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  1. Paneurhythmie

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  2. Georgy Stojtschev
     
    DIE PANEURHYTHMIE
     
    Weisheit, Philosophie, Offenbarung
    Zweite, uberarbeitete Auflage
    Verlag „Bjalo bratstvo" Sofia. 2009
     
    Inhalt
    Vorwort zur ersten Ausgabe 6
     
    Vorwort zur zweiten Ausgabe
     
    Die Paneurhythmie - der Tanz der neuen Menschheit
     
    Die Paneurhythmie - der heilige Lichtkreis
     
    Die Paneurhythmie und die Sieben hermetischen Prinzipien
     
    Das Prinzip der paneurhythmischen Bewegungen
     
    Der groBe Zyklus
     
    Ton, Tonalitat, Farbe
     
    Der groBe Zyklus und der Weg der Seele
     
    „Sonnenstrahlen“ - Neugeburt
     
    „Pentagramm“ - Der Weg des Schulers
     
    Paneurhythmie und Heilung
     
    Die sechs Gymnastikiibungen
     
    Anhang
     
    Schlusswort
     
    Danksagungen
     
    Mein Dank gilt den guten Freunden, 'die mich unterstutzt und die Ausgabe dieses Buches ermoglicht haben,weiterhin Jana Krasteva, die mich dazu ermutigte, mit der Niederschrift zu beginnen. Ich danke auch Ivan Ka-lajdzhiev, der die erste Ausgabe dieses Buches ermoglicht hat, Maria Kisova und Teodora Litscheva, die mit viel Hingabe und Treue mitgewirkt haben, Ina Dojnova und Svetla Baltova fur ihren moralischen Beistand. Zum Schluss bedanke ich mich ganz herzlich bei alien, die mir ihr Vertrauen ge-schenkt und mich bei meiner Arbeit unterstutzt haben.

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  3. Das Buch Wissenschaft und Erziehung ist das einzige Buch, das Petâr Dânov selbst verfasst und publiziert hat. 2 Die Arbeit an diesem Buch begann wahrscheinlich noch in Amerika, als Petâr Dânov Theologie und Medizin in Boston studierte. Alle folgen den Werke Dânovs entstanden auf der Basis stenografischer Aufzeichnungen des gesprochenen Wortes. Obwohl Wissenschaft und Erziehung an ein breites Publikum gerichtet war und Fragen allgemeinmenschlicher Relevanz behandelt, ist dieses Buch in vieler Hinsicht dem damaligen Entwicklungsstand der Wissenschaft weit voraus, weil es eine einzigartige Synthese zwischen den einzelnen Wissenschaften – Theologie, Philosophie, Anthropologie, Physik, Astronomie, Kosmogonie, Evolutionstheorie und andere – bietet. Vor dem Hintergrund der damaligen europäischen Wissenschaft ist der neurowissenschaftliche Blick, der hier auf den Menschen geworfen wird, einzigartig und gleichzeitig revolutionär. Bekanntlich reiste Petâr Dânov zwölf Jahre lang, um phrenologische Untersuchungen an ausgewählten Personen aus dem bulgarischen Volk durchzuführen. Im Buch wird die Einheit zwischen Wissen und Glauben, zwischen Wissenschaft und Religion herausgearbeitet. Es wird gezeigt, dass sowohl in der Wissenschaft als auch in der Religion Dogmen fehl am Platze sind und dass die Religion stets die Wissenschaft berücksichtigen sollte. Damit wird die Bedeutung der Wissenschaft und der Bildung für die allgemeine Erziehung des Menschen als ganzheitliche Methode zur Erhebung des menschlichen Geschlechts auf der Leiter der Evolution hervorgehoben. Im Buch Wissen schaft und Erziehung legt Dânov das theoretische Fundament seines Konzeptes von Erziehung, das er im Laufe seiner Tätigkeit grundlegend erweitert. Denn die Erziehung des Menschen durch Wissenschaft, die, wie das Buch es nahelegt, interdisziplinär geschehen soll, wird durch die Erziehung durch Kunst ergänzt. Weitere inhaltliche Punkte möchten wir jedoch an die ser Stelle nicht vorwegnehmen, sondern dem Leser die Freiheit überlassen, das Buch selbst für sich zu entdecken.

