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  1. Die Geburt 25.12.1915 Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt. „Ist geboren“ – das ist das erfrischendste Word im Leben auf der Erde. Was beinhaltet dieses Wort? Die Geburt enthält in sich das Erhabene, das Mächtige und das Kräftige, das die ganze Menschheit zur Vollkommenheit anregt. Oft fragt man: Wie können wir in das Reich Gottes eintreten?“ „Wie können wir uns von den Beschränkungen der Gesetze und der Natur befreien und können wir sie beherrschen?“ Ich antworte: Wenn ihr geboren seid. Ich spreche über das Wort „Geburt“, und nicht über das Wort „Wiedergeburt“. Der Mensch wurde Tausenden und Millionen Male wiedergeboren. Er begann sein Leben als Mikrobe, vergrößerte sich, veränderte sich, um als Mensch im vollen Sinne des Wortes geboren zu werden. Die Wiedergeburt ist ein Prozess, die Geburt ist der vollendete Zyklus dieses Prozesses. Wie im Evangelium steht: „Heute ist geboren“, – dass derjenige, der seit Millionen von Jahren empfangen wurde, endlich geboren worden ist. Wer ist geboren? Jesus Christus – er ist geboren. Das Wort „Geburt“ enthält in sich eine großartige Idee, die Gott im Geist angelegt hat. Wenn jeder von euch spürt, dass er geboren ist, dann werdet ihr euch erlösen und den Sinn des Lebens verstehen. Die heutigen Menschen sagen: „Er wurde in Jerusalem geboren“ und pilgern dorthin, aber verstehen vor allem den Sinn dieser Geburt nicht: In ihnen ist das Bestreben, wie Christus zu leben. Er wurde unter den Hebräern geboren, die das auserwählte Volk waren, aber auch sie haben den tieferen Sinn seiner Geburt nicht verstanden und dasjenige, was er mit sich für die ganze Menschheit brachte: die göttliche Liebe. Jede Geburt wird von Leiden begleitet. Um folglich in einer menschlichen Seele geboren zu werden, musste Christus notwenig dieses Leiden durchlaufen. Es ist dasselbe, wie wenn die Mutter gebärt – sie muss gewisse Leiden durchstehen und sich um das Kind kümmern. Nach demselben Gesetz muss jedes Volk oder jede Menschheit, in der Christus geboren werden muss, alle Sorgen auf sich nehmen, den Boden vorbereiten, damit das Kind geboren werden und wachsen kann. Diese Idee ist für euch vielleicht ein bisschen undeutlich, aber das soll euch nicht besorgen: Das hängt damit zusammen, wie fern oder wie nah sich die Dinge von euch befinden und mit welchem Licht ihr sie betrachtet. Jeder kann die Dinge insofern verstehen, inwiefern er Licht hat. Wenn heute die Engel verkünden: „Heute ist ein Retter geboren“, bestimmen sie, welche Freude er der Menschheit bringt: Frieden – die höchste Offenbarung Gottes. Gott offenbart sich als Frieden. Der Frieden ist das Gesetz der Harmonie, der Einheit des Verstandes, des erhabenen Charakters, der Liebe, der Weisheit, der Wahrheit, der Tugend, der Gerechtigkeit – das ist der Frieden. Nur derjenige kann geboren werden, der Frieden bringt – ihr könnt nicht geboren werden, bis ihr nicht die tiefen Wahrheiten versteht, bis ihr nicht den Frieden erlangt. Jetzt sollen wir das Wort „Geburt“ in einer psychologischen Hinsicht betrachten. Dieses Wort hat einen Bezug zum Mystizismus. Ein Christ, der Mystiker werden möchte, der die göttliche Natur studieren und mit dem Namen Mensch ausgezeichnet werden möchte, soll das Wort Geburt gut verstehen. Habt ihr die Genesis gelesen, wie Gott den Menschen aus Erde schuf, in ihm hauchte und er eine lebendige Seele wurde; damals herrschte der Prozess des Hauchens und jetzt der Prozess des Gebärens. Ich würde euch das Wort „Hauchen“ erklären, aber meine Erklärung wird unbegreiflich bleiben, da dieses Wort etwas Unerklärliches für die heutigen Menschen hat. Aber eines Tages werdet ihr sie verstehen. Gehen wir jetzt zu den Gegensätzen, die das Gesetz des Gebärens verlangt, das ein Gesetz der ewigen Entwicklung ist. Durch dieses Gesetz offenbart sich Gott vollkommen unserer Seele und durch es arbeitet der Geist positiv. All eure Bestrebungen unterliegen dem Gesetz der Geburt; durch es äußert sich und vervollkommnet sich das erhabene, göttliche Bewusstsein im Menschen. Es gibt unterschiedliche Ansichten über die Geburt. Fragt man euch nach dem Wort, werdet ihr sagen: „Die Geburt also – ein Kind empfangen und gebären. Die Geburt wird nicht hinsichtlich des Körpers, sondern hinsichtlich der menschlichen Seele verstanden, d. h. die Empfängnis des göttlichen Keims, über den ich euch gesprochen habe und seine Geburt. Und wenn wir sagen: „Der Mensch wurde geboren“, verstehen wir darunter außer dem Prozess des Knospens und Wachsens auch den Prozess des Wissens und der