt, dass er noch ein Kind ist. Es wurde vorzeitig gezwungen zu lernen. Die Auseinandersetzung unter den Schülern lässt sich auf den Gewinn von mehr Geld, dass sie mehr materielle Güter erlangen und wer an erster Stelle ist, zurückführen. Wenn ihr in dieser Situation kommt, dann werdet ihr zugeben, dass in euch keine Demut, keine Sehnsucht, Schüler zu sein, ist. Die Demut wird von innen und nicht von außen erlangt.

 

Jetzt wird von allen Reinheit und Aufrichtigkeit verlangt, dass ihr euch nicht so darstellt, wie ihr nicht seid. Kann derjenige ein geistiger Mensch genannt werden, der sich ausschließlich mit materiellen Dingen in seinem Leben beschäftigt? Die zeitgenössischen Menschen gelten als Christen, aber suchen nur materielle Dinge. Sie gelten als Christen, aber möchten von Gott Gesundheit, die sie so nutzen dürfen, wie sie wollen. Eines sollt ihr erinnern: Christus kam in der Welt, um die Menschen zu lehren, Gott zu erkennen und Ihm zu dienen, und nicht Reichtümer und Glück zu erlangen. Was sehen wir bei den zeitgenössischen Menschen? Wenn sie dasjenige nicht erreichen, was sie wünschen, beginnen sie Gott zu kritisieren und an Ihn zu zweifeln. Möchte der Mensch Gott kritisieren, dann wird er für seine Taten eines Besseren belehrt. In dieser Hinsicht ist der Himmel unerbittlich. Ihr müsst den Namen Gottes heiligen! Das ist die erste notwendige Bedingung zur Bewahrung der Reinheit der Seele. Wenn ihr euch von der Kritik befreit, dann werdet ihr Bedingungen haben, um euren Charakter zu bilden. Wenn es um Kritik geht, dann kann ich sagen, dass ihr gewöhnliche Menschen seid, welche aus Erde gemacht wurden. Was geschieht dann mit euren Söhnen und Töchter? Nachdem sie ein paar Jahren auf der Erde gelebt haben, sterben sie. Was kann dann von den Menschen gesagt werden, die sterben? Ihr sagt: Wenn wir sterben, dann gehen wir zumindest ins Jenseits, dort ist es besser als im Diesseits.“ Ich sage: Was der Mensch auf der Erde verdient hat, das wird er auch im Jenseits bekommen. Nichts wird unverdient gegeben.

 

Ihr sagt: „Kultur brauchen die zeitgenössisch Menschen!“ Was bedeutet das Wort Kultur? Bearbeiten. Stellt euch dann vor, dass ein zeitgenössischer Mensch für sich ein schönes Haus mit Garten baut, in welchem er Blumen pflanzt, unter denen aber eine große Zahl von Würmern, Fliegen und Käfer entsteht. Wenn die Blumen an diesen Würmern kaputt gehen und welken, was nützt ihm diesen Garten? Dabei hütet er Hühner, die den ganzen Tag herumstochern und nach Würmern suchen. Was nützt ihm dann der Garten? Danach kleidet sich dieser Mensch mit schönen Kleidern, welche modern genäht wurden und kommt aus einem reich und teuer gebautem Haus ein und raus, welches zur Verführung der Menschen dient. Ich frage: „Welchen Sinn haben die schönen Kleider und das reiche Haus? Kann dies Kultur genannt werden? Die schönen Kleider, die reichen Häuser haben nur dann einen Sinn, wenn unsere Brüder, die göttlichen Gesandten in ihnen frei hinein- und herausgehen können.

 

Ein heiliger Gedanke steigt aus der göttlichen Welt und klopft an der Tür dieser schönen Häuser: „Bitte, öffnet mir, ich bin ein Gesandter aus der höheren Welt und möchte bei euch zu Besuch kommen. In diesem Moment unterhalte ich mich mit meinem Mann. Der Herr hat mir ein schlechter Mann gegeben, mit dem ich ständig streite. Ich empfange niemanden, ich bin schlecht gelaunt.“ Wenn der göttliche Gedanke – der Gesandte Gottes – zurückkehrt, dann sendet Gott am nächsten Tag die Krankheit Differiere. Er sagt: „Du gehst in diesem Haus, packst das Kind dieser Frau, die dich gestern nicht empfangen hat, am Hals, und nimmst es ins Jenseits mit.“ Nach ein paar Jahren sendet Gott ein anderer Gedanke – ein Gesandter in diesem Haus, aber dieses Mal zum Mann. Der Gesandte klopft an der Tür und sagt: „Bitte, empfangt mich in eurem Haus. Ich bin ein Wanderer und komme von Weitem, ich möchte bei euch zu Besuch kommen.“ -- Ich kann niemanden empfangen, weil ich nicht soviel verdienen konnte, als ich für die Bedürfnisse meiner Frau gebraucht habe. Gehe woanders hin!“ Es vergeht keine lange Zeit und bei der Arbeit dieser Herrn bricht eine Krise aus: Er verliert auf einmal die Summe von 100 000 Lv. Ich frage: Versteht ihr jetzt, woran die Leiden und das Unglück, welche die zeitgenössischen Menschen ereilen, liegen? Denn alle Leiden, Prüfungen der Menschheit liegen an der Tatsache, dass die Menschen die göttlichen Gesandten nicht empfangen, sondern sie weg- und zurückschicken. Das bedeutet, das Göttliche in euch nicht zu empfangen. Wer von euch hat den Namen Gottes nicht gefrevelt? Wer hat an Ihn nicht gezweifelt? Ihr sagt: „Wir haben den Namen Gottes nicht gefrevelt.“ Ich sage. Gott zu freveln, das bedeutet nicht, unmittelbar seinen Namen zu freveln. Es reicht aus, dass ihr jeden frevelt oder kritisiert, der Gott dient. Welche Worte, welche Erfindungen ihm zugedichtet wurden. All dies wird hinter seinem Rücken getan. Ihr sollt Tapferkeit haben! Wenn ihr über jemanden etwas sagen möchtet, dann geht vor seinem Gesicht und sagt ihm alles, was ihr möchtet. Es gibt nichts hässlicheres als hinter dem Rücken des Menschen zu sprechen. Deshalb sage ich: „Wenn ihr möchtet, dass Gott euch segnet und eure Angelegenheiten sich gut entwickeln, dass ihr gut lernt, gute Kinder habt, dann denkt über jeden Menschen, der den Willen Gottes erfüllt und ihm dient, gut. Wenn ich euch sage, dass ihr gut von einem solchen Menschen denken sollt, das versteht in sich, dass ihr über den Gott, der in ihm lebt und Dem er dient, gut denken sollt.

