Ani

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  1. ANHANG STATUT DER GEMEINSCHAFT WEISSE BRUDERSCHAFT * * * Peter Danov (1864-1944) erhob die Liebe zum Sinn, Ziel und Inhalt des menschlichen Lebens wie des Universums überhaupt. Nach seinem Theologie- und Medizin-Studium in den USA trug der gebürtige Bulgare an der Schwelle zum 20. Jahrhundert eine neue geistige Lehre vor. In der von ihm gegründeten geistigen Schule der Universellen Weißen Bruderschaft in Sofia berichtete er als spiritueller Meister un ter dem Namen Beinsa Duno ausführlich über das Wesen der Liebe, ihre Erscheinungsformen und - vor allem ihre Anwendung. Er lehrte, wie die Liebe zu den Menschen und allen Lebewesen im alltäglichen I eben geäußert und angewendet werden solle in Familie und Gesellschaft, aber auch in allen weiteren Lebensbereichen. Außer rund 7.500 Vorträ gen und Vorlesungen schuf er etwa 200 musikalische Werke, ein System von physischen Übungen genannt »Paneurhythmie« und Atemübungen; er entwickelte pädagogische Methoden, gab Empfehlungen für eine gesunde Lebensführung und entwarf Heilverfahren. In den 1930-er Jahren halte die neue religiöse Bewegung in Bulgarien bis zu 40.000 Anhänger. Heute ist sie vor allem in Frankreich und der Schweiz vertreten. Aber auch an dere religiöse Gemeinschaften beziehen sich auf Peter Danov als einen der größten geistigen Meister des 20. Jahrhunderts. In einer Umfrage des bulgarischen Staatsfernsehens nach den »100 größten Bulgaren« landete Peter Danov 2007 auf Platz zwei. Eva Kovacheva legt nun erstmals eine fundierte religionsgeschichtliche Untersuchung zu Entstehung, Entwick lung und Lehre der Weißen Bruderschaft des spirituellen Meisters vor.
  2. 5. Weblinks über die Weiße Bruderschaft des Peter Danov: http://beinsadouno.us/ Elektronisches Archiv der Schriften des Meisters Peter Danov (bulgarisch, englisch, deutsch, französisch, spanisch, italienisch, russisch, griechisch, polnisch, slowenisch, Esperanto) http://de.wikipedia.org/wiki/Beinsa_Duno »Peter Konstantinow Danow« Wikipedia-Eintrag (deutsch) http://home.earthlink.net/~rila/ »The Master Beinsa Dounow« [Geschichte, Lehre, Praxis, Kontakte] (englisch) http: //photos .bratstvoto .net/ Photos von Peter Danov und der Gemeinschaft (bulgarisch) http://triangle.bg/ Elekronische Bibliothek der Schriften des Peter Danov (bulgarisch) http://www.beinsadouno.org/ »Gemeinschaft Weiße Bruderschaft - Bulgarien. Lehre/Gemeinschaft/ Gegenwart« - offizielle Intemetseite der Gemeinschaft Weiße Bruderschaft (bulgarisch, englisch, deutsch, französisch, spanisch, russisch, polnisch) http://www.beinsa.org/bdgerm.htm Kulturverein Beinsa Duno (deutsch) http://www.bialobratstvo.info/ Verlag Weiße Bruderschaft. Elektronisches Archiv der Schriften des Peter Danov und der Zeitungen und Zeitschriften, die die Gemeinschaft Weiße Bruderschaft vor 1944 und seit 1990 veröffentlicht (englisch, bulgarisch, russisch) hat. http ://www.bratstvoto .net/ Dem Meister Peter Danov gewidmete Webseite [Geschichte, Lehre, Praxis, Kontakte] (bulgarisch, englisch, russisch, portugisisch, spanisch, italienisch, griechisch) http://www.bratstvoto.net/vehadi/menu/bl2/panevritmia.html Lehrmittel (Originalquellen, Videomaterialien, Lehrfilme online u. a.) über das Erlernen der Paneurhythmie (bulgarisch) http://www.bratstvoto.net/vehadi/menu/bl4/izsledvania.html »Liste der Publikationen über das Werk des Meisters Peter Danov« (bulgarisch) http://www.esotericpublishing.com/peter_deunov/peter-deunov-photos-l.html Photos von Peter Danov, der Gemeinschaft Weiße Bruderschaft und den Sieben Rila-Seen (englisch) http://www.everabooks.com/ »Featuring the Spiritual Teachings and Music of Beinsa Douno (Peter Deunov)« (englisch) http ://www.beinsadouno. com/ Webseite mit Veröffentlichungen der Weißen Bruderschaft (bulgarisch) http://www.panevritmia.info/ Webseite der Kommission für Paneurhythmie der Gemeinschaft Weiße Bruderschaft (bulgarisch, englisch, deutsch, russisch, griechisch, französisch, italienisch, spanisch) http://www.paneurhythmy-beinsaduno.com/ »Paneurhythmie, rhythmische Übungen. Die Originalquellen und Lehrmittel« Webseite über das Erlernen der Paneurhythmie (bulgarisch) http://www.panevritmiyabg.org/ Institut für Erforschung und Anwendung der Paneurhythmie (bulgarisch, englisch, deutsch, russisch) http://www.pravoslavieto.com/inoverie/petar_dunov/index.htm Stellungnahmen der orthodoxen Kirche (bulgarisch)
  3. 4. Elektronische Quellen »Великиге българи« предаване по Българска Национална Телевизия« (»Die Großen Bulgaren«). Sendung im Bulgarischen Nationalfemsehen http://www.velikite.bg/index.php (Zugriff 15.5. 2008) »Всемирно Бяло Братство« (»Universelle Weiße Bruderschaft«) http://bg.wikipedia.org/wiki/Всемирно_Бяло_Братство (Zugriff 6.07.2008) »Editions Prosveta« http://www.prosveta.ch/index_2_d.html (Zugriff 14. 11. 2007) Електронна библиотека »Триъгълник« (Elektronische Bibliothek »Dreieck«) http://triangle.bg/index.html (Zugriff 12.03.2008) EMERITUS, »A Linguistic Bridge to Orthodoxy in memoriam Isabel Florence Hapgood by Marina Ledkovsky«, in: Orthodox America (abridge from a lecture at the 1998 Russian Orthodox Music Conference in Washington DC) http://wvvw.roca.Org/OA/l 57/157f.htm (Zugriff 20.11.2004) »19. Jahrhundert«, in: Amerikanische Literatur http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761564847_2/Amerikanische_Literatur.ht ml (Zugriff 12.11.2004) ЗЛАТЕВ, K., «Българският духовен Учител Петър Дънов - жизнен път« (ZLATEV, K., »Der bulgarische geistige Meister Peter Danov - Lebensweg«) http://www.bratstvoto.net/vehadi/menu/bll/kzlatev/z3.htm (Zugriff 2. 9. 2007) HOLTKAMP, Wolfgang, Der Transzendentalismus und seine literarische Umsetzung http ://www.uni-stuttgart.de/nel/lehre/lehrveranstaltung/zusatzmaterial/100-on line/pdf/003.pdf (Zugriff 16.11.2004) »Omraam, Mikhael Aivanhov. Biographie« http://www.aivanhov.de/main/biografie.htm (Zugriff 23.07.08) «Петър Дънов/Биография« (»Peter Danov/Biographie«) http://bg.wikipedia.org/wiki/Пeтъp_Дънoв (Zugriff 2. 9. 2007) «Петър Дънов/Отношение на Българската държава към Петър Дънов« (»Peter Danov/Das Verhältnis des bulgarischen Staates zu Peter Danov«) http://bg.wikipedia.org/wiki/Пeтъp_Дънoв (Zugriff 20.02.2008) SCHMIESING, Kevin, Early American Personalism and its Antecedents www.action.org/research/pubs/papers/history_oersonalism.html (Zugriff 20.11.2004) The Second coming integral mission, »Dr. Leon Moskona« http://www.viqoni.com/secondcoming/goodnews.html (Zugriff 29.03.2009) »Universelle Weiße Bruderschaft« [des Omraam Mikhael Aivanhov] http://de.wikipedia.org/wiki/Universelle_Weiße_Bruderschaft (Zugriff 5. 9. 2007) Universelle Weiße Bruderschaft Deutschland [des Omraam Mikhael Aivanhov], »Biographie des Omraam Mikhael Aivanhov« http://www.aivanhov.de/main/biografie.htm (Zugriff 29.03.2009) Verlag Prosveta (Schweiz), »Verlag Prosveta« http: // www.prosveta.ch/ (Zugriff 5.5. 2008) Verlag Weiße Bruderschaft (mit Zugang zu den Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichten der Gemeinschaft für Mitglieder, sowie zu den einzelnen Vorträgen und Werken Danovs) (Zugriff 14.07.2008) http ://www.bialobratstvo. info Weiße Bruderschaft http ://www.bratstvoto.net/vehadi/fr 1 n.html (4.09.2009) Weiße Bruderschaft, »Biographie des Meisters Beinsa Duno« http://www.beinsadouno.org/old/in_ne.htm (Zugriff 10.02.2005) Weiße Bruderschaft, »Die Geschichte der Weißen Bruderschaft in Bulgarien«, http://www.beinsadouno.org/old/in_ne.htm (Zugriff 19.06.2008) Weiße Bruderschaft, Hinweise, Nachrichten, Programme für die Treffen der Bruderschaftsgruppen und Informationen über die Dienste, verbreitet über info@bialo bratstvo.info (erhalten 2004-2007). Weiße Bruderschaft, »Novini ot Beinsa Douno.org« (»Nachrichten von Beinsa Douno.org«), verbreitet über contact@BeinsaDouno.org (Zugriff 2004-2007) Weiße Bruderschaft, »Традиции« (»Traditionen«) http://www.bratstvoto.net/vehadi/menu/blO/tradicii.html (Zugriff 9.11.2007) Weiße Bruderschaft, »Учението на Учителя по света. Преди 1945« (»Die Lehre des Meisters auf der Welt. Bevor 1945«) http://www.bratstvoto.net/vehadi/menu/b 16/do 1945.html (Zugiff 12.08.2008)
  4. 3. Interviews KOVACHEVA, Eva, Interviews mit bulgarischen und ausländischen Anhängern und mit Mitgliedern der Verwaltung der Gemeinschaft Weiße Bruderschaft in Bulgarien, in Sofia, an den Sieben Rila-Seen bei den Jahrestreffen und bei Treffen der Bruderschaftsgruppen in verschiedenen Städten und Orten im Land, 2004-2008. Mitschriften. KOVACHEVA, Eva, Interview mit Dr. Leon Moskona, Sofia, 9. 2. 2008. Mitschrift.