Weisheit. Solange es kein Wissen gibt, kann der Mensch nicht sagen, dass er geboren wurde. Auch die Tiere und die Fische und die Mikroben werden wiedergeboren und streben daran, diesen Zyklus der Wiedergeburt zu beenden. In der bulgarischen Sprache versteht das Wort „Wiedergeburt“ die Verarbeitung der Dinge. Das Wiederkäuen des Ochsen ist nichts anderes als zu verarbeiten. Also tun wir hier auf der Erde nichts anderes als eine gewisse Erfahrung zu verarbeiten, die wir seit Millionen von Jahren gewonnen haben. Manche fragen: „Woher kommen wir“ – Aus dem großen Meer. Ihr könntet fragen: „Wie viel Jahre haben wir dort verbracht und wie geschah unser Ausgang? Als die Sonne des Lebens Tausende von Jahren euch gebrannt hat, hat sie euch erhoben. Nach dem Gesetz der Abkühlung der Körper seid ihr nach unten herabgestiegen; also hat euch der Geist erhoben, wie die Sonne die Wasserdämpfe nach oben aufsteigen lässt, und schickte euch auf die Erde. Denkt nicht, dass für euch hier ein großes Unglück ist. Die höchste Äußerung der Liebe ist das Leiden. Wer den Sinn des Leidens nicht verstanden hat, ist noch ein Tier, eine Mikrobe, die oft wiedergeboren wird. Und umgekehrt, derjenige, der den Sinn des Leidens verstanden hat, der ist geboren worden, er ist ein Mensch. Das Leiden ist nur ein Teil des Menschen. Die Tiere leiden nicht wie die Menschen: Die Schläge sind für sie nur eine Massage. Der Hund bellt von dem Stock, mit dem er geschlagen wird. Wenn der Stock verschwindet, wird auch das Leiden verschwinden. Im Leiden ist der große Sinn des Lebens, die sogenannte „universelle Trauer“. Das Geheimnis des Lebens ist im Leiden versteckt. Wenn ihr euch die göttliche Weisheit, das Geheimnis der Natur aneignen wollt, dann sage ich euch, dass es keinen anderen Weg als den Weg des Leidens gibt. Wenn der Mensch von Gott verlangt, auf der Erde geschickt zu werden, fragt ihn Gott: „Willst du durch das Gesetz der Trauer hindurchgehen? Wenn du willst, werde ich dich dorthinschicken.“ Wenn er sagt: „Ich will nicht“, dann wird er sagen: „Bleibe bei Mir, im großen Meer, denn wenn du das Meer verlässt, dann bist du bereits ein Arbeiter, der auf der Erde arbeiten und leiden muss.“ Was ist die Erde? Sie ist die große Frau, eure Mutter, die gebärt und die Menschen aufzieht. Wenn sie euch einmal aufgenommen hat, wird sie euch Millionen von Jahren behalten, um euch zu verarbeiten, bis sie euch endlich herausholt und sagt: „Das ist mein Kind, das jetzt zu euch in einer göttlichen Sprache über die Dinge sprechen kann.“ Ich werde eine kleine Abweichung machen. Die Geburt birgt in sich die große Kraft der Bewegung und ist der kräftigste Impuls, der dem Menschen gegeben werden kann. Wenn ihr euch mit dem Auge eines Hellsichtigen auf die Sonne versetzen könntet, dann würdet ihr verstehen, mit welcher riesigen Energie sie ihre Strahlen losschickt. Ihr sagt, dass die Kanone sehr stark wäre, da sie eine Granate mit einer solchen Kraft hinauswerfen kann, sodass sie die Granate in einer Entfernung von 120 Kilometern wirft. Stellt euch vor, mit welcher Kraft und Geschwindigkeit die Sonne jede Welle von ihren Strahlen hinauswirft und wie viele Kilometer sie zurücklegen, bis sie an einer Stelle haltmachen! Nach den Physikern sind das 300000 kmh/s. Könnt ihr euch diese Kraft vorstellen? Diese Strahlen nehmen allmählich ab und verringern ihr Licht, denn das Licht hängt von der Kraft der Bewegung ab. Je stärker die Bewegung ist, desto stärker ist das Licht, bis dieser Schuss seine äußerste Grenze trifft, stoppt und sich in Finsternis umwandelt. Wisst ihr, was die Finsternis ist? Das ist der umgekehrte Prozess; der Schuss des Lichtes ist von unten nach oben und die Bewegung der Finsternis, die ihre Grenze erreicht hat, ist eine Bewegung von oben nach unten, d. h. von der Peripherie zum Zentrum hin. Es ist die schwächste Bewegung. Nun die Finsternis ist oben, das Licht unten. Ihr werdet sagen: „Wir wissen doch, dass der finstere Ort die Hölle ist.