 

Dasselbe gilt auch für mich. Ich bin von Gott gesandt worden, um den Menschen den Weg zu zeigen, den sie gehen sollen und Gott so zu dienen, wie sie bis jetzt noch nie gedient haben. Wenn ihr euch daran interessiert zu erfahren, wer ich bin, dann werdet ihr es von Gott erfahren. Ihr geht zum Ihm und werdet erfahren, wer ich bin und warum ich gekommen bin. Ich spreche nicht von mir, sondern sage, dass ich auf die Erde gekommen bin, damit ich den Menschen den wahren Weg zeige, auf dem sie Gott dienen können. Und deshalb, wenn ihr wissen möchtet, wer ich bin, dann geht zuerst zu Gott und dann kommt zu mir, damit ich euch den Weg zeigen kann, auf dem ihr euch bewegen sollt. Wenn ihr einen anderen findet, der euch den Weg zeigen kann, dann geht zu ihm. Jemand sagt: „Christus wird uns den Weg zeigen.“ – Ich freue mich, dass ihr Christus finden könnt. Es ist gleichgültig, wer euch den Weg zeigt, ob Moses, Christus oder Mohammed; jemand muss euch den Weg zeigen. Einer ist derjenige, der euch den Weg zeigen kann, es sind nicht zwei. So hat es Gott verordnet. Und wenn ich sage, dass ich euch den Weg zu Gott zeigen kann, dann müsst ihr wissen, dass ich kein Selbsternannter bin. Der Selbsternannte kann den Menschen nie den Weg zu Gott zeigen. Deshalb sage ich: Lernt zuerst Gott lieben, wenn ihr möchtet, zu Ihm zu gehen.

 

In der Heiligen Schrift wurde gesagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Verstand und mit deiner ganzen Kraft.“ Wer kann heute sagen, dass er Gott, Christus oder seinen Lehrer in dieser Weise liebt? Was habt ihr für Gott, für Christus, oder für euren Lehrer geopfert? Das wahre Opfer liegt nicht im materiellen, was ihr ihm geben könnt. Wenn es um materiellen Dingen die Rede ist, dann hat sie Christus zu seiner Zeit nicht benötigt, noch benötigt er sie heute. Christus war einer der besten Ärzte: Er hat die Augen der Blinden geöffnet, die Toten zum Leben erweckt und außerdem hat er über eine Wissenschaft verfügt, die heute niemand kennt. Ich frage: Kann solch ein Mensch hungrig oder nackt bleiben? Deshalb hat jeder, der heute mit Christus und im seinem Namen arbeitet, die Kraft, dasjenige zu tun, was auch Christus getan hat.

 

Lassen wir jetzt diese Frage beiseite. Eines ist wichtig für mich: Wenn ich nach meiner langjährigen Arbeit in Bulgarien die Bulgaren lehren kann, den Herrn so zu lieben, wie in der Heiligen Schrift gesagt wurde, so wird das zur ersten hellen Seite in meinem Leben. Denn ich habe zwei wichtige Seiten in meinem Leben: Die eine ist die dunkle, schwarze Seite, welche voll mit Schmach und bösen Worten über mich ist, warum ich es gewagt habe, die Wahrheit in den Augen der Menschen zu sagen. Die zweite Seite ist die helle, schöne Seite meines Lebens, weil ich die Menschen gelehrt habe, Gott mit ihrem ganzen Herzen, mit ihrem ganzen Verstand und mit ihrer ganzen Kraft zu lieben.

 

Ich sage: Euch als Schüler des Lichts steht die Aufgabe bevor, den Geist Gottes von den Geistern jener kleinen nicht fortgeschrittenen Seelen, welche nur die Menschen behindern, aber sie nicht auf dem Weg zu Gott leiten können. Deshalb müsst ihr, wenn ihr als Schüler fortschreiten möchtet, jeden schlechten Gedanken aus eurem Verstand werfen, ihr müsst jedes schlechte Gefühl aus eurem Herzen werfen. Wenn ihr dann Christus sucht, wird man euch zeigen, wo er ist. Sucht ihr Buddha, Mohammed, Krishna oder Moses, dann wird man euch zeigen, wo sie sind. Wenn ihr die Engel sucht, dann werdet ihr sie auch finden. Aber geht ihr, um unter ihnen zu leben, dann werdet ihr zweimal unglücklicher werden, als ihr ward. Warum? – Weil die Engel schön sind, sie leben ein absolut reines Leben, mit welchem ihr nicht zurecht kämmet. Deshalb wird man euch bald auf der Erde schicken und ihr werdet dort eure Entwicklung beenden. Jeder Engel hat eine bestimmte Mission im Kosmos. Denn wenn er zu euch kommen möchte, dann ist es nur deshalb, weil er euch ein Segen von Gott überbringen möchte. Nachdem er seine Arbeit verrichtet hat, dann wird er euch sofort verlassen. Möchte er länger bei euch bleiben, dann wird im Kosmos eine innere Veränderung, eine innere Disharmonie entstehen. Die Engel kommen zum Menschen, um nur ein göttlicher Gedanke oder ein göttliches Gefühl zu überbringen, das er entwickeln soll. Wenn ihr euren Verstand, euer Herz und euren Willen verbessern möchtet, dann benötigt ihr eines: Ihr sollt Gott lieben.