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  4. Aufruf an mein Volk

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  5. Gebete


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  6. Das hohe Ideal


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  7. Die drei Säulen des Lebens


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  8. Spruch-Weisheit


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  9. Anhaltspunkte des Lebens 1942


     
     
     
    Heute streben die meisten Menschen große Dinge an. Sie wissen, dass in der mechanischen Welt die großen Dinge kleiner werden und in der organischen größer; dennoch erstreben sie immer wieder das Große. Das Große soll kleiner werden, um zugänglich zu sein; das Kleine soll wachsen und sich vergrößern, um erkannt und studiert zu werden. Der Mensch wird klein geboren und wächst allmählich, wird groß, um sich zu erkennen. Der Samen, der in die Erde gesät wird, ist klein, aber nach kurzer Zeit wächst er und aus ihm entsteht ein großer Baum. Im Sommer werden die Schauer kleiner, die Samen wachsen und werden groß. Bildet sich der Mensch ein, dass er größer ist als in Wirklichkeit, beginnt er kleiner zu werden. Dieser Prozess geht unbemerkt vor sich. Damit das schmerzfrei geschieht, soll der Mensch bewusst kleiner werden. Als sich Christus an das jüdische Volk wendete, sagte er: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohl gefallen, euch das Reich zu geben." Er sagt nicht, fürchte dich nicht, du große Herde, sondern sagt, fürchte dich nicht, du kleine Herde.
     
    Wenn der Mensch das Gesetz des Sich-Verkleinerns und des Sich-Vergrößerns kennt, dann soll er nicht danach streben, groß zu werden. Das Große anzustreben, das bedeutet, in jedem Moment auf Widersprüche zu stoßen. Alle Auseinandersetzungen und Missverständnisse im Leben entstehen immer zwischen den großen Menschen wegen großer Dinge. Hören die Auseinandersetzungen und die Missverständnisse auf, wird die Liebe kommen. Deshalb sagt man, dass die Liebe zuletzt kommt. Das Leben, das nicht von der Liebe beschienen wird, bleibt für immer in der Dunkelheit. Man weiß dabei, dass in der Dunkelheit nichts wächst. Wollt ihr folglich die Lebensbedingungen nutzen, strebt nach der Liebe, in der alles beschienen wird und sich erhebt.
     
    "Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe hineingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber." Wem gleicht der Dieb? - Dem Großtun im Menschen. Es macht den Menschen innerlich unzufrieden und veranlasst ihn, zu stehlen. Im Menschen gibt es ein großes Wesen, das ständig murrt und kritisiert: Es bleibt ständig unzufrieden, unabhängig davon, wer ihm was gibt. Es sieht überall die Fehler und sagt: "`Das ist nicht gut gemacht, das soll nicht so sein."' Es bleibt bei den negativen Manifestationen des Lebens stehen und kritisiert sie. Sollte es seine Meinung über die Welt sagen, wird es sagen, Gott habe sie weder gut geschaffen noch alles vorgesehen. Das Große hat einen Plan für die Erschaffung der Welt, aber zwingt man es dazu, seinen Plan anzuwenden, gerät es in eine schwierige Lage -- es weiß weder, was sein Plan ist, noch kann es ihn anwenden.
     
    Die heutigen Menschen beschäftigen sich mit großen und mit kleinen Dingen: Die ersteren bevorzugen sie, die letzteren missachten sie. Ihre Augen werden von den großen Dingen angezogen. Versammeln sie sich irgendwo, so wollen sie viele sein. In diesem Bestreben bedienen sie sich des Sprichworts: "`Aus dem Vielen entsteht kein Kopfschmerz."' Dennoch sind nur wenige hier auf den Berg gekommen, die meisten sind im Tal geblieben. Was ist der Grund dafür? -- Die schlechten Lebensbedingungen: der Krieg, die unzureichende Nahrung, der Mangel an Verkehrsmitteln. Der Mensch ist kein Vogel, um seine Flügel auszubreiten und hierher zu fliegen, um zu hören, was gesprochen wird und zurückzukehren. Auf der physischen Welt braucht man physische Bedingungen. Es reicht nicht aus, dass der Mensch nur einen Impuls hat, man benötigt auch materielle Bedingungen.
     