“ Was ist die Hölle? Manche denken, dass die Hölle ein spezieller Ort der Qualen ist. Was bedeutet ein Ort der Qualen? Eine Frau, die gebären möchte, hat Qualen. Die Erde hat auch empfangen und Millionen und Milliarden Wesen in ihr sind bemüht zu gebären. Das ist die Hölle. Manche wollen gar nicht dort, sondern im Himmel sein: „Ich will keine solche Hölle“. Solange ihr nicht durch die Hölle geht, wird aus euch keine Menschen werden. Deshalb beinhaltet die Geburt diese Hölle. Sie ist nicht so fürchterlich. Der Mensch, der geboren worden ist und gesündigt hat, hat vom Gesetz abgewichen. Ihm steht der Fall, der furchtbare Fall bevor. Wieder wird er in die Kanone der Sonne gesteckt werden; er wird mit einem starken Schuss geworfen, Millionen von Jahren reisen und irgendwo haltmachen – das wird davon abhängen, mit welcher Kraft er geworfen wurde. Und wenn er mit einer großen Kraft geworfen wird und 100 Millionen Jahre reist, so viele Jahre wird er brauchen, um zurückzukommen. Je schneller er sich im Raum bewegt, desto langsamer wird er sich zu Gott zurückbewegen. Und wenn er sich Ihm annähert, wird ihn Gott mit einer größeren Geschwindigkeit anziehen. Also geboren zu sein, bedeutet, dass der Mensch die äußerste Grenze erreicht hat, zu der seine Seele im Raum geworfen worden ist, wo er haltmachen und seine Evolution wieder beginnen wird. Und wenn er derart seine Wiedergeburten beendet, so wird er geboren. Die Menschheit verlor mit dem Sündefall Adams die Hoffnung. Ihnen wurden zwei Kinder geboren, aber der Tod hat sie erobert; es gab niemanden, der sie beruhigen konnte und sie beschwerten sich wie mancher Reichen, die keine Kinder haben: „Wir haben kein Nachkommen und alles das wird für die fremden Menschen bleiben.“ Und sie sind verzweifelt. Die Menschheit befand sich in einem solchen Zustand, aber Gott hat ihr das unsterbliche Kind gegeben, um sie zu retten und das ist Christus. In eurem Verstand entstehen oft neue Gedanken. Ich hörte einst ein berühmter Prediger sagen: „Ich habe so viele Ideen, dass sie in 10-20 Jahren nicht ausgesprochen werden können.” Aber nur nach zehn Predigten gab er zu, dass er sein ganzes Material weggeworfen hat. Wenn ihr denkt, dass ihr viele Ideen habt, befindet ihr euch im Gesetz der Wiedergeburt. Erstens wurden die niederen Tiere geschaffen – die Käfer, die Fliegen usw. Eure unzähligen Gedanken kosten so viel, dass ihr sie sogar nicht einspannen könnt, eine gescheite Arbeit zu verrichten; sie können euer Leben nicht vervollkommnen. Aber wenn ihr zu jenem grundlegenden göttlichen Gedanken kommt, wird er lebendig und eins mit euch sein. Er wird sich als einen Neugeborenen entwickeln. Dasjenige, das das Christentum „das Kommen des Geistes“ nennt, das ist dieser göttliche Gedanke, den die einen "Unterbewusstsein", die anderen Bewusstsein, die dritten „Überbewusstsein“ nennen. Die Theosophen nennen es „das Erwachen des höheren Ichs“; die Okkultisten – „Äußerung des Sublimen” usw. Wenn ihr in diesem Zustand geratet, dann werdet ihr den Frieden und die ständige Freude, die sich nicht ändert, fühlen. Manche werden sagen: „Ich habe diese Freude“, es vergeht aber nicht einmal eine halbe Stunde und du siehst, dass seine Freude schal geworden ist“ Diese Freude ist vergänglich und entspricht nicht dem Gesetz. Wie kann ein Edelstein verschwinden? Du irrst: Das ist keine Freude, das ist eine Eintagsfliege, die stirbt und du beginnst zu weinen. Jemand sagt: „Ich habe Frieden und bin ruhig“; morgen kommt eine Unruhe, dann beginnt er die Augenmuskeln zu runzeln; wo bleibt dann der Frieden? Er verlässt ihn nicht, aber er war nicht wirklich ein Frieden. „Ich bin Christ, zehn Jahre tue ich mich hervor, ich habe diese Schriftsteller gelesen – Spencer, Spugey, Apostel Paulus. Alle sprechen schön, aber was sagst du selbst? Denn, wenn du zu Gott gehst, wird er dich nicht fragen, weder was Apostel Paulus noch was Spencer gesagt haben: Sie selbst werden zu Gott gehen. Mit wem wirst du aber zu Gott gehen? Und so, das ist die Grundidee, über die wir heute denken sollen. Ich weiß, dass manche von euch falsche Vorstellungen vom Geist haben: Manche denken, dass der Heilige Geist und der böse Geist ein und dasselbe seien. Der Gute und der böse Geist sind zwei diametral entgegengesetzte Dinge. Es gibt kein Gesetz, dass aus der einen und derselben Quelle süßes und bitteres Wasser fließt: Sowie das bittere Wasser immer bitter und das süße Wasser immer süß ist, so ist das Gute immer gut und das Böse immer böse. Was sind das Gute und das Böse, das ist eine sehr tiefe Frage, und wenn ihr denkt, sie in 5-10-100 Jahren studieren zu können, so täuscht ihr euch; Christus soll euch mindestens 1000 Jahre unterrichten, dann werdet ihr einen Begriff des einen und des anderen haben. Damit möchte ich euch nicht im geringsten entmutigen, sonder möchte euch sagen, welche die Gesetze sind, die unser Leben steuern, damit ihr euch von manchen Illusionen befreit. Jeden Tag, jede Stunde im Leben hat sein Programm; wir sollen diese Grundaufgabe des Tages beenden, von der unser Fortschritt abhängt. Dabei sollt ihr euch keine Gedanken darüber machen, ob ihr euch entwickeln werdet: Ihr werdet euch entwickeln, das sage ich euch positiv. Mache fragen: „Werde ich mich entwickeln?