 

Der wichtige Gedanke, den ich euch gebe, ist: Erkennt Gott, liebt Gott! Bis jetzt habe ich euch nicht gesagt, ihr sollt euer Reichtum verkaufen und es den Armen verteilen. Das haben andere gepredigt. Noch habe ich gesagt, ihr müsst heiraten. Wer heiraten möchte, ist frei, aber wer Gott erkennen und Ihm dienen möchte, ist nicht frei zu heiraten. Möchte ein solcher Mensch heiraten, dann wird seine Braut noch am selben Abend abgeholt. Er hat ein Versprechen gegeben, Gott zu dienen und er muss sein Versprechen einhalten. Seid frei in euren Handlungen, aber seid in allem aufrichtig, gerecht, gütig und klug. Jemand möchte Kaufmann werden. Er ist frei, ein Kaufmann zu werden, aber als solcher muss er ehrlich, klug, gerecht und gut sein. Ein anderer möchte Anwalt werden. Möge er ein Anwalt werden, aber er soll ehrlich, klug und gerecht sein. Und deshalb, wer heiraten möchte, ist frei, aber er soll alles mit Dankbarkeit tragen. Wenn der Mann schlecht gelaunt und sauer ist, dann muss die Frau Gott für diese Situation dankbar sein. Handeln die heutigen Frauen so? Sowohl die Frau als auch der Mann sollen in der Erfüllung ihrer Pflicht ehrlich, gut, klug und gerecht sein. Handeln sie untereinander so, dann wird der Tag kommen, wenn Gott sie von dieser Lage befreien wird und sie werden sich in einer höheren Phase eines Engels finden, von dem gesagt wird, dass er weder heiratet noch verheiratet wird. Sie sind Wesen der Auferstehung.

 

Was ist das Heiraten? Das Heiraten ist ein Akt, den Gott für die Verbesserung des Lebens der gefallenen Seelen zugelassen hat, damit er ihnen die Möglichkeit gibt, auf die Erde zurückzukehren, ihre Arbeit fortzusetzen und und zu ihrer Vervollkommnung zu gelangen. Das Leben der heutigen Menschen ist ein Leben des Leidens. Jeder, der geheiratet hat, weiß, was die Ehe ist. Wenn der Mensch heiratet, das bedeutet, durch die dichteste Materie zu gehen. Jetzt ist dieser Zustand nötig, es stellt eine vergängliche Phase im Leben des zeitgenössischen Menschen. Die Zeit kommt, wenn die Beziehungen zwischen Männern und Frauen Beziehungen zwischen den Seelen sein werden. Wenn der Mann auf der Erde ist, wird die Frau auf dem Mond oder auf der Sonne sein; wenn die Frau auf der Erde ist, dann wird der Mann auf dem Mond oder auf der Sonne sein und von dort werden sie miteinander telegraphieren und gegenseitige Beziehungen und Verständnisse eingehen. Sie können sich nur von Zeit zu Zeit entweder auf der Erde oder auf dem Mond, oder auf der Sonne treffen und dann werden sie sich wieder trennen. Kann es ein harmonischeres Leben als dieses geben? Würde es dann eine ideellere Vereinigung zwischen diesen beiden Seelen geben? Wird es dann bittere Worte und Beleidigungen zwischen dem Mann und der Frau geben? Sie werden beben und auf den Moment warten, wenn sie sich treffen können, um ein paar schönen Gedanken und Gefühle auszutauschen. Kann es Liebe zwischen Frau und Mann geben? Diese Art von Vereinigung stellt ein Ideal für jede Seele dar. Es wird der Tag kommen, wenn die Menschen so leben werden, aber jetzt müssen sie durch die dichteste Materie gehen, um gewisse Schwierigkeiten und Mühen zu überwinden und ihre Aufgaben richtig zu lösen. Wenn sie ihre Aufgaben richtig gelöst haben, dann werden sie die wahre Liebe und das wahre Leben erfahren, welche alle jetzt erstreben.

 

Ich sage: „Alle sollen in das neue Leben kommen und mit neuen Gedanken und Gefühlen leben und jeder Akt soll von Gott geheiligt werden. Macht alles um der Herrlichkeit Gottes willen! Heiratet ihr, dann muss der junge Mann und die junge Frau im Voraus zu Gott gehen, Ihn lieben und wenn sie Seinen Segen erhalten, dann sollen sie heiraten. Die göttliche Liebe, die göttliche Weisheit und die göttliche Wahrheit sollen an jedem Akt teilhaben, den ihr auf der Erde vollzieht. Ihr sollt eine Idee haben.