    Was ist der stärkste Impuls im Leben? -- Der Impuls der Liebe. Dieser Impuls bringt Licht in den menschlichen Verstand, Wärme in das menschliche Herz und Kraft in die menschliche Seele. Wenn der Impuls der Liebe im Menschen wirkt, dann werden alle großen und schönen Dinge geschaffen. Dringt die Liebe in euch ein, gebt ihr den ersten Platz. Vor der Liebe tritt jede Auseinandersetzung zurück. Warum sollt ihr mit der Liebe streiten, ob sie wahrhaft sei oder nicht? Was ist wahrhafte Liebe?--Diejenige, die Leben und Licht bringt. Wie lange dauert dieses Leben? -- Solange die Liebe im Menschen ist. Um das Leben fortzusetzen, soll der Mensch sein Leben wie die Pupille seines Auges schützen. Schützt er sie nicht und verhält sich ihr gegenüber nachlässig, wird sie ihn verlassen. Furchtbar ist der Zustand des Menschen, wenn ihn die Liebe verlässt: Wenn sie ihn verlässt, hört sein Leben auf. Das zeigt an, dass zwischen der Liebe und dem Leben eine enge Beziehung besteht. Bewahrt die Liebe in euch, damit ihr nicht in Lebenswidersprüche geratet, um euren inneren Frieden und eure Zufriedenheit nicht zu verlieren. Wo ist die Liebe? -- Überall. Es gibt keinen Ort in der Welt, wo die Liebe nicht anwesend ist. Es gibt kein Wesen in der Welt, das von der Liebe nicht besucht worden ist. Der Irrtum im Menschen besteht darin, dass er die Liebe an einem besonderen Ort und unter besonderen Bedingungen sucht. Die Liebe ist überall und in allem.
     
    Viele klagen über ihr Leben und sagen, die Liebe habe sie nicht besucht. Die Ursache dafür ist in ihnen selbst. Sie erwarten, dass die Liebe sie besucht, dass sie zu ihnen zu Besuch kommt. Das ist unmöglich. Die Liebe ist bereits in die Welt gekommen. Wer sie sucht, soll selbst zu ihr gehen. Wenn ihr anders darüber denkt, dann schafft ihr selbst Widersprüche. Zu erwarten, dass die Liebe euch besucht, das ist dasselbe wie zu erwarten, dass euch die Sonne besucht. Steht früh auf und begrüßt sie, öffnet eure Fenster und sie wird euch bescheinen. Heute seid ihr auch hinausgegangen, um die Sonne zu begrüßen, aber habt sie nicht gesehen. Eine kleine Wolke hat sie beschattet. Das ist kein Widerspruch, da die Sonne über den Wolken aufgegangen ist. Die Wolken sind nicht gefährlich, es ist gefährlich, wenn die Sonne vom Horizont verschwindet und aufhört aufzugehen. Wenn ihr sie heute nicht gesehen habt, werdet ihr sie morgen sehen.
     
    Ihr seid an diesem Morgen alle Sieben zusammengekommen. Die Zahl sieben stellt die Zahl der Wochentage dar. Gott schuf die Welt in sieben Tagen. Also drückt jeder von euch einen Wochentag von den Tagen der Schöpfung der Welt aus. Wie wenige auch immer ihr heute sein mögt, dennoch drückt sich die Liebe aus. Sie drückt sich in den kleinen Dingen aus, sie verbirgt sich in den kleinen Dingen. Der kleine Fluss ist die Äußerung einer großen Quelle. Aus den kleinen Quellen fließen kleine Bäche und Flüsse. Die kleinen Äußerungen der Liebe bergen dieselbe Kraft in sich wie die großen. Es ist vorzuziehen, dass das Quellwasser nach und nach aber dafür ständig fließt, als in großen Mengen und plötzlich. Fließt die Quelle auf einmal hervor, so trocknet sie aus.
     