  5. 2. Sekundärliteratur Als Sekundärliteratur werden auch die Werke Danovs bezeichnet, die nach seinem Tod erscheinen und deshalb von ihm nicht autorisiert sind. * ABPAAMOBA-KOЛEBA, Е., »Многото жилища на Леон Москона« // У е у р и, год. 5, март 2007, кн. 38, с. 20-21. ABRAHAMOVA-KOLEVA, E., »Die vielen Wohnungen des Leon Moskona«, in: Usuri, 5. Jg. (März 2007), H. 38, S. 20-21. * АЙВАНХОВ, Омраам, Духовна личност и общество, Варна: ЕТ Светоглед, 1997, 34 с. AIVANHOV, Omraam, Geistige Persönlichkeit und Gesellschaft, Varna: ET Swe-togled, 1997, 34 S. * АЙВАНХОВ, Омраам, C почит за Учителя Петър Дънов, Варна: ЕТ Светоглед, 1993, 114 е. AIVANHOV, Omraam, Mit Hochachtung für den Meister Peter Danov, Varna: ET Swetogled, 1993, 114 S. * АСЕНОВ, Б., Религиите и сектите в България, София: Полиграф ООД, 1998, 432 с. ASSENOV, B., Religionen und Sekten in Bulgarien, Sofia: Poligraph OOD, 1998, 432 S. * АТАНАСОВ, A., »3a Мадарския събор« //Братски живот, Габрово: Бяло Братство, №22, юли 2007, с. 5. ATANASOV, A., »Über das Treffen beim Madara«, in: Brüderliches Leben, Gabrovo: Weiße Bruderschaft, No22, Juli 2007, S. 5. * АТАНАСОВ, А., Педагогическото учение на Петър Дънов, непубликувана дисертация по педагогика, София 1999, 335 с. ATANASOV, A., Die pädagogische Lehre des Peter Danov, unveröff. phil. Diss., Sofia 1999, 335 S. * АТАНАСОВ, А./ ЧЕРВЕНКОВА, Л./ КОНАКЧИЕВ, H./ БАЛТОВА, C./ ДАСКАЛОВ, Я. (Състав.), Беинса Дуно. Паневритмия, София: Бяло Братство, 2004, 144 с. ATANASOV, A./ CHERVENKOVA, L./ KONAKCHIEV, N./ BALTOVA, S./ DASKALOV, J. (Hg.), Beinsa Duno. Paneurhythmie, Sofia: Weiße Bruderschaft, 2004, 144 S. * БАЛДЕВСКА, Т. (Състав.), Основи на здравето. Из Словото на Учителя Бенса Дуно, София 1993, 84 с. BALDEVSKA, T. (Hg.), Grundlagen der Gesundheit. 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Archiv von Bojan Boev, 3 Bde., Sofia: Weiße Bruderschaft, 1999-2001, 479 S. / 294 S. / 468 S. * БОЕВ, Б. (Състав.), Разговори на Ел Шадай, София: Алфа дар, 1991, 202 с. BOEV, B. (Hg.), Gespräche beim El Schadday, Sofia: Alpha dar, 1991, 202 S. * (Без. състав.), «Братска среща в Разград« //Братски живот, Габрово: Бяло Братство, №22, юли 2007, с. 4. (o. V.), »Treffen der Bruderschaftsgruppen in Razgrad«, in: Brüderliches Leben, Gabrovo: Weiße Bruderschaft, N222, Juli 2007, S. 4. * ВЕЛИКОТЪРНОВСКА БРАТСКА ГРУПА (Състав.), Окултни принципи и закони. Справочник на окултни принципи и закони, дадени от Учителя Г1. Дънов в неговото Слово, издадено до 2004 г., София: Бяло Братство, 2005, 366 с. GRUPPE DER BRUDERSCHAFT IN VERLIKO TARNOVO (Hg.), Okkulte Prinzipien und Gesetze. 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DASKALOVA P./ANTSCHEVA, D. (Hg.), Der Universelle Meister Beinsa Duno und Veliko Tarnovo. Dokument archronik [Sammlung mit den Protokollen der Jahrestreffen der Weißen Bruderschaft 1903—1926, Briefe und Erinnerungen von Schülern und Peter Danovs Zeitgenossen], 2 Bde., Veliko Tamovo: Alphiola, 1995-1996, 276 S./357 S. * DIE BIBEL. Nach der Übersetzung Martin Luthers. Revidierter Text 1984, Stuttgart 1985. * Die Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). Handbuch für Theologie und Religionswissenschaft. 6 Bände. 3. Auf!., Tübingen 1957-1965. * ДИМИТРОВА, JI., «Дружествено читалище >П. Р. Славейков< в гр. Варна и Учителят Петър Дънов. Нови данни за живота и дейността му от 1896 до 1899 година« //Житно зърно, (Ред. екип): Стойчев, Г./ Кисова, М./ Балтова, С./ Йорданова, Т./ Стоилов, Ж., изд. Бяло Братство, Пловдив, год. 14, 2005, кн. 15, с. 7-9 DIM1TROVA, L., »Das Kulturhaus >P. R. Slaweikov< in der Stadt Vama und der Meister Peter Danov. Neue Angaben über sein Leben und seine Tätigkeit von 1896 bis 1899«, in: Weizenkom (Red.-Gruppe): Stoichev, G./ Kisova, M./ Baltova, S./ Iordanova, T./ Stoiliov, J., hg. von der Weißen Bruderschaft, Plovdiv, 14. Jg. (2005), H. 15, S. 7-9. * ДИМИТРОВА, JI., »Нови данни за живота на Учителя Пегьр К. Дънов за периода 1900-1903 година« //Житно зърно, (Ред. Екип): Стойчев, Г./ Кисова, М./ Балтова, С./ Йорданова, Т./Стоилов, Ж., изд. Бяло Братство, Пловдив, год. 15, 2006, кн.18, с. 8-10. DIMITROVA, L., »Neue Angaben über das Leben des Meisters Peter K. Danov für die Periode 1900-1903«, in: Weizenkom, (Red.-Gruppe): Stoichev, G./ Kisova, M./ Baltova, S./ Iordanova, T./ Stoiliov, J., hg. von der Weißen Bruderschaft, Plovdiv, 15. Jg. (2006), H. 18, S. 8-10. * (Без съст.), Дневник на Учителя Беинса Дуно (Петър Дънов), София: Дар Логос, 2001, 271 с. (o. V.), Tagebuch des Meisters Beinsa Duno (Peter Danov), Sofia: Dar Logos, 2001,271 S. * ДОЧЕВ, X., Учението на Петър Дънов. 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Sonntagsvorträge, gehalten im Jahr 1921, Sofia: Heliopol, 1998, 161 S. * ДЪНОВ, Петър, »Даване - вземане. Скъпоценният камък« // Вечният порядък, Общ окултен клас. Година XIII (1933-1934), София: Издателска къща Жануа-98, 1999, 776 с. DANOV, Peter, »Geben - Nehmen. Der Edelstein«, in: Die Ewige Ordnung. Allgemeine okkulte Klasse, 13. Jg. (1933-1934), Sofia: Verlagshaus Zhanua-98, 1999, 776 S. * ДЪНОВ, Петър, Живият Господ. Неделни беседи 1922, София 1948, 135 с. Der lebendige Gott. Sonntagsvorträge, gehalten im Jahr 1922, Sofia 1948, 135 S. * ДЪНОВ, Петър, »Живот и музика« // Великата възможност, Общ окултен клас, XXI година (1941-1942), Том II (лекции 22-43), София: Издателска къща Жануа-98, 1999, 336 с DANOV, Peter, »Leben und Musik«, in: Die Große Möglichkeit, Allgemeine okkulte Klasse, 21. Jg. (1941-1942), Bd. 2, (Vorlesungen 22-43), Sofia: Verlagshaus Zhanua-98, 1999, 336 S. * ДЪНОВ, Петър, »Жилище ще направим« // Пътят към щастието, Лекция пред Младежки окултен клас. Деветнадесета година (1939-1940), София: Издателство АСК-93, 1998, 296 DANOV, Peter, »Eine Wohnung bauen wir«, in: Der Weg zum Glück. Vorlesung vor der Okkulten Klasse für Jugendliche, 19. Jg. (1939-1940), Sofia: ASK-93, 1998, 296 S. * ДЪНОВ, Петър, »И Петър се грееше« II Път на зазоряване, Неделни беседи (1939-1940), София: Издателска къща Жануа-98, 1999, 704 с DANOV, Peter, »Und Peter wärmte sich«, in: Weg der Morgendämmerung, Sonntagsvorträge (1939-1940), Sofia: Verlagshaus Zhanua-98, 1999, 704 S. * (Без състав.), »Из спомените на Елена Андреева« // Общение с Бога. Беседа от Учителя София 1931, София 2007, 16 с. (o.V.), Vorwort: »Aus den Erinnerungen von Elena Andreeva«, in: Umgang mit Gott. Vortrag vom Meister, gehalten im Jahr 1931 in Sofia, Sofia 2007, 16 S. * ДЪНОВ, Петър, Новият светилник. Общ окултен клас, Година XXIII (1943— 1944), София: печ. Житно зърно, 1946, 324 с. DANOV, Peter, Der neue Leuchter. Allgemeine okkulte Klasse, 23. Jg. (1943-1944), Sofia: Druckerei Weizenkom, 1946, 324 S. * ДЪНОВ, Петър, »Правада, Истина и Святост« // Новият човек. Неделни беседи, София: Издателска къща Жануа-98, 2002, 352 с. DANOV, Peter, »Gerechtigkeit, Wahrheit und Heiligkeit«, in: Der Neue Mensch, Sofia: Verlagshaus Zhanua-98, 2002, 352 S. * ДЪНОВ, Петър, »Пред Новата Епоха« // Петимата братя, София 1949, 279 с. DANOV, Peter, »Vor der Neuen Epoche«, in: Die fünf Brüder, Sofia 1949, 279 S. * ДЪНОВ, Петър, Призвание към народа ми - Български синове на семейството Славянско, София: Културна асоциация Беинса Дуно, 1994, 9 с. DANOV, Peter, Aufruf an mein Volk, bulgarische Söhne der slawischen Familie, Sofia: Kulturverein Beinsa Duno, 1994, 9 S. * ДЪНОВ, Петър, Сила и живот. Беседи, София: Век 22, 1990, 301 с. Peter, Kraft und Leben. Vorträge, Sofia: Jahrhundert 22, 1990, 301 S. * ДЪНОВ, Петър, «Твоето Слово« // Сила и Живот, Пета Серия, София: Жануа- 98, 2000, 487 с. DANOV, Peter, »Dein Wort«, in: Kraft und Leben, 5. 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DANOV, Peter, »Stehe auf und sei bereit!«, in: Kraft und Leben. 4. Serie, Sofia 1922,325 S. * ДЪНОВ, Петър, »Старото и новото човечество. Инволюция и еволюция - Методите на новия живот« //Всемирна летопис, год. 1, 1920, кн. 10, с. 1 DANOV, Peter, »Die alte und die neue Menschheit. Involution und Evolution - die Methoden des Neuen Lebens«, in: Universelle Chronik. 1. Jg. (1920), H. 10, S. 1. * ДЪНОВ, Петър, »Три вида съзнание« // Светлина на мисълта, Общ окултен клас, Година V (1925-1926), Том II, София 1930, 150 с. DANOV, Peter, »Drei Arten von Bewusstsein«, in: Licht des Gedankens. Allgemeine okkulte Klasse, 5. Jg. (1925-1926), Bd. 2, Sofia 1930, 150 S. * ДЪНОВ, Петър, »Три разряда ученици« // Лекции от Учителя на Общия окултен клас, Г. 1 (1922-1923), София 1942, 393 с. DANOV, Peter, »Drei Gruppen Schüler«, in: Vorlesungen des Meisters vor der Allgemeinen okkulten Klasse, 1. Jg. (1922-1923), Sofia 1942, 393 S. * ДЪНОВ, Петър, Хио-ели-мели-месаил. Глас Божий. Тайните на Духа. 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  7. LITERATURVERZEICHNIS Die Anordnung richtet sich nach dem bulgarischen Alphabet. Titel, die in anderen Sprachen veröffentlicht wurden, sind an der entsprechenden Stelle des Alphabets eingefugt. In der Primärliteratur sind Veröffentlichungen der Weißen Bruderschaft angeführt, die zu Lebzeiten Danovs (bis 1944) erschienen sind.