Jetzt fragt ihr: „Was für ein Ding ist Gott?“ Ich antworte euch auf diese Frage. Dasjenige, ohne den wir nicht leben können, ist Gott. Wenn Gott nur für einen Augenblick aufhören würde, an uns zu denken, dann wird unserer Leben vollkommen unterbrochen werden und wir würden uns in der Lage der welken Blüte befinden, welche des Wassers beraubt wurde. Dank dessen, dass der göttliche Gedanke ständig an uns gerichtet ist, können wir leben, uns bewegen, denken, fühlen und handeln. Sein Gedanke ist nichts anderes als der göttliche Strom, der durch unser Leben fließt. Deshalb sagen wir: Reinigt euren Verstand von allen unreinen und nicht richtigen Gedanken; reinigt eurer Herz von allen negativen und eigennützigen Gefühlen, wenn ihr möchtet, dass das göttliche Leben, die göttlichen Güter und den göttlichen Segen durch euch fließen. Es wurde gesagt, Gott werde unsere Sünden löschen und wir werden sie niemals erwähnen. Wann wird das werden? Wenn wir unseren Verstand und unsere Herzen reinigen. Ihr sagt: „Ist es möglich, dass uns Gott von allen unseren Sünden befreit?“ – Für Gott gibt es keine unmöglichen Dinge. Wenn eure Sünden schwer wie ein Gebirge sind, dann wird sie Gott mit seinem kleinen Finger wie Feder heben und sie im Raum streuen. Ein demütiges Herz und einen sanftmütigen Geist wird von euch gefordert, damit ihr die göttlichen Gütern habt. All das wird sich zu eurem Wohl verwandeln.“

 

Wenn ich jetzt so spreche, dann werden viele denken, dass ich jemanden meine. Nein, ich spreche von euch allen. Das Leben von euch allen soll sich ändern. Eure Ideen sollen strickt bestimmt sein. Eure Gefühle sollen ebenfalls in eine bestimmte Richtung gerichtet sein, nämlich Gott zu lieben. Er ist der Weg zur Wahrheit, den ihr gehen sollt. Dieser ist der Weg der Wahrheit, auf dem ihr gehen sollt.

 

Es ist an der Zeit, dass neue Gedanken in den Verstand der Menschen gebracht werden, weil sie Leben und Vielfalt bringen. Die einfältigen Gedanken gebären hypothetischen, bedrückenden Zustände im Menschen. Der Vielfalt ist der Boden für das neue Leben. Wenn ihr in das neue Leben kommt, so ist die erste Bedingung, welche vom Menschen gefordert wird, die Zufriedenheit, es soll mit allem zufrieden und für alles dankbar sein. Als ihr zum Beispiel in diesem Sommer auf dem Mussala ward, habt ihr dort viele Situationen überstanden, durch welche euch die unsichtbare Welt Bedingungen gegeben hat, damit ihr in euch die Zufriedenheit entwickelt. Dort hat es geregnet und starken Wind gegeben, aber ich seid dem mit Freude und Zufriedenheit standgehalten. Ihr ward im Freien, ohne Zelte und ohne besondere Ausrüstung, ihr habt ein paar Tage mit Liedern und Wonne verbracht. Dank des Feuers habt ihr euch bald von der einen bald von der anderen Seite getrocknet, obschon es ständig geregnet hat. Das war eine der wichtigen Aufgaben, welche die Schüler meistern müssten. Für viele von euch diente diese Situation der Verführung, warum Gott ihr Gebet nicht erhört, dass der Regen aufhört und ihr trocken werdet und euch wärmen könnt. Aber die unsichtbare Welt hat euch dieser Prüfung unterzogen, damit es diese Bedingungen ertragt, euch stählert und auf die Dinge tiefgründiger schaut und versteht, dass alles von Gott kommt. Geht es nicht um Vielfalt? Welch größere Vielfalt als das? Bald Regen, bald Sonne, bald Wind. Diese vergänglichen Zustände in der Zeit sind nichts anderes als Bedingungen zur Entwicklung des menschlichen Denkens und der menschlichen Gefühle.

 

Oft sagen die Menschen: „Wir sollen gut leben.“ Ich sage: Hört auf, so zu sprechen und sagt, dass alles was in unserem Leben geschieht um des Guten willens geschieht, weil es von Gott kommt. Die Schönheit des Lebens liegt im Vielfalt. Isst du oder fastest du, danke Gott; leidest du oder freust du dich, danke Gott; bist du krank oder gesund, danke Gott wieder. Sage zu dir: „Gott ist gut; alles, was er mir sendet, ist zu meinem Wohl. Ich gehöre nicht zu den sehr guten Menschen, aber ich benötige ein wenig der göttlichen Korrektur.“ Möge in eurem Verstand der Gedanke bleiben, dass ihr für alles dankbar seid. Nur so werdet ihr in euch eine neue Welt von Ideen und Gefühlen erschaffen. Warum? – Weil die Ideen, welche errichten, auf gewisse Gesetze beruhen, die ihr kennen müsst. Dasselbe gilt auch für die physische Welt. Möchtet ihr ein Haus bauen, dann könnt ihr es in drei unterschiedlichen Weisen bauen: in einer physischen Weise, indem ihr ihr Fundament auf die physische, materielle Welt legt; oder auf eine geistige Weise, oder auf eine göttliche Weise. Und deshalb, wenn ihr ein Haus auf der physischen Welt errichtet, dann soll es in sich die drei Elemente – ein physisches, geistiges und göttliches – enthalten, wenn ihr den göttlichen Segen haben möchtet. Wenn ihr dieses Haus in dieser Weise baut, dann wird ein guter Mensch geboren werden. Andernfalls, wenn diese Gesetze beim Bau dieses Hauses nicht beachtet werden, dann wird notwendig ein Mensch sterben. Denn jedes Haus soll nach solchen richtigen Gesetzmäßigkeiten gebaut werden, sodass ein guter Mensch geboren werden kann. Dieses Haus soll der Ausdruck dieses guten Menschen sein.