    Die Menschen wollen die großen Äußerungen der Liebe sehen. Das ist unmöglich. Die Liebe drückt sich überall nach und nach aus. Wer Augen hat, um zu sehen, wird alle kleinen Äußerungen der Liebe in einem erfassen und vor sich die Äußerungen der großen Liebe haben. Sie äußert sich in allen Wesen gleichzeitig. Sammelt all ihre Äußerungen an einem Ort, um eine klare Vorstellung über die Liebe zu haben. Wer die Beziehung aller Wesen zu sich selbst nicht als eine Beziehung eines Ganzen begreift, lehnt die Möglichkeiten der Liebe ab und fragt sich: "Was kann die Liebe in mir und ich in ihr verrichten?" Er ahnt nicht, dass die Äußerungen der Liebe in den Teilen die Äußerungen des Ganzen sind.
     
    Christus sagt: "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." Es sammeln sich Tiere an einem Platz, es sammeln sich Menschen, Engel und Erzengel -- immer im Namen der Liebe. In der Folge dieser Versammlungen wird etwas Großes geschaffen, das in Zukunft gesehen wird. In der Arbeit der Liebe erscheinen kleine und große Wolken, die zum Ziel haben, sie zu behindern. Eine kleine Wolke bedeckte heute die Sonne und wir konnten sie nicht sehen. Was stellt die Wolke dar? -- Den gegenwärtigen Krieg, in dem die christlichen Völker gegeneinander kämpfen. Ihr werdet sagen, der Krieg sei ein Widerspruch im Leben. So wie die Wolke einen Widerspruch für die Sonne darstellt, so ist der Krieg ein Widerspruch für die Menschen. Die Natur lässt den Krieg als eine natürliche Folge des schlechten und verdorbenen Lebens der Menschen zu. Durch ihn wird das Böse kanalisiert, das sich in den menschlichen Herzen seit Jahrhunderten angehäuft hat. Das Böse wird zerfließen, die Sonne wird über den Wolken aufgehen, wieder scheinen und ihre Wärme und ihr Licht in der ganzen Welt verbreiten. Dann werden die Widersprüche verschwinden und die Menschen werden verstehen, dass es auch ohne Krieg geht. Das Leben der Lieblosigkeit schafft den Krieg. Das Leben der Harmonie und der Liebe schließt den Krieg aus. Heute kämpfen die Menschen für materielle Dinge: Wer wird über mehr Boden herrschen, wer wird die Weltherrschaft erobern? -- Eines Tages, wenn sich die Liebe in ihrer Ganzheit äußert, werden alle Wesen, Menschen, Tiere und Pflanzen Gebrauch von ihrer Fülle machen. Diejenigen, die sich unterhalb des Niveaus des Menschen befinden, werden sich seine Liebe zunutze machen. Der Mensch wird sich die Liebe derjenigen zunutze machen, die über ihm stehen. Die Liebe ist eine unerschöpfliche Quelle der Kräfte und der Güter.
     
    Christus sagt: "Ich und der Vater sind eins." Also ich, das Kleine und der Vater, das Große, sind eins. Die Welt ist der kleine Anfang, der Vater der große Anfang. Das Kleine soll wachsen und in Beziehung mit dem großen Anfang, mit dem Vater stehen. Darin besteht die Kraft des Menschen. Wie die Sonne sich im Kreis bewegt, so bewegt sich die Liebe auch im Kreis und umkreist uns. Wenn sie einen Kreis um uns herum beschreibt, verbindet sie uns mit ihren Bändern und bewahrt uns auf diese Weise vor dem Bösen. Wenn wir im Kreis der Sonne sind, so sind wir auch im Kreis der Liebe. Folglich, solange die Sonne uns umgibt und ihr in ihr seid, fürchtet euch vor nichts. Wisst, dass die Liebe euch umgibt und schützt, wie die Erde die in sie hineingelegten Samen schützt. Wer sich entmutigen lässt und denkt, dass er nichts erreichen kann, der ist aus dem Kreis der Sonne und aus dem Kreis der Liebe herausgetreten. Das ist unmöglich: Der Mensch kann nicht aus dem Umlauf der Sonne heraustreten, noch weniger ist es möglich, den Umlauf der Liebe zu verlassen.
     