  8. 5.8 Praktisches Ziel der Lehre Danovs – die Anwendung der Liebe Peter Danov behauptet, dass er in seiner Lehre am meisten über die Liebe gesprochen hat. Trotzdem sind seine Zuhörer und Anhänger seiner Meinung nach noch in einem Vorstadium, das Wesen der Liebe vollständig und ihrer ganzen Tiefe zu verstehen. Das Thema Liebe steht in Danovs Vorträgen an zentraler Stelle. Die Liebe ist fiir ihn gleichzeitig Sinn, Ziel und Inhalt des Universums und des menschlichen Lebens. Die Hauptaufgabe jedes Menschen, der sich auf den geistigen Weg begeben hat, besteht darin, die Liebe, die alles Existierende gebärt und bewegt, zu verstehen, ihr Wesen und ihre Ausdrucksformen kennen zu lernen und sie in seinem Leben allen Menschen und allen lebendigen Wesen gegenüber anzuwenden. Alles, was über die Liebe gesagt wird, kann nicht umfassend und ausreichend genug sein. Die theoretische Lehre von Peter Danov über die Liebe ist unerschöpflich. Dieses Thema wird in jedem einzelnen seiner zahlreichen Vorträge behandelt. Deshalb nennen die Anhänger der Weißen Bruderschaft Danovs Lehre auch »die Lehre von der Liebe«. Genau dadurch unterscheidet sich ihrer Meinung nach Danovs Schule von den anderen geistigen Schulen der Vergangenheit und der Gegenwart, die vorwiegend Schulen der Erkenntnis und der Weisheit sind - Danovs Schule hingegen ist eine »Schule der göttlichen Liebe«. Die Liebe ist nach Peter Danov der kürzeste und ungefährlichste Weg zu Gott. Die Liebe ist das Fundament der neutestamentlichen Verkündigung von Jesus Christus. Peter Danovs Lehre wird von den Anhängern der Weißen Bruderschaft als identisch mit der Christuslehre angesehen. Sie begreifen die Neue Lehre als Aktualisierung und Konkretisierung der Christuslehre, deren »Anwendung« gezielt angestrebt wird. Die Aufgabe des Peter Danov besteht seinen Anhängern zufolge darin, dass er den Weg für die Anwendung des von Christus hinterlassenen großen Ideals aufzeigt. Das Christentum ist nach Peter Danov nicht nur das Streben nach Gott, sondern auch eine Wissenschaft, deren Anwendung wichtig ist. Um die Welt auf eine höhere Stufe zu bringen, ist es notwendig, die Christuslehre von ihrer praktischen Seite zu begreifen und sie im alltäglichen Leben anzuwenden: in den Familien, in der Gesellschaft und in allen Lebensbereichen. Danov sieht die Vermittlung der Methoden zur Anwendung des Christentums als sein Hauptziel an. Nach der christlichen Definition heißt es: »Gott ist Liebe« (1. Joh 4, 8), Peter Danov sagt: »Alles existiert durch die Liebe. Wer die Liebe kennt, spricht über die Größe Gottes. « »Christus ist die Tür für die Liebe. Durch ihn kommt man in dieses Reich hinein. Er hat die Liebe als den Weg für die menschlichen Seelen gezeigt.« »Alles in der Welt lebt in der Liebe und durch die Liebe. Alles, was gesehen wird: Weltall, Sonnen, Planeten, sind eine Äußerung der Liebe. Der Kosmos in seiner Gesamtheit und die ganze physische Welt sind eine Äußerungsform der materialisierten Liebe. « »Alle Seelen sind miteinander auf eine solche Weise verbunden, dass sie etwas Ganzes, Unzertrennliches bilden. Vom Gesichtspunkt dieser Liebe aus stellt die Welt einen großen Organismus dar, in dem Gott lebt und arbeitet. Der Mensch soll sich als einen Bestandteil des göttlichen Organismus sehen. Wenn die Liebe in uns kommt, erkennen wir, dass in alle Menschen ein und dasselbe Prinzip eindringt. « »Die Liebe ist eine Eigenschaft der Seele, d. h. ein innerer Reichtum des Menschen, nach dem er streben muss [...] Die Liebe ist in der menschlichen Seele vorhanden. Es ist genug, dass der Mensch seinen Verstand, sein Herz und seine Seele für das Göttliche öffnet, um seine Liebe zu allen lebendigen Wesen zu äußern! Der Mensch muss lieben, um sich zu verwirklichen.« Danov beschäftigt sich in seiner Lehre überaus gründlich mit dem Thema Liebe. Er erläutert Erscheinungsformen, Methoden, Gesetze und Kraft der Liebe und behandelt diese in folgenden Zusammenhängen: · • die weltumfassende Liebe - die Quelle des Lebens · • vor dem Tempel der Liebe · • die Liebe als schöpferisches Prinzip im Dasein · • die Suche nach Gott · • die Liebe beruht auf der Einheit des Lebens · • die Welt ist auf der Liebe aufgebaut und wird von der Liebe umfasst · • die drei Formen der Liebe - die Liebe zum »großen vernünftigen Ursprung« (Gott), die Liebe zum Nächsten und die Liebe zu sich selbst · • die Liebe ist das Wesen der menschlichen Natur · • die Liebe steht über jeder Religion · • die Einheit in der Liebe - die Liebe ist untrennbar · • die Erscheinungsformen und Methoden der Liebe · • die grundlegenden Gesetze bei der Äußerung der Liebe - das Verhältnis zu den Menschen und das Verhältnis zum ewigen Ursprung · • die Aufnahmefähigkeit für Liebe · • die Mitarbeiter Gottes · • das Gebet · • die göttliche Liebe · • Transformierung der Liebe · • die Wechselwirkung der Seelen; die Verbindung zwischen den sich liebenden Wesen · • die neuen Wege der Liebe · • Beständigkeit in der Liebe · • die Quellen der Liebe liegen in der Ewigkeit · • Prüfungen in der Liebe · • die Liebe lebt in einer harmonischen Umwelt · • die Liebe gebärt Liebe · • Liebe und Beliebtheit · • das Gesetz der Polarität · • das Gesetz der Harmonie · • die unbekannte Liebe · • die ewige Erneuerung · • die Zuströme der Liebe · • die Liebe verbindet den Menschen mit der lebendigen Natur in ihrer Gesamtheit · • das Gesetz der Fülle · • der Segen · • wer liebt, hilft der ganzen Menschheit · • der Einfluss der göttlichen Liebe · • die Liebe zum Feind · • die Liebe ist Dienen · • die Liebe entwickelt die geistigen Sinnesorgane · • der aufsteigende Weg der Liebe · • Stufen der Liebe - die Liebe als Antrieb, Gefühl, Kraft, Prinzip · • die Errungenschaften der Liebe - die Liebe verbindet den Mensch mit dem Ganzen · • die Liebe bringt alle Errungenschaften und Möglichkeiten mit sich · • die Liebe löst alle Fragen · • die Liebe bringt Leben - die Liebe führt zum Leben · • die Liebe bringt die Voraussetzungen für Gesundheit, Schönheit, Freude, Frieden, Inspiration und Aufschwung · • die Liebe bringt Licht - sie ist eine Voraussetzung für Erkenntnis und Vernunft · • die Liebe entwickelt die Begabungen · • die Liebe bringt Freiheit; die Liebe schließt jede Gewalt aus · • die Liebe verwandelt den Menschen · • die Liebe befreit von Widersprüchen · • die Methoden für die Erforschung der Liebe · • die Kultur der Sechsten Rasse - die Kultur der Liebe · • vor dem Eintreffen der Liebe · • im Garten der Liebe · • Gesetze und Methoden des Guten Die Liebe ist, nach Peter Danov, auch das dominierende und grundlegende Prinzip in der von ihm angekündigten Sechsten Rasse, die auch Kultur der Liebe genannt wird. Die Grundlagen dieser Kultur sind den Anhängern der Weißen Bruderschaft zufolge vom »Meiser« Beinsa Duno durch die drei Elemente - Lehre, Paneurhythmie und Musik - gelegt worden. Peter Danov erläutert die Erkenntnisse, Kräfte und Methoden der Praxis, die grundlegend für diese kommende Kultur der Liebe sind. Sie werden in dieser Kultur in vollem Ausmaß entwickelt und zur Geltung gebracht. Die Liebe stellt das Fundament der Lehre Danovs dar. Nach Danovs Lehre haben die Menschen die Liebe bis heute in ihrem Denken und Verhalten nur teilweise umgesetzt. Sie wird aber bald die entscheidende Rolle bei der Erneuerung spielen. Die Liebe wird in Zukunft das innere und das äußere Leben organisieren und Grundlagen, Struktur und Überbau der Neuen Kultur schaffen, mit deren Hilfe dann endgültig die Brüderlichkeit zwischen den Menschen verwirklicht wird. Die Lehre von Peter Danov wird von den Anhängern nicht als Religion oder christliche Kirche, sondern als Wissenschaft oder Philosophie des Lebens angesehen. Als größter Vorzug gilt vielen Forschem ihre praktische Orientierung. Danov sagt: »Eine Lehre hat einen Sinn, wenn sie angewendet werden kann.