“ – Wenn man dich in der Erde wirft, wirst du dich nicht nur entwickeln, sondern auch darüber hinaus fortschreiten. „Wie viel Zeit benötigt man?“ – Tausenden von Jahren. – „Das ist viel“. Aber 1000 ist eine menschliche Zahl, sie ist nicht sehr groß. 100 Jahre ist viele Male größer als 1000; 10 Jahre ist noch mehr. In diesem Prozess ist das Umgekehrte: 1000 Jahre sind die kleinste Zahl, 100 Jahre ist die größere Zahl. Ihr seid durcheinander. Die Zahl 1000 hat drei Nullen, die die drei Bedingungen anzeigen, die drei Etappen, die ihr durchlaufen werdet. In 1000 Jahren sollt ihr drei Körper herausbilden – in der äußersten Null werdet ihr euren physischen Körper formieren, indem ihr zu der zweiten Null hinübergeht, werdet ihr euer Herz formieren, und wenn ihr in die dritte Null hineinkommt, werdet ihr euren Verstand formieren. Wenn ihr zu der Eins kommt, werdet ihr geboren, aufsteigen und zu Gott sagen: „Hier sind wir vor Dir, Vater – jetzt können wir für Dich arbeiten.” Das ist die Geburt. Und mit der Geburt Christi wird eine große Epoche in der Welt verzeichnet – die Erscheinung des Sohn Gottes. Deshalb sollen wir alle jubeln. Die zeitlichen Leiden, die ihr habt, sind der größte Segen für euch. Es gibt nichts Schöneres als das Leiden, denn nur durch es wird euch Gott Segen bringen. Wenn jemand sich bei mir über sein Leiden beschwert, dann sage ich ihm: „Gib mir von deinen Leiden, ich gebe dir von meiner Freude.“ Und füge ich hinzu: „Jetzt fühle ich das Angenehme im Leben.“ Er sagt sich: „Dieser Mensch ist sehr gut“, aber ich sage in mir selbst: „Ich danke, da du mir mehr gegeben als genommen hast. Und Gott hat bevorzugt, seine Herrlichkeit und Ruhm zu verlassen und auf die Erde herabzusteigen und zu leiden. Dafür gibt es Gründe und das ist die größte Liebe, die Gott geäußert hat. Wenn wir beginnen das innere Leiden zu verstehen und zu begreifen, werden wir zum wahren Prozess kommen, den die Christen Rettung nennen. Wir können nicht gerettet werden, wenn wir nicht zugeben, dass die Leiden ein Segen sind. Halte und sage: „Du, Leid, ich benötige dich, um geboren zu werden.“ Wenn du mehr leidest, das zeigt, dass du näher an Gott bist. Wenn das Leiden zu der äußersten Grenze kommt, dann entsteht sofort die Freude. Die Mutter empfindet die größten Leiden, wenn sie gebärt; in diesem äußersten Moment verschwinden alle oder verstecken sich, aber wenn das Kind geboren ist, dann freuen sich alle. Ja, damit das Kind geboren wird, sollen alle schreien – die Frau und der Mann. Mir hat man eine Begebenheit aus dem Dorf Nikolaevka erzählt, die sich vor 50-60 Jahre ereignet hat. Die Frau eines berühmten Türken hatte Zahnschmerzen. Im Dorf gab es einen Bulgaren, der Zähne zog. Der Türke brachte sie zu ihm, um den Zahn ziehen zu lassen, die Türkin stieg hinauf – das Haus hatte zwei Etagen, und der Türke blieb unten warten. Irgendwann begann die Frau zu schreien und ihr Mann begann auch zu schreien. Der Zahnarzt begann sich zu wundern: „Warum schreit der eine, wenn ich dem anderen den Zahn ziehe?“ So sind wir auch verbunden, und wenn die fremden Zähne gezogen werden, so sollen wir schreien. Ich spreche darüber, da wir uns in einer Epoche großer Leiden befinden. Ihr sollt die Dinge als Mystiker betrachten und nicht als gewöhnliche untätige Zuschauer; zu wissen, dass die Leiden der größte Segen sind, das uns Gott gibt. Eines Tages werdet ihr das überprüfen. Es werden Menschen getötet, es werden Hunger, Seuchen entstehen, Väter und Mütter werden ihre Kinder verlieren, ehrenlose Schwester, schmachbedeckte Familien – aus all diesen Leiden sollt ihr einen Nutzen ziehen, den Leidenden eine Freude zu schicken und zu sagen: „Gebt uns von euren Leiden.“ Ihr sitzt und sagt: „Gut, dass wir nicht auf dem Kampffeld sind und nicht hungern.” Welche Erfahrung werdet ihr daraus gewinnen? Im Gegenteil, versetzt euch in den Zustand der Seelen, die leiden, geht und helft ihnen; dann werdet ihr gesegnet. „Wie können wir ihnen helfen?“ Das ist die einfachste Sache: Wenn ihr ihnen nicht unmittelbar helfen könnt, dann könnt ihr den Menschen geistig helfen. Jeder Mensch hat die Pflicht, die Hälfte der Leiden seines Freundes auf sich zu nehmen und mit ihm seine Freude zu teilen. Ihr sagt ihm: „Gott segne dich!