 

Ich sage: Von euch als Schüler der Liebe wird Beständigkeit in eurer Gesinnung erfordert. Unabhängig davon, welchen Prüfungen ihr unterzogen werdet, sollt ihr sie bestehen. Zweifelt ihr, dann werdet ihr den Prüfungen nicht standhalten. Dürft ihr an Gott zweifeln? Manch einer sagt: „Gott liebt mich nicht, jemand anderem hat er mehr Segen gegeben.“ Wenn ihr so spricht, dann gleicht ihr einem Tal, das sich darüber beschwert, dass die Sonne es nicht wie das benachbarte Tal bescheint. Es ist richtig, dass ein Tal mehr Früchte bringen kann als ein anderes, aber daran ist weder das Tal noch die Sonne schuldig. Damit ein Tal mehr Früchte als ein anderes tragen kann, liegt die Ursache am Boden, an den Früchten selbst usw. Kann die Bergspitze daran leiden, dass er keine Früchte trägt? Jedes Tal und jedes Gebirge erhält soviel wie es braucht. Denn in dieser Hinsicht gibt die Sonne des Lebens jedem soviel, wie es für ihn nötig ist. Gott liebt alle gleichermaßen, nur die einen sind sich dessen bewusst, die anderen sind es sich dessen nicht bewusst. Gott liebt den Menschen soviel, wie auch die Engel, aber die Engel sind sich der Liebe Gottes bewusst und empfangen sie, und die Menschen sind sich ihrer nicht bewusst. Über einen Stein wird so viel Wasser gegossen, wie über die umliegenden Pflanzen, aber der Stein nimmt dieses Wasser in sich nicht auf, infolge dessen man sagen könnte, Gott liebe ihn nicht. Das Wasser fließt von der Oberfläche des Steins ab, aber er nimmt es nicht auf und beschwert sich, dass er nicht geliebt wird. Wer die Härte des Steins hat, kann die Liebe Gottes nicht bewusst empfangen. Ihr sagt: „Was sollen wir dann tun?“ Werdet weich und beweglich wie das Wasser.

 

Das zweit wichtigste ist, unter euch gute Beziehungen zu bilden. Kommt ein Bruder zu euch zu Besuch, schlagt ihm vor, dass er seine Füße wäscht, sich ausruht und dann unterhaltet euch brüderlich mit ihm. Seid untereinander frei, aufrichtig und nicht verlegen. In dieser Hinsicht helfen die Ausflüge sehr. Wenn wir zu Mussala gehen, dann empfinde ich ein Vergnügen, mich mit mir selbst, mit den Steinen, mit der Umgebung und mit euch zu unterhalten. Wenn ich euch an diesem Ort betrachte, dann studiere ich euch so, wie ihr seid. In der Natur öffnet der Mensch sein Herz sowohl für seine Nächsten als auch für die Umgebung, indem er mehr oder minder den göttlichen Segen empfängt. Das Leben in der Natur ist eines der Methoden, mit dem sich der Mensch verjüngen kann. Und nun, wenn ihr Schüler der Universellen Weißen Bruderschaft sein möchtet, dann lasst euch vollkommen vom Zweifel und vom Argwohn los. Was für einen Sinn hat es, an einem Menschen zu zweifeln? Wenn dieser Mensch mit Gott verbunden ist, dann zweifelt nicht an ihn. Er befindet sich eh unter dem wachen Auge Gottes. Es gibt einen Gedanken oder kein Gefühl bei ihm, welche vom Auge Gottes nicht durchdrungen werden. Dann glaubt, dass dieser Mensch euch das Schönste geben wird, was in seiner Seele verborgen liegt. Wenn in eurem Verstand ein Gedanke des Zweifels kommt, dann wisst, dass er nicht euch gehört. Er ist ein nicht geladener Gast, welcher irgendwo von außen gekommen ist. Deshalb wurde in der Heiligen Schrift gesagt: „Betet füreinander.“ Ich sage: Denkt gut und seid so gut, wie Gott gut ist und wie Er es möchte, dass ihr gut seid.

 

Jetzt werdet ihr sagen: „Warum Gott, der so stark ist, diese schlechten Gedanken, diese schlechten Gefühle und diese schlechten Taten bei uns zulässt?“ Auf diesen Fragen werdet ihr euch selbst antworten. Ihr habt eine Lebensphilosophie, nicht wahr? Antwortet dann nach ihr. Aus dem selben Grund könnt ihr auch fragen: „Warum lässt Gott zu, dass der Lehrer unsere Fehler auf diese Weise nach außen trägt und uns beleidigt?“ Dass der Mensch sich beleidigen lässt, das bedeutet, dass er findet, dass alles, was ihm gesagt wird, der Wirklichkeit nicht entspricht. Also werden diesem Menschen Eigenschaften und Taten zugeschrieben, die er nicht hat. Wenn ihr euch beleidigen lässt, und so denkt, so sage ich: Ihr denkt falsch und ihr fühlt falsch. Als Schüler sollt ihr gerade denken. Deshalb empfehle ich allen, dass ihr warme Herzen und einen hellen Verstand habt. Dabei wünsche ich euch allen Freiheit, welche euch aufrichtig in euren Beziehungen macht. Wisst, dass alles, was in dieser Welt geschieht, zum Wohl geschieht.

 

Ich sage: Jung oder alt, ihr alle sollt bescheiden und demütig sein. Demut ist von allen erforderlich. Der demütige Mensch erkennt Gott, er erkennt seinen Lehrer. Er zweifelt nicht noch schwankt er. Eines sollt ihr wissen: Ihr trefft viele Lehrer, aber einer ist der große Lehrer. Es gibt viele Mütter in der Welt, aber eine ist die große Mutter. Es gibt viele Väter in der Welt, aber einer ist der große Vater. Jeder kann Lehrer in der Welt sein, aber er soll den Platz des großen Lehrers, den Platz Gottes nicht einnehmen. Wer von den gewöhnlichen Menschen kann die Rolle der Sonne spielen? Welche angezündete Kerze kann die ganze Erde wie die Sonne erleuchten?