« Den Kem von Danovs Lehre bilden die Wechselbeziehungen zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen, die Äußerungen der Liebe und die Anwendung der Liebe zwischen den Menschen. Peter Danov selbst definiert seine Lehre folgendermaßen: »Die Neue Lehre besteht im Verständnis der Liebe. «*u »Meine Lehre ist für die lebendige Natur, für den Menschen, für das Vernünftige in der Welt und für Gott — die Wissenschaft von der Liebe. « »In der Epoche, die jetzt in der Welt anbricht, wird die göttliche Liebe in Erscheinung treten.« »Die Liebe ist das Neue, das in der Welt angewendet werden soll.« Das Wichtigste ist ihm zufolge, richtig zu leben und nicht nur über das Leben zu philosophieren. Eine Erkenntnis ist nur nützlich, wenn sie in der Praxis angewendet werden kann. Ein zentraler Punkt in Danovs Lehre ist, dass er die Methoden, Wege und Mittel aufzeigt und erklärt, mit deren Hilfe sich die im Menschen vorhandenen Tugenden, Kräfte und Eigenschaften entwickeln können. »In allen Vorlesungen können Methoden für die Erziehung und Selbsterziehung gefunden werden. Ich habe unzählige Methoden, Arten, Formen und Bilder für die Erziehung von Kindern, Erwachsenen, Philosophen und Dichtem vermittelt.« Die Anwendung der Neuen Lehre im alltäglichen Leben - bei kleinen und großen Dingen -steht im Mittelpunkt von Danovs Werken. In seinen Vorträgen erteilt er sehr oft auch praktische Ratschläge jeder Art. Wie man vernünftig lebt und handelt und wie man die göttliche Liebe in seinem Leben ständig und überall umsetzen kann, lehrt Danov durch Beispiele und Erläuterungen auch außerhalb des Unterrichts in der von ihm gegründeten Schule. Dabei ist er mit seinem persönlichen Leben stets ein Vorbild für die Anhänger. Er lebt und arbeitet zusammen mit den Schülern und nimmt an all ihren Tätigkeiten teil, wobei er ihnen alles praktisch zeigt und erklärt. Danov sagt von seiner gesamten Tätigkeit, dass sie in erster Linie einen praktisch aufklärend-erzieherischen Charakter hat und dass er die Schüler lehrt, sich die größte Kunst, »die Kunst des vernünftigen Lebens«, anzueignen. Er sagt, dass er nur das predigt, was praktisch erprobt und überprüft worden ist. Seine Lehre, sagt Danov, ist eine praktische Philosophie des Lebens. Sie kann durch Experimente bestätigt werden, da es sich nicht um Behauptungen, sondern um die praktische Anwendung von Prinzipien und Gesetzen handelt. Nach Peter Danov ist die Epoche der selbstständigen eigenen geistigen Entwicklung in Isolation von anderen Menschen und von der Welt bereits vorüber. Heute ist die Zeit der kollektiven Arbeit und des Lebens für das Ganze. Peter Danovs Methoden für die Verwirklichung der Liebe, die Selbsterziehung in Liebe und die Anwendung der Liebe zwischen Menschen als »Brüder« und »Schwestern« werden nicht nur im Privatleben und der nächsten Umgebung angewendet, sondern auch in Form eines gemeinsamen brüderlichen Lebens in der Gemeinschaft. Dies wird jedes Jahr beim Jahrestreffen der Gemeinschaft im Rila-Gebirge praktiziert. Hier lernen die Teilnehmer ein gemeinsames brüderliches Leben, wo alles für das Ganze und die anderen nach dem Prinzip der Liebe und der Freiheit erfolgt. Dieses Sommertreffen der Gemeinschaft wird auch »geistige Schule« genannt, weil dort jeder die angeeigneten theoretischen Kenntnisse in der Praxis und im Umgang mit anderen unter einfachen und strengen Lebensbedingungen ausprobieren kann. Diese Prinzipien werden bei allen praktischen Tätigkeiten und Methoden der Gemeinschaft Weiße Bruderschaft berücksichtigt, denen das Streben nach Verwirklichung der Liebe und nach einem Leben für das Ganze zugrunde liegt. Dies wird beispielsweise in der Panurhythmie deutlich, die eine kollektive geistige Praxis darstellt, eine Methode für das Erwecken des kollektiven Bewusstseins in den Teilnehmern ist und die Empfindung für die Zugehörigkeit und Verbundenheit mit dem Ganzen sowie das Gefühl der Harmonie und der wechselseitigen Abhängigkeit zwischen den Teilnehmern entwickelt. Danov sagt, dass er sich der Religion nicht widersetzt, weil sie als inneres Prinzip ein Bedürfnis der Seele ist. Die Religion muss aber ihrer Form nach verändert werden. Das heißt, man braucht ein tieferes Verständnis, eine neue Moral, eine Weiterentwicklung und Wachsamkeit des Bewusstseins und eine richtige Lebensweise. Es muss auch das Verhältnis zur Natur und zu allen lebendigen Organismen verändert werden, auch das zu den allerkleinsten. Er sagt, dass er den Menschen nur zeigen will, auf welche Weise sie richtig leben können - darüber hinaus hat er keine anderen Interessen, er will auch keine anderen Vorteile erzielen. Nach Danov sollen alle Eigenschaften und Kräfte im Menschen so umfassend wie möglich erweckt werden. Seiner Meinung nach soll man im Leben in jeder Hinsicht und in jeder Situation hellwach sein. Man braucht heute Methoden für eine Verbesserung des Lebens. Die Missstände in der heutigen Gesellschaft können nach Danov nur durch die Liebe behoben werden. Eine Besonderheit seiner Lehre ist, dass sie keine Verbote enthält, sondern ausschließlich positive Empfehlungen: der Mensch soll den anderen Menschen lieben, er soll die Wahrheit sagen, er soll weise, tugendhaft, gerecht, freigebig und nachsichtig sein und sich für die anderen aufopfem. Danov widersetzt sich der Geistlichkeit, aber nicht aus Prinzip, sondern weil diese auf falschen Grundlagen wie Geldgier, Gewinnsucht und anderem basiert. Christus ist gekommen, um Diener zu schaffen, die aus Liebe Gott dienen und ein Vorbild der Liebe und des ehrlichen Lebens sein sollten. Danov sagt, dass er niemanden ablösen will. Jeder soll an seinem Platz bleiben, sich aber der Verantwortung bewusst sein, die er trägt. Er will seine Pflicht gegenüber der Menschheit und der jungen Generation erfüllen, indem er Methoden für die Verbesserung des Lebens aufzeigt. Ihm zufolge sollten alle Menschen, insbesondere aber Priester, Lehrer und Richter ein ehrliches Leben führen. Danov erwartet von den Menschen verantwortungsbewusste Arbeit, von der die Zukunft des Einzelnen, der Gesellschaft und der gegenwärtigen Kultur insgesamt abhängt. Die Anwendung der Liebe hängt auch mit Danovs Lehre vom Anbrechen einer neuen erhabenen Kultur der Liebe zusammen - einer Liebe, die alle Völker und alle Individuen von den kleinsten bis zu den größten miteinander verbindet und in der zwischen allen Wesen Brüderlichkeit und Gleichheit herrscht. Diese Ziele, sagt Danov, sind auch in den Sozialwissenschaften als Theorie zur Verbesserung der Gesellschaft anzutreffen, sogar in manchen Parteien und Religionen wie dem Christentum. Es werden auch Versuche zu deren Verwirklichung unternommen. Die Ziele sind richtig, aber die verwendeten Methoden sind falsch. Der Unterschied zu Danovs Lehre besteht darin, wie die Theorien in die Praxis umgesetzt werden, durch Gewalt oder durch Liebe und Freiheit. Wenn sich das Bewusstsein bei allen weiter entwickelt, werden alle dieselben Methoden anwenden. Dabei steht das Gesetz der Selbstaufopferung im Vordergrund. Keiner will mehr seine Schwester oder seinen Bruder ausbeuten, und das Gesetz der Liebe kann ungehindert verwirklicht werden. Es ist anwendbar, aber man muss wissen, wie es angewendet wird. Dies gelingt nur mit Hilfe des Herrn, der Liebe ist. Nur diese große Kraft, die göttliche Liebe, kann die Menschen erlösen. Wenn die Menschen diese Liebe annehmen, werden sie auch die Freiheit erhalten. Die Leiden in der Welt zeigen, dass die Menschen vom richtigen Weg abgewichen sind. Nur wenn der Mensch auf den richtigen Weg zurückkehrt, hören auch die Leiden auf. Danov will eine neue Lebensart zeigen, durch die der Mensch zum Neuen Leben kommt. Das Neue Leben, das eine Verbesserung des privaten und des gesellschaftlichen Lebens bedeutet, stellt nach ihm die Anwendung einer Reihe von Prinzipien und Methoden dar, die praktisch und experimentell erprobt worden sind. Danov sagt, dass die Menschen heute zwar eine Religion besitzen, den Glauben aber verloren haben. Er will den göttlichen Glauben in den Menschen erwecken und sie begeistern. Er ist bestrebt ihnen ein tieferes Verständnis zu geben, das Bewusstsein in ihnen zu erwecken und ihnen die Methoden für dieses Leben aufzuzeigen. Die religiösen Menschen - Orthodoxe, Katholiken, Protestanten - gehen in die Kirche, sprechen von Gott und rufen ihn an. Danov aber fragt sie: »Sehr schön, aber wo ist eure Liebe? Liebe, Liebe ist erforderlich. Diese Liebe darf nicht nur in der Kirche sein, sondern sie muss in alle Häuser und in Mütter und Väter eindringen, damit alle ihren warmen Strom verspüren. Ihr sagt: >Kommt in die Kirche !