“ Gott segnet die Menschen durch euch. Ihr sagt: „Es soll ein anderer finden, nicht durch mich.” Wenn der elektrische Strom durch den Stab fließt, dann magnetisiert er ihn. Wie denkt ihr euch zu erheben, wenn der göttliche Strom nicht durch euch hindurchfließt? Und jetzt denken alle, dass eure Ideale zerbrochen und zerstört sind. Sie sind nicht zerstört. Bei euch haben sich viele Fliegen, Fische, Vögel und Säugetiere fortgepflanzt. Wenn ihr euch von ihnen reinigt, werdet ihr klug werden. Wenn ihr allmählich euren Tempel errichtet, dann wird Gott kommen und in euch geboren werden. Dass Christus vor 2000 Jahren geboren wurde, das wird euch nicht im geringsten nutzen. Ihr könnt dieses Lied noch 4000 Jahre singen, aber das wird euch nicht im geringsten nutzen. Ihr werdet euch erheben, wenn die Engel in eurer Seele einziehen und sagen: „Heute wurde im Haus Davids der Retter geboren.” Und wenn Christus geboren wird, dort werden auch Herodes, Pilatus und der Hohepriester Kajaphas sein. Jetzt werdet ihr sagen: „Dieses Kind – das ist ein Missgeschick, komm, wir befreien uns von ihm“, und ihr könnt es Pilatus geben, es zu kreuzigen und es wird zu anderen gehen. Wie Christus die Juden verlies und zu den Heiden ging, so wird euer Kind zu anderen gehen, also bei denen, die ihm Obhut geben. Und ihr werdet ein auserwähltes, aber verlassenes Volk sein! Und wenn man euch fragt: „Warum leidet ihr?“ dann werdet ihr sagen: „Weil wir unser Kind Herodes und Pilatus hingaben, um es zu kreuzigen.” Deshalb sage ich, dass ihr euch für euren Gott einsetzen und sagen sollt: „Ich lebe mit Gott; lebt er, lebe ich auch; stirbt er, sterbe ich auch.“ Und wie Christus nach den Leiden auferstanden ist, so werdet ihr auch auferstehen und das Gesetz der Unsterblichkeit lernen. Es gibt Menschen, die nah an der Auferstehung sind; die Apostel sind auferstanden und arbeiten auf die Erde. Ihr werdet sagen: „Warum sehen wir sie nicht?“ Der Auferstandene kann den Auferstandenen sehen, wie der Musiker den Musiker versteht und wie der Arzt den Arzt versteht usw. Ihr sollt diese Fähigkeit haben zu verstehen und deshalb verweilt ihr auf die Erde. Nun, Christus ist erschienen. Er lebt heute, er ist unter euch, er arbeitet in allen von euch. Und dasjenige, was die Menschen „Auferstehung“ nennen, das ist Geburt, so nennen die Christen die Auferstehung, aus dem Grab herauszugehen. Für mich seid ihr alle Gräber – manche größere andere kleinere. Ich sehe gewisse Überschriften auf eure Grabsteine: dieser Ivan, der soviel Jahre lebte; diese Elena, die soviel lebte; ein anderer als er starb wurde in demselben Grab begraben. Wie oft verstarb diese Elena und trug ihren Grabstein mit den Inschriften all ihrer Verwandten. Ihr fragt: „Wann werden wir auferstehen?“ Heute können wir auferstehen, aber eure Grabsteine sind sehr schwer. Ein Engel soll herabsteigen und die Grabsteine wegmachen. Wenn für Christus einen Engel herabsteigen musste, um den Stein wegzumachen, um wie viel mehr muss für eich einen Engel herabsteigen. Christus lebte 33 Jahre und erlitt eine große Verwandlung, die an ihrem Ende „Auferstehung“ genannt wurde. Unter dem Wort „Auferstehung“ verstehe ich der Kampf und der Sieg eines Kindes über den Tod. Deshalb wird der Mensch geboren, um mit dem Tod zu kämpfen und über ihn zu siegen. Wenn ihr den Tod besiegt, dann wird der Tag der Auferstehung kommen. Manche sagen: Als Christus geboren wurde und die Engel von oben den Frieden verkündet haben, warum haben sich die Menschen dann nicht verbessert?“ – Weil sie die Lehre Christi nicht studiert haben, wie es sollte. Christus wird wieder in dieser Welt predigen; ihr werdet ihn sehen, das sage ich euch mit Zuversicht. Manche von euch werden ihn nicht sehen. Warum? Selbstverständlich, weil sie blind sind. Und lange werden sie als dieser Blinder schreien: „Oh Sohn Davids, erbarme dich, berühre meine Augen mit der Hand!“ Wenn er eure Augen berührt, dann wird er euch fragen: „Seht ihr?“ – „Die Menschen bewegen sich.“ Was bedeutet das? Das eure Gedanken und Wünsche erstens, wie die Bäume unbeweglich sind, und wenn ihr beginnen werdet zu sehen, werden die Dinge lebendig wie die Menschen. Dann werdet ihr verstehen, was die Tugend ist. Christus kam, um uns zu zeigen, dass wir uns mit dem Tod kämpfen, ihn besiegen und auferstehen müssen. Das bedeutet die Geburt.