 

Wenn ich jetzt zu euch so spreche, werden viele sagen: „Was für ein Ziel hat der Leher, zu uns so zu sprechen?“ Ich sage: „Das einzige Ziel, das ich habe, ist euch zu helfen, würdige Söhne und Mitglieder der Weißen Bruderschaft zu werden. Jemand wird sagen: „Hier wird von Mitgleiter einer Gesellschaft gesprochen. Die weiße Bruderschaft, von der ich euch spreche, ist keine neue Gesellschaft. Sie existiert seit Menschengedenken und existiert bis heute. Um euch diesem Wohl würdig zu erweisen, sollt ihr beten und fleißig an euch arbeiten, bis euer Herz vollkommen still wird: Alle Gewitter und Winde, alle Aufregungen des Meeres in ihm müssen aufhören. Wird euer Herz still, dann wird der Aufgang eurer Sonne kommen, und der Tag für euren Himmel wird hell werden, ohne Wolken und Schatten. Geht die Sonne eures Lebens auf, wird euer Herz beben, denn ihr werdet die Stimme des Geistes Gottes und aller Engel und aller fortgeschrittenen Brüder hören. Erreicht ihr es, dann wird eure Freude unerreichbar sein.

 

Bis jetzt seit ihr alle in der Wüste, wo ihr lange Zeit beten sollt, bis ihr alle Schwierigkeiten, auf die ihr auf dem Weg stößt, überwindet. Überwindet ihr einmal die Schwierigkeiten, werdet ihr munter und fröhlich sein. Warum? Weil hinter eurem Rücken weder der Staat, noch das individuelle Leben, noch das Familienleben, noch das gesellschaftliche Leben stehen. Hinter eurem Rücken ist Gott. Bis jetzt habt ihr für euch gelebt, für euer Haus, für die Gesellschaft, für euer Volk, für die Menschheit, aber ich sage: Lebt von nun an nur für Gott! Lebt ihr für Gott, werdet ihr das Licht erlangen und diese Lehre verstehen, ihr werdet euch mit den Menschen verstehen und mit euren Nächsten. Lebt ihr für Gott, dann werdet ihr auferstehen. Lebt ihr für Gott, dann werdet ihr Einheit in eurem Verstehen und in euren Auffassungen für alle Menschen haben.

 

Ich sage: Das Wissen, was in der Schule gepredigt wird, kann keinen profanen Menschen anvertraut werden. Wenn ihr keinen reinen Verstand, keinen reinen Willen habt, könnt ihr zu diesem Wissen nicht gelangen. Es bedarf absolut reinen Menschen, welche die Bereitschaft haben, alles für Gott zu opfern. Wenn ihr diese Reinheit nicht habt, werde ich eines Tages dieses Wissen mit mir nehmen und es niemandem anvertrauen. Eines Tages wird es nur denjenigen anvertraut, die bereit sind. Ihr sagt: „Christus hat seinen Schülern viel Wissen gegeben.“ Wahrlich hat Christus seinen Schülern ein gewisses Wissen anvertraut, aber es war ein kleiner Teil von dem, was er mit sich getragen hat. Christus sagt: „Es kann euch viel Wissen gegeben werden, aber ihr seid nicht dazu bereit. Deshalb wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch lehren und euch an allem erinnern, was in mir verborgen war. Wann wird der Geist der Wahrheit kommen? – Wenn ihr bereit seid.

 

Dasselbe kann ich euch sagen, wenn ich euch diese Worte in einer wissenschaftlichen, einer religiösen oder einer philosophischen Sprache sowie in Prosa oder in Poesie übersetze. Überhaupt kann ich sie in welcher Sprache auch immer ihr möchtet übersetzten, in einer der modernen oder der alten Sprachen. In welcher Sprache möchtet ihr, dass ich sie euch sage, in welcher Sprache werdet ihr mich am Besten verstehen? Vermutlich möchtet ihr, dass ich sie auf Bulgarisch übersetzte. Ich habe jedoch entschieden von nun an in der göttlichen Sprache zu sprechen und ihr sollt es selbst übersetzen, jeder in seiner Muttersprache. Bis jetzt habe ich gerade die entsprechenden Symbole in der bulgarischen Sprache gefunden, durch die ich die göttliche Sprache übersetze. Die westlichen Völker werden das Wort Gottes aus dem Osten empfangen. Überhaupt ist das Denken der westlichen Völker analytisch, während dieses der östlichen Völker mehr symbolisch ist.

 

In diesem Vortrag habe ich euch viele Regeln und Methoden gegeben, die ihr beachten sollt, wenn ihr Schüler des Lichtes sein möchtet. Jemand wird sagen, dass er verheiratet sei und sich nicht damit beschäftigen kann; ein anderer wird sagen, dass er nicht gelehrt sei; ein dritter wird sagen, dass er kein guter Mensch ist usw. Ich sage: In welcher Lage auch immer ihr euch befindet, behindert euch nichts, gute Schüler zu sein und dasjenige zu studieren, was in der Schule gepredigt wird. Sowohl als Verheiratete oder als Ledige, als nicht gelehrten oder gelehrten, als arm oder reich, nichts fehlt euch, um Schüler zu sein. Bei allen gibt es ein gutes Material, der bearbeitet werden muss. Arbeitet ihr nicht, wird er roh bleiben und ihr werdet unreifen Früchten gleichen. Arbeitet ihr, dann werdet ihr reifen und aus euch werden Gelehrten und Philosophen – alles, was ihr wünscht – werden. Ihr sagt: „Wir sind schon alt geworden, es ist nicht an der Zeit zu lernen.“ Ich sage: Morgen werdet ihr wieder geboren werden. Heute erschafft ihr Bedingungen für euer künftiges Leben. Wenn ihr heute nicht arbeitet, dann werdet ihr morgen als grüne unreife Gurke zur Welt kommen. Denn wenn ihr nicht an euch arbeitet, dann werdet ihr Gurken, Kürbisse, Melonen, Wassermelonen werden und auch grüne. Ihr fragt: „Was ist das für eine Philosophie?“ Wie werden wir Gurken, Kürbisse und so weiter werden?“ Ich werde euch diese Symbole erklären. Was bedeutet die Gurke? Ihrer Form nach ist sie lang und schmal. Sie ist ein Symbol. Wenn ihr folglich nicht arbeitet, dann wird euer Kopf schmal und lang wie eine Linie werden. Der Kürbis impliziert in sich, dass ihr bald groß werdet, aber nach sechs Monaten wird eure ganze Größe verschwinden. Schließlich wird der Gärtner die Kürbisse und die Gurken verkaufen und für sie Geld nehmen, und für euch wird nichts übrigbleiben.