< Aber in welche Kirche? Die Kirche, das sind wir, die lebendigen Menschen selbst, unser Verstand, unsere Herzen.« Die Liebe stiftet überall Frieden, sie beginnt zu wirken, sie erweckt die Menschen, macht ihnen Mut und ermöglicht ihnen, eine höhere Stufe des Lebens zu erreichen. Danov denkt insbesondere an die junge Generation. Seiner Meinung nach müssen alle an die jungen Menschen denken und sich um sie kümmern. Er sagt voraus, dass in Zukunft eine neue Generation, ein neuer Menschentyp, geboren wird, und will die junge Generation auf eine höhere Stufe versetzen, indem er ihr eine neue Philosophie sowie Kenntnisse und Arbeitsweisen vermittelt. Er will aus ihnen Maler, Musikanten, Dichter und Arbeiter machen, die in allen Bereichen des Lebens und der Wissenschaft Gott dienen. Sie müssen verstehen, dass es nur einen Herrn der Liebe gibt und dass sie mit der Kraft der Liebe ihr Leben aktiv gestalten müssen. Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.
  9. 5.7.2 Die Lehre des Peter Danov und das Slawentum Bereits im Titel des Vortrags »Aufruf an mein Volk, bulgarische Söhne der slawischen Familie« unterstreicht Danov die Zugehörigkeit der Bulgaren zu den slawischen Völkern und ihre Beteiligung an deren Mission. Viele der Anhänger stellen sich jedoch die Frage, warum Peter Danov - der »Meister« Beinsa Duno - in Bulgarien geboren wurde und die Neue Lehre der Kultur der Liebe zunächst dem bulgarischen Volk verkündete. Besteht irgendein Zusammenhang mit dem bulgarischen Volk selbst? Viele Bulgaren denken zunächst an die bekannten historischen Tatsachen wie: Bulgarien ist der erste slawische Staat, der das Christentum angenommen hat; das kyrillische Alphabet, das heute von vielen slawischen Völkern benutzt wird, ist in Bulgarien entstanden; Bulgarien ist der erste Staat in Europa, in dem die Bibel nach den drei klassischen Sprachen in die eigene Sprache übersetzt wurde. Die Antworten finden sich in Danovs Lehre: · 1) Danov hebt hervor, dass Bulgarien im gesamten slawischen Organismus den Willen darstellt. Dieser erscheint als Mittelpunkt, wo sich zwei Kräfte - der Verstand und das Herz - ausgleichen sollen. Das bulgarische Volk zeichnet sich durch Festigkeit und Hartnäckigkeit aus, die beide mit dem Willen verbunden sind. · 2) Die bulgarische Sprache ist nach Danov die Sprache, in der der Sinn der Neuen Lehre am exaktesten ausgedrückt und wiedergegeben werden kann. · 3) Die wesentlichste Verbindung ist aber, dass die Lehre der Weißen Bruderschaft, die Danov predigt, in einem Zusammenhang mit zwei anderen geistigen Lehren steht, die in historischer Zeit auch auf dem Territorium des heutigen Bulgarien entstanden sind - die erste Lehre ist die Orphik (der Orphizismus), die sich von Thrakien aus über die von Griechen besiedelten Gebiete ausbreitet und Einfluss auf das Denken und die Philosophie der Griechen ausübt. Die zweite Lehre ist die der Bogomilen. Diese religiöse Bewegung entsteht im mittelalterlichen Bulgarien, und ihre Ideen verbreiten sich weit über die Grenzen Bulgariens hinaus. Die Verbindung besteht nach Danov prinzipiell nicht so sehr in der Identität dieser Lehren, sondern darin, dass sie aus ein und derselben Quelle stammen. Sie werden von Danov als drei Impulse, als drei Wellen eines Gesamtzentrums - das der Weißen Bruderschaft - interpretiert, die der jeweiligen Evolutionsstufe der Menschheit entsprechen. In diesem Sinne zieht Danov eine Parallele zwischen den einstigen Bogomilen und den gegenwärtigen Anhängern der Weißen Bruderschaft: Wie sich die Bogomilen damals von Bulgarien nach Westen verbreitet haben, so wird auch diese Bewegung von Bulgarien in die anderen slawischen Völker und dann überall hin verbreitet werden. Symbolisch könnte man sagen, dass die Bogomilen heute wiederkommen und dass das Leben in eine neue Phase übergeht Die Anhänger der Weißen Bruderschaft sehen heute die Annahme, Bewahrung, Anwendung und Verbreitung der Neuen Lehre unter den Slawen und bei anderen Völkern als Mission des bulgarischen Volkes. Dabei soll diese Lehre die Etablierung der Neuen Kultur der Liebe, d. h. der Sechsten Rasse, vorbereiten.
  10. 5.7 Die Rolle des Slawentums beim Aufbau der Kultur der Liebe 5.7.1 Die Mission des Slawentums Im Oktober 1898 hält Peter Danov vor der Wohltätigkeitsgesellschaft »Barmherzigkeit« in Varna den Vortrag »Aufruf an mein Volk, bulgarische Söhne der slawischen Familie«. In diesem Vortrag behandelt Danov zum ersten Mal das Thema der Mission des Slawentums und verknüpft es mit der bevorstehenden Veränderung der Welt und mit der Errichtung des Reiches Gottes. Dieser Vortrag ist eine Ansprache und ein Aufruf an das ganze bulgarische Volk und an alle slawischen Völker. Bei diesem Text fallt auf, dass er den Charakter einer göttlichen Offenbarung trägt. Bereits die ersten Worte lauten: »Höret die Worte des Himmels: Brüder und Schwestern des slawischen Heims [...]«.Mehrmals heißt es dann »Gott spricht«, »Gott sagt« und ähnliche Formulierungen. Der Text drückt unmissverständlich aus, dass derjenige, der spricht, ein Bote Gottes ist, der von diesem beauftragt ist, den Slawen die Wahrheit zu verkünden und sie von dem falschen Weg, auf dem die Völker sich befinden, wegzufuhren. Er - Danov - wurde gesandt, um die Slawen zu erwecken und ihnen den Weg zu einem guten und heiligen Leben zu zeigen, sie vorzubereiten und zum Reich Gottes zu fuhren. An verschiedenen Stellen spricht der »Gesandte Gottes« von sich selbst als »oberster Schutzherr der Slawen«. Er stellt sich als »Schutzengel und oberster Führer vor den himmlischen Antlitzen« vor. Er nennt die Slawen »sein Volk«. Die Herausgeber des Vortrags erklären dies später in den einführenden Bemerkungen so, dass deijenige, der hier spricht, ein Engel ist, der von Gott den Auftrag erhalten hat, das bulgarische Volk und das ganze Slawentum zu führen. An verschiedenen Stellen geht der Text von der 3. Person Singular - »Gott spricht« oder »Gott macht« - in die 1. Person Singular über. Der Text ist unterschrieben mit: »Ich bin Elochim, der Engel des Testaments Gottes. Mitgeteilt am 8. Oktober 1898, Varna, Bulgarien.« Im »Aufruf an mein Volk« nennt Danov alle Slawen »Herz der Zukunft«. »Höret das Wort: der Himmel teilt euch eine heilige Pflicht im Reich des Friedens zu, das kommt und sich in seiner Macht nähert f...].« Außerdem wird gesagt, dass die Slawen bis heute große Prüfungen und Schwierigkeiten durchgemacht haben, dass nun aber die Zeit ihrer Berufung gekommen ist, für die sie erwachen müssen. »Eure Zeit nähert sich, eure Prüfung ist vorbei, jetzt schlägt die Stunde eurer Berufung, und es bricht die Minute im Leben an, dass ihr erwacht und in dieses gütige Leben kommt, in das diese leidgeprüfte Erde eintritt. »Der Herr hat für sich ein Heim gesucht und seine Wahl ist auf die slawische Familie gefallen, die der Himmel wegen ihrer göttlichen Tugend liebgewonnen hat.