    Ein Leben mit einem Anhaltspunkt im Guten, ein Leben mit einem Anhaltspunkt in der Gerechtigkeit, ein Leben mit einem Anhaltspunkt in der Vernünftigkeit ist das Leben der Liebe.
     
    Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
     
    21. Juni 1942, 5.00 Uhr -- Die Sieben Rila-Seen

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  10. Die kosmische liebe Beinsa Duno

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  11. Die verwandten seelen- Beinsa Duno

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  12. Das hohe ideal - Peter Donov
    Sofia 1929


     

    aus dem Bulgarischen



    Therese Keremedzhieff


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  13. Die Herrlichkeit des Lebens


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  14. Noten der Paneurhythmie


     
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  15. Die Noten der Paneurhythmie


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  16. Der Meister spricht


     
     
    Wir vermitteln das Wort des Meisters allen Brüdern und Schwestern, deren Seelen von der Liebe berührt sind, deren Verstand vom Wissen erleuchtet ist und deren Geist sich vollkommener Freiheit erfreut. Denn nur derjenige, sagt der Meister, dessen Seele von der Liebe berührt ist, lebt. Nur derjenige, dessen Verstand vom Wissen erleuchtet ist, bringt Licht. Und nur denjenigen, dessen Geist sich der vollkommenen Freiheit erfreut, kann man einen wahren Menschen und Bruder der Menschheit nennen. Bei der Übersetzung dieses Buches haben wir versucht, jene bildhaft-poetische Sprache des Meisters Beinsa Douno ins Deutsche zu übertragen und ihren Wortlaut möglichst genau wiederzugeben, um die Lebendigkeit seiner Worte und deren ursprünglichen Sinn zu erhalten. Alle Bibelzitate stammen aus der Elberfelder Bibel.
     
     
     

    DAS LEBEN


     
     
     
    Die Quelle des Lebens ist Liebe. Die Liebe bringt die Fülle des Lebens.
     
    Das Leben wird erst wirklich, wenn der Mensch die Liebe erkennt.
     
    Wenn der Mensch die Liebe nicht begreift, kann er auch das Leben nicht begreifen. Wenn er das Leben nicht begreift, kann er auch die Zeit, in der es als ein unaufhörlicher Prozess verläuft, nicht begreifen. Und wenn der Mensch die Zeit nicht begreift, verliert er den musikalischen Rhythmus des Lebens und gerät in eine Reihe disharmonischer Zustände, die ihn unglücklich machen.
     
    Das Größte außerhalb der Liebe ist das Leben. Das Leben ist die Frucht der Liebe. Aber die Liebe und das Leben sind nicht ein und dasselbe.
     
    Im Leben verlaufen ständig zwei Prozesse: Der eine ist der Prozess der Bildung, der andere der Prozess der Zerstörung. In der Liebe existieren diese zwei Prozesse nicht. Sie ist etwas Reines und Einheitliches. Im Leben gibt es aber eine Differenzierung.
     
    Das Leben ohne Liebe hat keinerlei Sinn. Ein solches Leben ist eine Reihe von Leiden, Niederlagen und sich Wiederaufrichten.
     
    Das Leben kann sich ohne Liebe nicht offenbaren. Ein Leben ohne Liebe gibt es nicht. Der erste Weg, auf den sich das Leben macht, ist die Liebe.
     
    Um zu zeigen, dass man lebt, soll man lieben. Der Sinn des Lebens besteht darin, zu lieben und geliebt zu werden.
     
    Das Leben stellt die Bemühung des Geistes dar, sich in der äußeren Welt, in der Peripherie zu offenbaren. Wenn der Geist sich in der Peripherie offenbart und mit seiner Arbeit beginnt, dann sagen wir, dass das Leben sich in seinem elementaren Zustand als Leben in der Zeit zeigt. Das Leben in der Zeit ist aber nur ein Schatten des Lebens oder die kleinste Projektion des gesamten Lebens. Das ewige Leben enthält unendliche Möglichkeiten. Es bringt alle Bedingungen zum vernünftigen Wachstum mit sich. Und unter Leben versteht man die allgemeine Weltseele, die sich in der ganzen lebendigen Natur äußert. Unsere Seelen sind Bestandteile dieser großen Seele.
     