  2. Hygiene der menschlichen Seele Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln. Heute werde ich zu euch in einer besonderen Sprache sprechen – so wie der Meister zu seinen Schülern spricht, wenn sie beginnen, das Alphabet zu erlernen, wenn die Mutter die Wolle zu waschen beginnt, sie kämmt und Fäden spinnt, um daraus einen Stoff zu machen. Ich nenne den heutigen Vortrag „Hygiene der menschlichen Seele". Ihr habt viele Priester gehört. Jacob sagt „Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln.“ (Jac 3,2) Der Körper ist euer Kapital, er ist das Wesentliche. Und deshalb beginne ich damit, was ihr seht. Ihr nehmt viel zu wenig Rücksicht auf eure Seele, aber der Körper ist ein weiter Garten, in dem der göttliche Geist arbeitet. Die Bewegung sichert das Blut für die Berieselung des göttlichen Gartens. Die Hausfrau erkennt man an ihre Hauswirtschaft. Ihr seid nicht gekommen, um Häuser zu bauen, sondern um sie zu bewirtschaften. Diese Lehre werdet ihr auch euch gegenüber anwenden. Ihr sucht nach dem Glück und könnt es nicht finden, aber würde ich euch die Nahrung, das Wasser und die Luft wegnehmen, dann werdet ihr die Lehre verstehen. Euer Glück gründet auf die Nahrung, auf das Wasser und auf die Luft. Die Nahrung ist mit der Ernährung und dem Körper, das Wasser mit dem Trinken und dem Herzen und die Luft mit der Atmung und mit dem Verstand verbunden. Es braucht Leiden, damit ihr arbeitet. Wer die Arbeit zurückweist, dem gibt Gott Mühen; wenn er auch auf diese Mühen zurückweist, dann kommt das Leiden; weist er auch das Leiden zurück, dann kommen die Qualen. Damit ihr arbeiten könnt, ist es nötig, eine Kunst zu beherrschen, ein Talent zu haben. Nur die großen Künstler können arbeiten. Ihr habt die Arbeit zurückgewiesen, die euch Gott gegeben hat und habt jetzt Mühen. In den Mühen, in den Leiden und in den Qualen gibt es kein Glück. Das Leiden ist eine harte Nuss. Die Kunst besteht darin, sie knacken und anwenden zu lernen. Jetzt spreche ich über das Wort Können. Ihr seid über euren Zustand nicht bewusst und sollt für das Wohl eures Glücks erwachen. Es ist um euch herum, aber ihr sollt beginnen, richtig zu arbeiten. Ihr sollt die Saiten eurer Geige locker machen. Euer Herz ist sehr trocken, es benötig ein bisschen Feuchtigkeit. Ohne Wasser kann man nicht putzen, da Staub entsteht. An erster Stelle sollt ihr Glauben haben. Jedes Ding, das euch gegeben wurde, sollt ihr überprüfen, damit ihr es benutzen könnt. Warum betet, esst und trink ihr? – Das Gebet ist ein Prozess des Atmens. Bedenkt ihr, ob Gott eure Gebete hören wird, dann betet ihr mit einem Zweifel in Gott. Obwohl ihr ihn nicht sehen könnt, könnt ihr in hören. In jedem Wunsch gibt es drei Dinge – Weite, Tiefe und Höhe. Wer Tiefe hat, der macht kein Lärm. Ihr sollt es euch abgewöhnen, den anderen zu befehlen, sondern zu lernen euch selbst zu befehlen. Diese Gedanken, die euch jetzt stören, sollt ihr beginnen, mit Glauben rauszuwerfen. Der Glaube ist ein Prinzip. Der Glaube soll positiv sein – einen Ort, an dem das göttliche Leben eintreten kann. Ihr sollt beginnen, mit einem Plan über euch selbst zu arbeiten, wie der Gärtner arbeitet. Das erste ist, körperlich und geistig gesund zu sein. Ein Mensch, der seinen Glauben verliert, ist krank. Wenn die Kinder oft mit ihren Scheren schneiden, machen sie Dinge kaputt, sowie auch solche Schriftsteller und Priester, die mit ihren Scheren Dinge kaputt machen. Die sind berühmte Zerstörer, deshalb sollt ihr diese Lehrer verlassen, die Dinge kaputt machen. Erscheint in euch einen schlechten Gedanken, der mit einem Messer schneiden und zerstören will, sollt ihr ihn wegschmeißen. Oder jemand möchte die Trommel schlagen, dann sagt ihm, dass das nicht erlaubt ist. Eure Gedanken sind lebendig, sie spielen wie Kinder in und um euch herum. Kommt ein Gedanke in eurem Kopf und stört euch, dass z. B. man etwas über euch gesagt habe. Die Gedanken können euch besorgen und beherrschen. Nein, ihr sollt sie lehren. Der falsche Lehre ist der Teufel - er führt und lehrt euch, bis ihr mit nur mit zerfetzten Kleider bleibt. Dann verlässt er euch und ihr geht zu Gott mit euren zerfetzten Kleidern, aber er wird euch so nicht empfangen, sondern wegschicken. Aber wenn einen kleinen Korn geblieben ist, dann besteht die Hoffnung, dass ihr euch nach zwölf Jahren verbessern werdet. Kultiviert ihr einen edlen Gedanken, dann wird dieser aus euch eine edle Frau machen. Ihr demagnetisiert euch ständig, werdet zornig, seid besorgt. So wird euer Nervensystem am Boden trüb, es bricht zusammen und fließt ab. Seid ihr indifferent, ist eure magnetische Kraft kleiner. Trägt euren Mann eure Kinder und die anderen nicht so, wie der Wolf den Fuchs trägt. Oft tragt ihr gesunde Menschen auf dem Rücken. Indem ihr den gesunden Menschen einen Gefallen tut, lehrt ihr sie die Faulheit. Alle Frauen hat Gott geschickt, damit sie arbeiten, ihr aber zermalmt Steine. Wenn die Frau Dienerin sein sollte, hätte sie Gott aus den Füssen des Mannes geschaffen; sollte sie aber Herrin sein, dann aus dem Kopf. Es schuf sie aus dem Rippen des Mannes, also damit sie ihm Freundin in der Arbeit