« Als Schwachpunkt der slawischen Seelen nennt er die allgemeinen Meinungsverschiedenheiten unter den Slawen. Diesem Text zufolge brechen nun beschleunigt und zum letzten Mal in der Welt schwierige Zeiten mit großen Prüfungen und Zerstörungen an. Es kommt zu einer radikalen Wende. Die Welt ist reif für die Ernte. Gott hat eine neue Generation auserwählt, die seine Vorhaben realisieren soll. Das Reich Gottes kommt, und alle auserwählten Menschen und Völker, die die Blüte der neuen Generationen, des neuen menschlichen Geschlechtes bilden, sind aufgerufen, daran teilzuhaben. Die Slawen sind dazu berufen, den Keim der Neuen Menschheit zu bilden. Es wird erwähnt, dass Russland eine große Zukunft zugedacht ist, da es den Willen Gottes zum Ruhm aller und zum Ruhm seines Reiches erfüllen soll. Der Text endet mit einer Aufforderung an alle Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, vom falschen Weg umzukehren, von der Ungesetzlichkeit, der Ungerechtigkeit und der sittlichen Verderbtheit abzulassen und sich auf den Weg der Wahrheit zu begeben. Außer in diesem wichtigen Text behandelt Peter Danov das Thema Slawentum an vielen anderen Stellen seiner Vorträge entweder im Zusammenhang mit anderen Äußerungen, die weitere Erläuterungen enthalten, oder als zusätzliche konkrete Erklärung. Aus den verschiedenen Angaben in Danovs Vorträgen geht hervor, dass alle Völker Mitglieder eines großen Organismus sind. Jedes Volk muss bestrebt sein, Gott zu dienen. Jedem Volk kommt in diesem Organismus eine eigene Bestimmung zu, und wenn es dieser Bestimmung treu bleibt, wird es Erfolg haben. Die Mission der jetzigen fünften Kultur - der westeuropäischen - war es, den bewussten, logischen Verstand des Menschen zu entwickeln. Diese Kultur hat den Höhepunkt ihrer Entwicklung bereits erreicht und Früchte getragen. Die Slawen müssen von heute an ihren Beitrag dazu leisten. Die sechste Kultur – die slawische - hat die Aufgabe, das Herz zu entwickeln und die Verbrüderung zwischen den Völkern zu fördern. Danach bricht die Sechste Rasse - die Kultur der Liebe - an, die von Vertretern aller Völker gebildet wird. Danov leitet das Wort »славянин (slavjanin) - der Slawe« von dem Wort »славя (slavja) - rühmen, preisen« ab -, so dass das Wort »Slawe« nach seiner Interpretation »Mensch, der Gott rühmt, preist« bedeutet. Danov behauptet, dass Gott bei den Slawen gerühmt wird, weil alle Menschen, die der Liebe Ausdruck geben, Gott rühmen. »Das sanfte Element ist unter den Slawen schon wirksam. Mit anderen Worten: die Liehe wirkt unter den Slawen bereits. Der göttliche Geist sinkt auf der Erde hauptsächlich auf das Slawentum hinab und bringt das Neue für alle Menschen auf die Erde. Er äußert sich durch die Slawen. Was bedeutet das Wort Slawe? — Ein Mensch, der Gott rühmt. Ein Slawe ist jemand, der eine Beziehung zum Ruhm Gottes hat. Er ist mit dem Ruhm des Herrn verbunden.« Danov sieht die Slawen nicht als Rasse im biologischen Sinn, sondern als Träger geistig-sittlicher Werte mit einer besonderen Bindung an Gott. »Ein Slawe ist, wer das große Gesetz der Liebe zur Grundlage seines Lebens macht und seinen Vater [Gott] kennt. Ein Slawe ist, wer seinen Vater kennt und seinen Willen tut.« Die Slawen (als sechste Unterrasse der Fünften Rasse) sind nach Danovs Meinung Kem bzw. Keim der zur Zeit entstehenden Sechsten Rasse, weil sie als ethno-kulturelle Gemeinschaft Träger der inneren Eigenschaften sind, die die Basis der Sechsten Rasse der Liebe und des Herzens sind. Bei den Vertretern der Sechsten Rasse, die aus allen Völkern stammen, treten diese Eigenschaften in vollkommener Weise in Erscheinung. Bei den Slawen ist »das Herz« am stärksten entwickelt, und sie tragen von Natur aus Menschenliebe, Altruismus, Großzügigkeit und Selbstlosigkeit in sich. Das Slawentum ist Träger der Gottesidee. Die Slawen tragen in ihrem Bewusstsein die Liebe zu Gott. Der ihnen innewohnende Altruismus ist Danov zufolge göttlichen Ursprungs. Großzügigkeit ist das Neue, das sie anderen Völkern vermitteln können. Einer ihrer besten Charakterzüge ist die Bereitschaft zur Selbstaufopferung. Sie sind in höchstem Maß von Brüderlichkeit geprägt. Die Slawen unterscheiden sich von anderen Völkern durch ein stark entwickeltes religiöses Gefühl. Kein anderes Volk, außer den Juden, zeichnet sich nach Danov durch ein so starkes religiöses Gefühl aus wie die Slawen. Das religiöse Gefühl der Slawen unterscheidet sich auch dadurch, dass es nicht fanatisch, sondern altruistisch und allgemeinmenschlich ist. Das religiöse Gefühl der Slawen kennt keinen Eigennutz. Bei den westlichen Völkern werden die Dinge äußerlich und mechanistisch behandelt. Bei den slawischen Völkern erfolgt dies auf eine intuitive, innerliche Weise. Bei ihnen kommen das Gute und die Bewusstseinserweiterung von innen. Die Slawen erringen den Sieg auf einem inneren Weg. Danov vergleicht die Slawen in gewissem Sinne mit dem geistigen Israel, im Vergleich zum hebräischen Volk erfüllen sie aber ihre Mission. Ihre Berufung zielt nicht darauf ab, über andere Völker herrschen zu wollen, sondern darauf, ihre positiven Eigenschaften zum Ausdruck zu bringen. Deshalb ist ihnen die Aufgabe zugeteilt worden, von heute an der Welt etwas Neues zu vermitteln. Sie bringen ein neues geistiges Element in die Welt -das Gefühl einer bewussten Verbrüderung zwischen den Völkern. Ihre Mission ist die Verbrüderung aller Völker. Die Slawen sind dazu berufen, eine Neue Kultur aufzubauen, die auf Liebe und nicht auf Gewalt beruht. Über die slawischen Länder sagt Danov, dass noch nie so viele Menschen -zweihundert Millionen und mehr - an einer Stelle für eine Mission zusammengebracht worden sind. Die Slawen sollen als eine große Familie den Willen Gottes erfüllen. »Das Slawentum ist die Schmiede der Neuen Kultur. Es gibt Kräfte, die bereits daran arbeiten. Dort werden die Ressourcen angesammelt, und jetzt kommen die Menschen, die die angesammelten Materialien benutzen und das Neue darauf aufbauen werden.« Danov zufolge werden in allen slawischen Völkern bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die fortgeschrittensten Seelen geboren, die den geistigen Aufschwung bringen. Dieser Prozess hat bereits angefangen. Das Slawentum ist das Lebenszentrum der Neuen Kultur, bis die Sechste Rasse kommt. Die Slawen, so lehrt Danov, erleben gegenwärtig, mit Ausnahme der Bulgaren, ihr Eisernes Jahrhundert. Deshalb unterliegen sie heute so vielen Prüfungen und Leiden. Gott fuhrt die Slawen durch das Feuer. Es gibt nach Danov keine anderen Völker in der Welt, die durch so viele Leiden gegangen sind wie die slawischen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts geht das Slawentum vom Eisernen Jahrhundert zum Goldenen Jahrhundert seiner Geschichte über. In Russland werden heute neue Lebensformen für die Zukunft entwickelt. Im 21. Jahrhundert tritt Russland in sein Goldenes und Bulgarien umgekehrt in sein Silbernes Jahrhundert ein. Dann wird Russland zum Zentrum des Slawentums. Das einzige Volk, das sich Danov zufolge aktuell in seinem Goldenen Jahrhundert befindet, ist das bulgarische. Das Goldene Jahrhundert hat in Bulgarien angefangen, als die Weiße Bruderschaft in diesem Land ihre Arbeit aufgenommen hat. Danov erwähnt noch andere Völker, die Einfluss auf die Slawen ausgeübt haben: England, Deutschland, Frankreich und Amerika. Er bezeichnet diese Länder als die vier »Professoren« des Slawentums. Das Slawentum ist die Grundlage, auf der sich alle positiven Züge der weißen Rasse miteinander verbinden. Danov sagt über die Slawen noch, dass sie sich in Zukunft vereinigen und eine Brücke zwischen Europa und Asien bilden werden. Nach der Vereinigung der Slawen wird sich die ganze Menschheit vereinigen.
  11. 5.6.10 Der Neue Adam Danov nennt den Neuen Menschen »Mensch des Lichtes«. In der heutigen Epoche wird der Neue Adam geschaffen. Wenn die alte Ordnung durch eine neue, vernünftigere und richtigere ersetzt wird, die den Gesetzen Gottes entspricht, entsteht der »Neue Mensch« - der »Neue Adam«, der »Menschensohn«. Alle Menschen werden danach dem Neuen Adam gleichen. Dies bedeutet, dass das Reich Gottes auf die Erde gekommen ist. Die Erde wird sich allmählich verwandeln, und die Körper der gegenwärtigen Menschen werden sich verändern. Die Menschen haben mit dem ersten Adam begonnen, der aus Erde erschaffen wurde, und sie werden mit dem zweiten Adam enden, der unsterblich ist und die Liebe Gottes in sich trägt. Erst wird ein Gericht auf der Erde abgehalten, danach kommt das Neue Leben und die Auferstehung. Der zweite Adam ist somit ein Sohn der Auferstehung.