 

Ich frage euch: „Was ist in eurem Verstand aus diesem Vortrag hängen geblieben? Der wichtige Gedanke ist den Weg zu Gott zu finden, zu Ihm zu gehen und dass Er euch etwas über euren Lehrer erzählt. Findet ihr Gott, dann werdet ihr Ihm mit eurer ganzen Liebe dienen. Wenn ich es sage, dass Gott erzählen wird, wer euer Lehrer ist, dann verstehe ich das Wort Lehrer in einem weiten und tiefen Sinne. Wenn ihr bereit seid, dann kann euch mehr über den Sinn dieses Wortes gesprochen werden. Wenn es über die Einheit zwischen Gott und Lehrer gesprochen wird, diese Einheit lässt sich einzig durch die Worte: „Einer ist euer Vater und euer Lehrer.“ Nachdem ihr diese Worte verstanden habt, dann werdet ihr auch den Gedanken verstehen: „Wo der Geist Christi ist, dort bin ich auch.“

 

Eine von den Aufgaben, die euch als Schüler gegeben wurde, ist, alle Rechnungen zu begleichen, die ihr unter euch habt. Ihr werdet beten und arbeiten und eure Aufgaben lösen, bis ihr euch zu Gott mit den Worten wendet: „Herr, die Aufgabe, die Du mir gegeben hast, lässt sich schwer lösen, aber ich werde alles machen, sie zu lösen, zu zeigen, dass ich Dich liebe.“ Gott ist in euch, Er hört und hilft euch. Gott könnt ihr mit niemandem vergleichen. Der Moment in eurem Leben wird kommen, wenn ihr euch in eurer ganzen Reinheit manifestieren werdet; in diesem Moment werdet ihr Gott ähnlich sein. Und wenn ihr zornig werdet, werdet ihr aus der Sicht der göttlichen Gerechtigkeit Gott ähnlich sein. Warum? -- Weil im Alten Testament gesagt wurde: „Gott erschafft das Böse und das Gute.“ Wie hebt ihr diesen Widerspruch auf? Vor allen Dingen ist das Böse für euch nicht Böses für den Herrn; und das Gute für euch ist nicht Gutes für den Herrn. Gebt ihr beispielsweise 100 000 Leva einer armen und ehrwürdigen Familie, so könnt ihr sie mit diesem Geld auf dem falschen Weg bringen. Also ist euer Gute nicht auch das Gute für Gott. Dieser arme Mensch verdirbt, seine Familie verdirbt und seine Familie verleugnen Gott und möchten nicht mehr arbeiten. Das Umgekehrte kann auch geschehen: Ihr nehmt 100 000 Leva von einem reichen Mann und gebt sie einer armen Familie, die sich in dieser Stunde hebt; die Kinder beginnen zu lernen; die Eltern arbeiten ebenfalls, beginnen eine Arbeit, von der noch viele andere Arme einen Nutzen haben. Ich frage: Das Böse, was ihr dem Reichen angetan habt, indem ihr ihm das Geld genommen habt, ist es nicht ein Gutes für den armen Menschen und für seine Familie? Denn eure erste Handlung war für euch gut, aber für Gott böse. Im zweiten Fall war eure Handlung für euch böse für Gott aber gut. Es gibt jedoch Taten mit einem vorwiegend geistigen Charakter, welche sowohl vor Gott als auch vor den Menschen gut sind; es gibt Taten, welche sowohl vor Gott als auch vor den Menschen böse sind.

 

Jetzt müsst ihr alle einen hellen Gedanken, ein reines Herz und einen starken, freien Willen haben. Ihr sollt alle munter und fröhlich sein. Jeder soll sich vernünftig ausdrücken, in einer göttlichen Weise. Das wird geschehen, wenn wir leuchtende Gedanken und reine Gefühle erlangen. Dann werden wir wie Engel handeln können. Jetzt möchte ich, dass das Wort, was ich zu euch gesprochen habe, nicht auf sandigem Boden fällt, aber ihr sollt es während des Jahres anwenden. Ihr sollt in eurem Denken wach sein: jeden Abend wenn ihr ins Bett geht und jeden Morgen, wenn ihr aufsteht, ihr sollt in eurem Verstand den Gedanken bewahren und dasjenige, was ich zu euch heute Abend gesprochen habe, anwenden. Erhebt euch vor Gott und sagt: „Herr, wegen Dir möchte ich es machen und ich werde hundert Mal fallen. Ich werde arbeiten, anwenden, bis ich das Ideal erreiche, den Du in meiner Seele gelegt hast.“ Sagt nicht, dass ihr dasjenige, was Gott von euch möchte, nicht machen könnt. Alles, was Gott möchte, dass ihr für euch tut, ist möglich. Alle könnt dasjenige erfüllen, was ich zu euch diesen Abend gesprochen habe. Das Wissen soll von euch so ausgearbeitet und assimiliert werden, dass es in Blut und Fleisch übergeht. Geratet ihr in einen zornigen Zustand, so seid auf Gott nicht böse. Gott ist nicht für die Schwierigkeiten und die Beschränkungen, in denen ihr geratet, verantwortlich. Ihr sollt fleißig arbeiten, beten, bis ihr eure Fehler berichtigt.