sein kann. Was machen aber jetzt die Frauen? Sie stehen vor dem Spiegel und denken ans Heiraten. Unter Heiraten verstehe den Zustand, wenn der Mensch vom tierischen in den menschlichen Zustand und vom menschlichen in den Göttlichen übergeht. Diese Heirat ist nur ein einziges Mal - also wenn ihr Bürger des Himmels werdet. Dafür sollt ihr einen gesunden Körper, einen gesunden Verstand und ein gesundes Herz haben. Wie nähert ihr eure Seele, euren Verstand und euer Herz? Euren Köper nähert ihr gewissermaßen gut, aber wie nähert ihr euer Herz und euren Verstand? Die Nahrung, die ihr aufnehmt, ohne zu danken, kann euch nicht die nötigen Gefühle für euer Herz und euren Verstand bringen. Eure Gedanken und Gefühle erfordern Nahrung, Kleider. Ihr gibt sie ihnen nicht und dann sterben sie ab. Ihr habt übermäßige Wünsche. Strebt danach, wesentliche Gedanken zu haben, die nicht im Widerspruch mit den anderen stehen. Der Mensch, der arbeitet, verliert viel Energie, folglich ihr sollt eure Energie sparen. Ihr sollt einen unerschütterlichen Glauben in Gott haben, dass er alles vorgesehen hat. Er kümmert sich auch um die kleinsten Würmchen. Kein einziges Haar kann von eurem Haupt ohne seinen Willen fallen. Jeder Gedanke und Winsch, alles was ihr wollt, wird euch gegeben werden, aber ihr sollt einen unerschütterlichen Glauben haben. Ihr sollt jedes Ding, das in eurem Leben nicht geschieht, nicht bereuen, denn es ist nicht für euch. Eine Braut wird von ihrem Bräutigam verlassen, das geschieht, weil er nicht für sie ist. Manchmal wollt ihr große Hosen oder ein großen Kleid, wie das kleine Kind die Klamotten seines Bruders will, aber es ist noch nicht an der Zeit. In allen von euch gibt es unnützliche Gedanken und Wünsche, was zeigt, dass euer Glauben schwach ist. Gott ist eine große Quelle - geht zu ihm morgens, mittags und abends für frisches Wasser. Er wird nicht zu euch kommen, sondern ihr werdet zu Ihm gehen. Aber ihr werdet ein Gefäß bringen. Die guten Gedanken sind ein Gefäß, in dem Gott sein Segen gießen wird. Solange ihr gute Gefühle und Wünsche habt, wird euch Gott segnen. Habt ihr das Gefühl, dass Gott euch nicht segnet, leiht euch einen Gefäß, lest ein gutes Buch, findet das Gute im Menschen. Es soll kein Lästern geben, wer Erfolg haben will, darf nicht lästern. Jetzt in den restlichen fünf Minuten, richtet euren Gedanken zu Gott hin, ohne euch zu bewegen. Ihr werdet ein Zwicken spüren, aber bewegt ihr euch, werdet ihr die Übung kaputt machen. Ihr sagt eines Tages, dass ihr nicht lästern werdet, aber es kommt einer, sagt etwas schlechtes über euch und ihr beginnt zu lästern und macht die Übung kaputt. Ich zündet Kerze an, heiligt Öl, aber habt kein Segen - das ist, weil ihr lästert. Jetzt beginnt die Übung mit einer, zwei, drei, vier oder fünf Minuten - versucht euch nicht zu bewegen, um euch unter Kontrolle halten zu können. Dann macht die fünfminütige Übung, nur an eine Sache zu denken. Fünf Minuten über euren Körper, fünf Minuten Übung über euren Verstand und fünf Minuten Übung über euer Herz. Was gewinnt ihr aus diesen Übungen gewinnt, sagt ihr niemandem. Damit einen Wunsch, einen Gedanken sich realisieren kann, sind 12 Monate nötig. Damit einen Gedanken entstehen kann, ist ein Jahr nötig, andere brauchen 10 Jahre. Die guten Gedanken und Wünsche bilden die Kleider der Engel. Die Gedanken und die Wünsche sind die Kleider, in denen sich die göttlichen Geister anziehen. Wenn ihr diesen Reigentanz tanzen könnt, dann sollt ihr euch an ihm anschließen; wenn nicht, denkt drüber nach und schließt euch nicht an. Die Ergebnisse aus diesen Übungen kommen langsam, es kann ein Jahr dauern, aber sagt niemandem etwas. Solange ihr den Stoff nicht gewebt habt, schneidert ihn nicht nach einem Maß, um es auf den Markt zu bringen. Beginnt mit dem Kleinen - mit dem Wort "Können". Es kommt ein großes Leiden - sagt euch innerlich, ich kann, ihr leidet - ich kann, ihr arbeitet - ich kann. Sagt euch: "Ich kann alles durch Christus!" Versteht ihr das Wort Können nicht, könnt ihr Christus nicht verstehen. In der Lehre Christi gibt es immer das Wort "Können". Als Petrus sagte: " Es sollt Dir Herr nicht zufallen ..." antwortete Christus mit dem Wort ich kann. Konjugiert das Verb können. Wenn ihr eine Frage nicht lösen könnt, dann sagt, ich kann. Der Herr geht und sagt: "Füllt seinen Krug", und wer nicht sagt: "Ich kann", dem wird der Krug nicht gefüllt. Das Böse in euch ist ein Brennstoff. Die bösen Gedanken, die zu euch kommen, geben euch einen Entwicklungsimpuls, insofern ihr sie besiegt. Kommt einen schlechten Gedanken, verlangt