  12. 5.6.9 Das Kommen Christi Danov erkennt Jesus Christus als »Herrn«, »Fleisch gewordenes Wort Gottes« und eine »Äußerung Gottes« an, betont aber besonders, dass Christus eine »Äußerung der Liebe« ist. Christus ist auf die Erde gekommen, um die Liebe Gottes sichtbar zu machen und sie auf die Erde zu bringen. Die Liebe Gottes, lehrt Danov, kommt zu den Menschen durch Christus. Christus ist die unsichtbare Triebkraft des gesamten geistigen Lebens der Menschheit. Christus ist vor zweitausend Jahren gekommen, um die Bedingungen für das Kommen des Reiches Gottes -»der Menschen der Liebe« - vorzubereiten. Heute erlebt die Menschheit die größten Leiden in ihrer Evolution. Das ist die Vorbereitung auf den Übergang zur neuen Epoche durch den Kreuzestod Christi, also die Aneignung des Gesetzes der Selbstaufopferung, damit die Liebe in die Herzen der Menschen eintreten kann. In der ganzen Menschheit entsteht so eine mächtige Bewegung für die Realisierung des »Neuen Jerusalem« auf der Erde. Die Liebe als Prinzip soll in der menschlichen Seele in Erscheinung treten, weil die Menschen sich nur so mit Christus vereinen können. Christus ist die Tür, die vom Vergänglichen zum Unvergänglichen, vom Sichtbaren zum Unsichtbaren, vom Hass zur Liebe führt. Solange die Menschen nicht eins mit Christus werden, solange sie nicht in Gedanken, Gefühlen und Taten eins mit ihm werden, wird die Welt nicht ordentlich funktionieren können. Nach Danovs Lehre wird das zweite Kommen Christi auf die Erde nicht in einer menschlichen oder einer anderen äußerlichen Form erfolgen. Da Christus eine Äußerung der Liebe Gottes ist, wird er Danov zufolge als inneres Licht in den Verstand und die Herzen der Menschen einziehen. Dieses Licht zieht als »großes Zentrum« alle um Christus herum an. Die Menschen sollen sich »ihre Kleider waschen« (Offb 7, 14; 22, 14), d. h. sie sollen sich darauf vorbereiten, Christus aufzunehmen. Christus beginnt jetzt zu wirken, sagt Danov, er wird allmählich in die Menschen eindringen und dann die Leitung bei der weiteren Entwicklung der Menschheit übernehmen. Danov sagt voraus, dass das Christentum die künftige Religion der Menschheit sein wird, aber nicht in seinen heutigen äußerlichen Formen. Es wird ein mystisches Christentum sein, bei dem Christus im Zentrum der Neuen Kultur steht. Alle Menschen werden Prüfungen unterzogen, und diejenigen, die die Prüfungen bestehen, sind die Saat, aus der die Neue Kultur hervorgehen wird.
  13. 5.6.8 Die Menschen der Sechsten Rasse Die Natur schafft einen ganz neuen Menschentyp. Dieser Mensch tritt leise und unbemerkbar in Erscheinung. Er überwindet die zerstörerische Kraft der heutigen Menschheit mittels seines Verstands, der mächtigen Energie seiner Seele und der Kraft seines Geistes. Viele Menschen dienen noch der alten Kultur, die sagt: »Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf«. Christus dagegen sagt: »Ihr alle seid Brüder«. Das ist die Neue Kultur. Der heutige Spruch »Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf«, muss durch den Spruch »Der Mensch ist dem Menschen ein Bruder« ersetzt werden, sagt Danov. Ihm zufolge stammt der Begriff »Wolf«, der sich auf den Menschen bezieht, aus einer weit zurückliegenden menschlichen Kultur vor der christlichen Epoche. Das zeigt, dass die Menschen die Gesetze, denen das Leben unterliegt, noch nicht verstanden haben. Der Krieg ist ein Überbleibsel aus uralter Zeit. Er gehört einer alten Kultur an, die in neuen Formen erscheinen und zeigen wird, dass die Lehre Christi von den heutigen Menschen noch nicht verstanden ist. In Zukunft werden sich alle Völker versöhnen und eine leuchtende Rasse der Liebe bilden. Die künftige Kultur ist eine Kultur der Liebe, der Weisheit und der Wahrheit. Sie ist eine Kultur der Brüderlichkeit und der Selbstlosigkeit. Die Sechste Rasse enthält in sich die guten Eigenschaften aller vorangegangenen Rassen. In dieser Hinsicht stellt sie eine Synthese der menschlichen Tugenden dar. Ihre Vertreter sind edelmütige, leuchtende Seelen. Die Menschen dieser Rasse lassen das Reich Gottes auf der Erde Wirklichkeit werden. Diese Rasse kennt keine Gewalt. Alle persönlichen Interessen treten in den Hintergrund. Jeder strebt nach der Anwendung der Liebe. Der Mensch hat das richtige Verhältnis zu Gott, seinen Nächsten und seiner Seele gefunden. Diese Rasse wird aus den vernünftigen Menschen aller Völker bestehen. Unter »Reich Gottes« sind nach Danov die Menschen der Sechsten Rasse zu verstehen. Alle Völker werden ein Ganzes bilden. Mit dem Anbrechen der Sechsten Rasse verlassen die Menschen die Sünde und gelangen ins Paradies. Danov sagt: »Das Paradies ist ein Ort, wo sich die Wesen lieben und wo eines für das andere lebt.« Die Neuen Menschen denken an das Gute ihrer Nächsten wie an ihr eigenes. Danov interpretiert die »erste Auferstehung« (Offb 20, 6) als die Äußerung der Liebe im Menschen. Im neuen Menschentyp, der heute geschaffen wird, tritt der Geist Christi zutage. Christus ist das Vorbild der Neuen Menschheit. Die neuen Menschen tragen das Vorbild in sich selbst - das Christusbewusstsein oder das Überbewusstsein der kosmischen Liebe. Die einzige Errettung ist die Bekehrung zum Christusbewusstsein, zum Überbewusstsein der Selbstaufopferung. Die Selbstaufopferung ist der Schimmer eines überbewussten Lebens im Menschen, d. h. die Äußerung des Göttlichen. Dies ist der Mensch der zukünftigen Neuen Rasse - der »Neue Adam«. Das künftige Leben stellt einen ganz neuen Typ dar, der realer als der gegenwärtige ist. Bis dieser neue Menschentyp erscheint, werden die Körper der gegenwärtigen Menschen eine allmähliche Veränderung erfahren. »Die Mitglieder der Sechsten Rasse befinden sich im Stadium des Übergangs von Menschen zu Engeln. Sie sind näher bei den Engeln.« Peter Danov spricht in seiner Lehre über die Kennzeichen der Sechsten Rasse. Die Menschen der Sechsten Rasse sind schlank und schön, sie haben feinere und vergeistigte Gesichtszüge und verfügen über größere Kräfte. Das hohe Ideal, das sie in sich tragen, macht sie schön. Ihre Hautfarbe ist hell, und von ihrem Gesicht strahlt Licht aus. Wegen des Lichtes, das sie ausstrahlen, nennt Danov die Sechste Rasse »leuchtend«, und ihre Vertreter »Söhne des Lichtes«. In Zukunft wird sich der Mensch an seine früheren Reinkarnationen auf dem Weg erinnern, auf dem er bis hierher gekommen ist. Die Menschen der Sechsten Rasse sind musikalisch. Sie beschäftigen sich mit Musik und Dichtung und sind schöpferisch tätig. Sie verbreiten überall Freude und Fröhlichkeit und strahlen Harmonie und Frieden aus. Die meisten neuen Menschen haben ihre hellseherischen Fähigkeiten entwickelt. Der Mensch der neuen Rasse besitzt einen Gesichtssinn, mit dem er alles sehen kann, z. B. was in einem anderen Teil der Erde, auf der Sonne, auf dem Mond, auf anderen Planeten passiert. Sein Gehirn ist ein extrem feiner Apparat, der auch die kürzesten Wellen wahmehmen kann. Er kann die im Weltall entstehende Harmonie der Sphären und die Harmonie des vernünftigen Lebens spüren. Die Menschen der Sechsten Rasse haben direkten Kontakt zur geistigen Welt und zu den höheren Wesen - den Engeln und den Heiligen -, die auch heute unter den Menschen sind und ihnen helfen, von den Menschen jetzt aber nicht gesehen werden können. Der Mensch der Sechsten Rasse wird Schüler der vernünftigen Natur genannt. Seine Kenntnisse stammen aus dem »Buch der lebendigen Natur«. Er versteht die Sprache der Natur, lernt ihre Gesetze und lebt nach ihnen. Auch Pflanzen und Tiere werden einer Veränderung unterliegen. In der Sechsten Rasse werden sich alle auf einer höheren Stufe als heute befinden. Das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren wird sich ebenfalls ändern. Danov behandelt in seiner Lehre weiterhin den neuen Siedlungstyp der Zukunft, die bevorstehenden neuen wissenschaftlichen Erfindungen und die Befreiung der Menschheit von der wirtschaftlichen Knechtschaft. Mit Hilfe der unsichtbaren Welt finden die Menschen neue Kraftquellen, durch die sich die Bedingungen für die Erzeugung von mehr landwirtschaftlichen Gütern mit weniger körperlichem und zeitlichem Einsatz des Menschen verbessern. Die materiellen Güter werden für jeden zugänglich. Die Menschen beziehen die Sonnenenergie mehr in ihre Arbeit ein. In der neuen Epoche gibt es keinen Krankheiten und keinen Tod im heutigen Sinne mehr.