 

Nehmt beispielsweise das jüdische Volk. Gott gab dem jüdischen Volk viele Versprechen, aber dennoch war dieses Volk dem Verfall ausgesetzt. Warum ging dieses Volk zugrunde? Warum hat es Christus gekreuzigt? Ich werdet zu philosophieren beginnen, dass es so in den Büchern der Propheten geschrieben war. Vor allem wurde im Buch der Propheten geschrieben, Christus soll vom Römischen Reich gekreuzigt werden. Aber die Juden, für die Christus kam, haben ihn gekreuzigt. Die Heiden gingen und haben sein Wort verkündet; sie wurden zu Aposteln und haben Christus verteidigt. Als Pilatus das Urteil über Christus aussprechen sollten, wusch er seine Hände und sagte, dass sie keine Schuld bei diesem Gerechten finden, infolge dessen sie sich weigern, die Schuld für deinen Tod zu tragen. Ihr sollt selbst diese Verantwortung tragen.“ Also hat sich das Römische Reich auf der Seite Christi gestellt und das jüdische Volk hat gesagt: „Wir haben ein Gesetzt, nach welchen dieser Mensch gekreuzigt werden muss.“ Aber Moses sagte den Juden voraus, dass Gott unter ihnen einen Propheten erheben wird, auf dem sie hören und ihm gehorchen müssen. Wer auf ihn nicht hört, wird vom Antlitz der Erde gelöscht werden. Die Juden haben auf Moses nicht gehört und Christus gekreuzigt.

 

Viele von euch werden sagen, es war so in den Büchern der Propheten geschrieben. Solch eine Ausrede fanden die Juden, solch eine Ausrede könnt ihr auch bringen und sagen, es wurde geschrieben, dass unser Christus gekreuzigt werden sollte. Von wem? – Von euch selbst. Ich sage: Von euch wurde in eurem Gesetzt geschrieben, dass ihr Schüler Christi werden sollt, er soll euch den Weg zu Gott zeigen. Nämlich, deshalb sagt Christus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin den Weg zu Gott. Ich bin den Weg zur Wahrheit, ich bin den Weg zum Leben.“ Das heißt: Ihr alle müsst durch Christus gehen, damit er euch den Weg zu Gott zeigen kann. Wenn ihr zu Gott geht, werdet ihr wieder zu Christus zurückkehren. Dann werde ich euch sagen, warum ihr wieder zu Gott zurückkehren werdet. Gott ist treu und wahrhaft. Wegen seiner Herrlichkeit soll alles getan werden. Wer zu Gott gekommen und zu seinem Lehrer zurückgegangen ist, der hat die Wahrheit gefunden. Was ihr von Gott verstanden und begriffen habt, das werdet ihr auf der Erde anwenden. Und wenn ihr eure Lektionen gut gelernt habt, dann wird man euch unter den Menschen schicken, damit ihr predigt.

 

Meine Aufgabe besteht darin, euch den Weg zu Gott zu zeigen, dass ihr Ihn liebt und Ihm uneigennützig und unentgeltlich dient. Es gibt drei Weisen, auf denen die Menschen im Leben arbeiten können. Die erste Weise ist Dienen, Arbeiten für Geld. Zum Beispiel habt ihr ein Bauer, der seinen Acker bearbeitet, und unabhängig vom Ertrag verkauft er den Weizen und verdient Geld mit ihm. Die zweite Weise: Der Bauer bearbeitet seinen Acker, den Weizen gibt er unentgeltlich den Armen. Die dritte Weise: Der Bauer bestellt seinen Acker und nicht nur dass er es den Armen unentgeltlich gibt, sonder er eröffnet für sie Schulen und bildet sie. Die für euch zugänglichste Weise ist diese des zweiten Bauers. Beginnt mit ihr! Eines Tages, wenn ihr fortgeschrittener seid, werdet ihr Gott in der dritten Weise, wie der dritte Bauer dienen. Die Schüler der Liebe müssen absolut uneigennützig und mit Liebe arbeiten. Kommt jemand zu mir, wer den Weizen für Geld verkauft, werde ich wissen, zu welcher Kategorie er gehört. Kommt der zweite, der den Weizen den Armen unentgeltlich gibt, weiß ich zu welcher Kategorie er gehört. Und schließlich, wenn der dritte kommt, der wie der dritte Bauer handelt, den Weizen den Armen verteilt und sie bildet, der ist der wahre Schüler. Wenn der Schüler zu seinem Meister kommt, dann verstehen sie sich vollkommen. Dann ist der Himmel auch bereit, viele Dinge für den Schüler zu tun.

 

So, ihr alle müsst mit Frieden leben!

 

Das Haupt eures vernünftigen Lebens wird die Wahrheit sein.

 

Das Haupt eures vernünftigen Herzens wird die Liebe sein.

 

Das Haupt eures Willens wird die Weisheit sein.

 

Wenn der Wille von der Weisheit geleitet wird, wenn euer Herz von der Liebe geleitet wird, wenn euer Verstand von der Wahrheit geleitet wird, dann gibt es kein besseres Leben als dieses.

 

Ich sage: Ihr alle sollt frei sein, um während des ganzen Jahres für den Reich Gottes für die Güter Gottes und für die Realisierung des göttlichen Willens zu arbeiten. Gleichzeitig werdet ihr für das Kommen der göttlichen Liebe und des göttlichen Friedens in euch arbeiten. Nur so werdet ihr Wissen in allen Zweigen des göttlichen Lebens erlangen.

 

Jetzt gebe ich euch das folgende Motto

 

Der Gnade Gottes möge während allen Tagen unseres Lebens auf ewig in uns sein!“

 

Sei immer treu, wahrhaft, rein und gütig!“
 

14.07.1926 Sofia
 

 


 

 

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