von Gott einen Platz für ihn. Sagt nichts, lästert nicht, schweigt - am Anfang werdet ihr ein Unbehagen empfinden, aber danach wird der böse Gedanke verbrennen und ihr werdet Energie gewinnen. Kommt die Krankheit zu euch, sollt ihr keine Angst haben, das ist eine kleine Massage, das ist ein Segen. Vernünftig zu sein bedeutet, vollkommen im Wort zu sein. Die Menschen weinen, sind unglücklich, aber ich sage ihnen, dass das ein Segen ist, denn die Menschen arbeiten und ich freue mich und danke Gott. Hundert Millionen Engel arbeiten hier auf die Erde und helfen. Es geschieht eine Reinigung in diesen Zeiten, so sollt ihr munter und fröhlich sein - es gab keine ruhmreicheren Zeiten als jetzt. Die Menschen gießen jetzt ihre Gärten. Die heutige Religion sollte nicht wie die alte sein. Eines Tages ging ein religiöser Mensch unter dem offenen Fester eines reichen Hauses, und sah ein Geldbeutel auf dem Sims stehen und nahm es, indem er dachte, das wäre ein Geschenk Gottes. In den nächsten Tagen aber als er betete sah er immer den Geldbeutel und konnte nicht beten. Schließlich gab er ihn zurück. Ihr habt auch den Geldbeutel eines Reichen gestohlen, deshalb beengt euch etwas. Wenn ihr lästert, das ist ein Stehlen des Geldbeutels. Gebt den Geldbeutel zurück, damit euer Gebet erhört werden kann. Denkt nichts Schlechtes über niemandem; kommt eines solchen Gedankens, schmeißt ihn weg. Schweig nach außen und arbeitet innerlich. Damit eines eurer Wünsche realisiert wird, gibt es eine Frist, ihr sollt warten. Es können ein, zwei, zehn Jahre dauern, aber habt es nicht eilig. Wenn ihr wollt, dass sich eure Wünsche schell realisieren, wird euch zu den Baumwurzel schicken, wir euch einen schlechten Mann oder eine schlechte Frau geben. Alle euere momentanen Unglücke resultieren aus dem vergangenen Leben, ihr hattet schlechte Gedanken und Wünsche. Ihr sollt körperlich gesund sein. Wenn ihr zunehmt, dann freut ihr euch, aber das ist keine Gesundheit. Ihr sollt starke Muskeln haben, zahm und fromm sein. Ich verstehe es nicht, dass ihr schlapp seid, sondern ihr sollt aktiv sein. Zum Beispiel eine eurer Schwester ist besorgt - gibt ihr Glauben, beherzigt sie, und weint nicht mit ihr, denn beide werden euren Glauben verlieren. Jemand ist gestorben; nein, nicht er ist gestorben, sondern nur sein Haus gerissen, und nach Jahren wird es wieder errichtet werden. Das Wesen des Menschen besteht in den guten Eigenschaften seiner Seele. Der Tod ist ein Durchseihen des Glaubens, ein Übergang des Lebens von der einen in die andere Schicht und eine Ausgang auf die Oberfläche als ein gutes Wasserrohr. Ihr sollt durch diese Welt hindurchgehen, durch die Materie, um euch durchzuseihen. Jetzt hört ihr all das, aber die Welt wird euch in Zweifel bringen. Ihr werdet dann sagen: "Ich kann!" Dann nehmt den Psalm 119 und werdet einen Teil von ihm mit dem Wort Können auswendig lernen. In 22 Tagen sollt ihr ihn lernen. Jeden Tag, bevor ihr mit dem Lernen beginnt, werdet eure Hände und Füße waschen und werdet sagen: "Wir werden wie die Füße gut, geduldig und gehorsam sein. Wäre das menschliche Herz so gut wie die Füße, wären die Menschen Heilige. Wenn wir unsere Hände waschen, werden wir sagen: "Wir sind gehorsam, gut und gerecht, wie die Hände". Euer Verstand soll bereit sein, wie die Hände zu arbeiten. Wie gütig Gott ist, dass er uns Hände und Füße gegeben hat, die uns ihre, wie wir arbeiten sollen! Verbindet euch so mit Gott und mit allen Menschen und alles wird für euch zu verwirklichen sein. Ihr sollt geduldig und zuvorkommend sein wie die Füße und gerecht wie die Hände. Ihr sollt euren Körper beherrschen, damit zwischen euch Harmonie wird. Wenn ihr euch für ein Jahr so einstellen könnt, dann wird es gut sein. Ihr sollt frei als die Vögel sein, geduldig wie die Säugetiere, mannhaft wie die Löwen und vernünftig wie die Menschen. Beginnt, das Wort "Können" anzuwenden. Es zu einem guten Zweck ist, ist dieses Wort einen Schlüssel, aber wenn ihr es zu einem bösen Zweck verwendet, wird es euch nicht dienen. Ein ganzes Jahr sollt ihr lernen, das Wort "können" zu verstehen. Das Teilchen "nein", die erste Silbe des Wortes "Nichtkönnen", sollt ihr hinterstellen. Seid ihr besorgt, dann sagt: "Können!", damit sich eure Stimmung ändert. Das Teilchen Nicht soll bleiben, aber ihr sollt es in Ruhe lassen. Wenn ihr den Psalm erlernt, werden einige werden Ergebnisse von eins bis zwei, andere von drei bis zwanzig, das wird unterschiedlich sein. Wenn das Ergebnis eins ist, dann ist das wieder ein Segen. Ein Vortrag vor den Schwestern 08.02.1917 Donnerstag, Sofia