  14. 5.6.7 Das Urbild - das Reich Gottes Im ganzen Weltall und in all seinen Bereichen existiert eine göttliche Ordnung. Auf der Erde hat der Mensch später die menschliche Ordnung eingeführt. Diese Ordnung ist geschaffen worden, weil der Mensch von der ursprünglichen göttlichen Ordnung abgewichen ist und die Gesetze der vernünftigen Natur verletzt hat. Jetzt muss er wieder zur göttlichen Ordnung - ins Paradies - zurückkehren. Die Verbesserung der Welt besteht darin, dass sich die menschliche Ordnung immer mehr der göttlichen Ordnung nähert. »Es existiert ein großer Weltstaat, nach dem die menschliche Gesellschaft jetzt organisiert wird. Alles, was nicht mit dieser Weltordnung übereinstimmt, geht vorbei und verschwindet. Nur sie ist göttlich. In dieser vollendeten göttlichen Ordnung der lebendigen Natur sind die Bedürfnisse aller Wesen - von den kleinsten bis zu den größten — vorgesehen. Was bleibt für die Menschen jetzt? Diese Ordnung der lebendigen vernünftigen Natur zu untersuchen und anzuwenden und ihre Gesetze zu befolgen.« Trotz der Vielzahl der Völker existiert nur ein Volk. Es besteht aus allen denkenden und liebenden Menschen auf der Erde. Seine Bürger sind die vernünftigen Wesen, die nach den Gesetzen Gottes leben. Sie bilden den lebendigen Kem der Menschheit. Dieses Volk ist Träger der Neuen Kultur. Es legt die neuen Wege an und ist aufnahmefähig für die kleinsten Impulse des Geistes. Diese Impulse leiten das Volk bei seiner Arbeit. Mit diesen Anregungen, Gedanken und Gefühlen tritt das Neue ins Leben ein. Der ganze Fortschritt der Menschheit ist diesem einen Volk zu verdanken. »In der Welt existiert nur ein Rechtsstaat. In diesem Staat gibt es Bürger des Reiches Gottes, die Söhne Gottes, Söhne des Lichts, Gottes Diener oder Auserwählte dieses Staates genannt werden.« In den heiligen Büchern, sagt Danov, wird von einem Reich des Lichts gesprochen. Diese Idee beschäftigt die Menschen seit langer Zeit. Heute suchen alle »großen« Menschen und Staatsmänner nach einer Lösung für die Übereinstimmung der Interessen aller Völker. Eines Tages, wenn diese Lösung gefunden ist, fallen die Grenzen zwischen den verschiedenen Ländern weg, und es wird eine gemeinsame Regierung für alle Länder eingeführt. Die Staatsmänner und die vorbereiteten Menschen sollten die Idee des Reiches Gottes übernehmen und realisieren. Danov lehrt, dass alles in der Welt verändert werden sollte. Kein Volk darf ein anderes Volk angreifen, keine Gesellschaft darf eine andere Gesellschaft angreifen und kein Mensch darf einen anderen Menschen angreifen, sondern alle sollten nach dem Gesetz der Liebe leben. Das, sagt Danov, ist die Neue Lehre. Alle Völker sollten dem Ganzen dienen. Die Zeit der isolierten Existenz ist vorbei. Jetzt kommt die Phase der vernünftigen Vereinigung, einer neuen Etappe der Verbrüderung, wobei die größeren Völker die kleineren beschützen. Jedes Volk strebt danach, groß in Geist, Weisheit und Liebe zu sein, und nicht nach Macht und Herrschaft über andere Völker. Alles beruht auf dem natürlichen Gesetz: dem Leben für das Ganze. Das hohe kollektive Bewusstsein folgt einer Regel: wenn ein Volk sich innerhalb der Menschheit als Glied und als Organ eines gemeinsamen Organismus begreift und seine Funktion zur richtigen Zeit ausübt, dann befindet es sich an der richtigen Stelle. Sobald die Menschen von dieser höheren Harmonie erleuchtet werden, haben sie nur ein Ideal - Gott zu dienen. Das ist die Kultur der Brüderlichkeit und der Schwesterlichkeit. Wenn man von der Neuen Rasse und der Neuen Kultur redet, versteht man darunter die Liebe, die auf neue Weise zum Ausdruck kommen wird und von der die heutige Welt bisher nur eine verschwommene Vorstellung hat. Dann befindet sich der Mensch in einer harmonischen Welt, in der es keine Widersprüche mehr gibt. Dieses künftige Credo vereinigt alle Menschen zu einem Ganzen. An einer anderen Stelle sagt Danov: »Die Sechste Rasse ist die der Gerechtigkeit und des Reiches Gottes. Die Sechste Rasse kommt bereits, und dann wird es ein kleines Reich Gottes auf der Erde geben.«
  15. 5.6.6 Vor der Neuen Kultur - die neuen Verhältnisse Im kosmischen Raum gibt es Gebiete, die von einer dichteren oder feineren Materie durchdrungen sind. Das Sonnensystem geht jetzt von den dichteren Sphären des kosmischen Raums aus und kommt in eine dünnere Umgebung, die aus einer feineren Materie besteht. Das Sonnensystem tritt in eine neue Zone des Geistes ein, in ein günstigeres Milieu. »Jetzt gelangt die Erde in neue göttliche Verhältnisse. Die ganze Welt erwacht. [...] Das menschliche Bewusstsein erweitert sich«. Die Erde hat sich heute zur Hälfte von der sogenannten dreizehnten Sphäre befreit, die aus einer dichteren Materie besteht. Wenn sie davon völlig abgelöst ist, sagt Danov, wird die Sechste Rasse kommen. Diese Bewegung oder Veränderung spiegelt sich dementsprechend auch im Leben auf der Erde wider, in allen lebendigen Wesen und am meisten in den Menschen. Es werden Bedingungen für ein er-habeneres Leben geschaffen. Darauf vorbereitete Menschen nehmen diese neue Welle wahr. Der Impuls besteht in der Geburt neuer Ideen, Gedanken, Gefühle und Anregungen in der menschlichen Seele. Die Menschheit überlebt die letzten Tage des Winters und tritt in den sogenannten »kosmischen Frühling«, in die höheren Sphären des Geistes, ein. Die Symptome des kosmischen Frühlings werden in verschiedenen Lebensbereichen wie Wissenschaft und Kunst wahrgenommen. Die neue Welle bringt eine Befreiung des menschlichen Geistes, damit er seine schöpferischen Kräfte und Veranlagungen verwirklichen kann. Der Neue Mensch nimmt mit einem feineren Gefühl das innere Leben der Natur wahr. Er nimmt Verbindung zu den vernünftigen Wesen auf, die in ihr arbeiten. In ihn fließen neue Ideen, Gedanken, Gefühle und Impulse hinein. Der Mensch wird fähiger, das Gute aufzunehmen. Er beginnt, die Sachen in einem neuen Licht zu sehen und zu begreifen. Das Neue Leben dringt unbemerkt überall ein. Die Menschen bereiten sich auf die Arbeit in der Neuen Kultur vor. Danov sagt, dass bereits Vertreter der Sechsten Rasse in verschiedenen Völkern geboren sind. In Zukunft werden es viel mehr sein. Sie geben der Kultur eine neue Richtung. Die Slawen sind der Boden, auf dem die Sechste Rasse gepflanzt wird. Nach diesen Ereignissen wird die Sechste Rasse aktiv. Sie beginnt, die Leitung zu übernehmen. Die weiße Rasse bereitet nur den Weg der Sechsten Rasse - der Kultur der Liebe - vor. Die physische Welt bereitet sich ebenfalls auf das Anbrechen der Neuen Kultur vor. Sie wird nicht zerstört, sondern allmählich umgestaltet, damit bessere Lebensbedingungen für den Menschen entstehen, unter denen er sich entwickeln, aufwachsen, arbeiten und nach den Gesetzen der göttlichen Welt leben kann. Danov sagt voraus, dass für die Neue Rasse ein neuer Kontinent im Pazifik auftauchen wird und dass im Zusammenhang damit Erdbeben stattfinden werden. Die Natur zerstört das Alte nicht auf einmal, sondern sie baut kontinuierlich das Neue auf. Dabei verschwindet das Alte nach und nach. Die heutigen Menschen werden, so Danov, Zeugen dieser allmählichen Umgestaltung sein. Unter »Neue Kultur« werden nicht nur äußere Formen verstanden, sondern vor allem auch ein neues Bewusstsein, ein neues Verhältnis zum »großen, vemünf-tigen Ursprung« und ein neues Prinzip, das das Leben leitet - das Prinzip der Liebe, das bereits in der menschlichen Seele wirksam ist. Dieses Prinzip schafft neue Formen und neue Verhältnisse. Wenn die Liebe in die Welt kommt, sind ihre Wärme und ihr Licht nicht mechanisch, sondern organisch - sie reinigen und erneuern die Menschen. Die Welt, in der wir jetzt leben, ist eine extrem arme Welt. Das gegenwärtige Leben bietet keine Möglichkeiten mehr. Alle Menschen müssen in eine höhere geistige Welt aufsteigen, wo die göttlichen Energien funktionieren, aus denen der Menschen schöpfen kann. Das jetzige Leben wird aber als Grundlage des zukünftigen Lebens dienen. »Das ganze gegenwärtige Leben, wie es aufgebaut ist, ist nicht schlecht, aber man muss etwas Neues auf ihm erbauen. Es macht keinen Sinn, dass das Alte zerstört und danach Neues erbaut wird. Die Natur macht so etwas nicht. Sie zerstört nicht auf einmal, sondern sie erbaut das Neue allmählich und das Alte fällt von selbst weg.« Die göttliche Welt ist die reale Welt. Die Menschen können sie durch eine Idee realisieren, wenn diese verstanden werden kann. Sie übernehmen das Neue nicht von außen. Einzig Gott kann die Menschen bekehren, weil er von innen arbeitet. Die Neue Kultur ist im göttlichen Plan bereits realisiert. Sie existiert und wird nicht erst neu erschaffen. Sie muss lediglich auf die Erde hinuntergebracht werden. Die jetzt zu vollbringende Arbeit besteht darin, dass sich der Mensch vorbereitet, diese Kultur zu verwirklichen, weil die Rettung der Welt nicht von außen, sondern von innen, aus dem Bewusstsein, kommt. Die Umgestaltung der Welt kommt aus der göttlichen Welt, und die Veränderung tritt in jeder Hinsicht ein -sozial, wirtschaftlich, politisch und geistig.