    Damit sich das große Prinzip des Lebens äußert, soll das Leben irgendeine Form annehmen, die seinem Streben und seiner Bewegung entspricht. Das Streben, das ist der vernünftige innere Drang und die Bewegung sein physischer Ausdruck.
     
    Das Leben äußert sich aber nicht nur in einer Form, es äußert sich in unendlich vielen Formen. Wenn sich mehrere Formen verbinden und eine größere Form bilden, sagen wir, dass das Leben vernünftig organisiert ist. Dann sind alle Formen bestrebt, diese höhere Form zum Ausdruck zu bringen.
     
    Das Leben hört niemals auf, es dauert ewig. Die äußeren Formen zerfallen, doch das Leben dauert ewig. Nichts ist imstande, es zu zerstören. Das Leben ist stärker als der Tod. Es ist frei, nicht fassbar und unaufhörlich. Es hört nicht auf. Es fließt nach innen und nach außen. Denn der Mensch kann sich mit seinem Umfeld nicht verbinden, wenn das Leben nicht hinein- und herausfließt.
     
    Das innere Leben ist vollkommen. Die Vergnügungen, die Leidenschaften, die falschen Gedanken und Gefühle schränken die natürlichen Ausdrücke des Lebens ein.
     
    Das Leben kann nur gut sein. Ein schlechtes Leben gibt es nicht. Und wenn man sagt, dass das Leben sich verbessern sollte, ist das eine falsche Idee. Das Leben an sich ist weder gut noch schlecht. Im Leben kann es Beimischungen geben, aber es wird weder besser noch schlechter. Das Leben kommt von Gott und geht zu ihm zurück. Deswegen ist es seinem Wesen nach absolut rein. Die Veränderungen aber, die man im Leben vornimmt, bringen die schlechten Folgen mit sich. Und dann spricht man von weltlichem, geistlichem, zeitlichem und ewigem Leben. Aber das Leben selbst ist weder weltlich noch geistlich. Wenn das Tierische dem Menschen innewohnt, wird das Leben weltlich, und wenn das Vernünftige ihm innewohnt, wird es geistig.
     
    Denn das Leben des Menschen unterscheidet sich vom Leben der anderen Lebewesen durch seine Vernunft. Das Wort Leben impliziert Vernunft. Wo es Vernunft gibt, so wenig sie sich äußern mag, dort gibt es auch Leben.
     
    Das vernünftige Leben ist das Leben der Unsterblichkeit, das Leben ohne Leiden und Qualen. Genau dieses Leben ist ein Teil der menschlichen Seele. In ihm erscheint alles zur rechten Zeit. In diesem Leben gibt es keine Beklemmungen, sondern ständige Arbeit.
     
    Das Leben selbst ist eins. Das physische Leben, das geistige Leben und das göttliche Leben sind drei große Offenbarungen des gesamten, einheitlichen Lebens. Sie unterscheiden sich in ihrem Ursprung, in ihren Objekten und in ihren Zielen.
     
    Das physische Leben wandelt und ändert sich ständig. Es ist ein Leben an der Wasseroberfläche auf den Meereswellen. Das geistige Leben ändert sich, ohne sich zu wandeln. Es ist das Leben des Meeresgrundes im Inneren des Meeres. Und das göttliche Leben wandelt sich nicht und ändert sich nicht. Aber all diese Erscheinungen des Lebens sind eng miteinander verbunden. Sie sind Teile eines Ganzen, des gesamten grenzenlosen Lebens.
     
    Um das Leben zu begreifen und sich selbst und den anderen nützlich zu sein, soll man mit dem physischen Leben beginnen und allmählich zum geistigen und dann zum göttlichen Leben übergehen.
     
    Wer das physische Leben nicht liebt, kann kein Verhältnis zum Licht haben. Denn im physischen Leben ist die Energie des Lichtes in den Pflanzen und Früchten gebunden. Auch die Hygiene des physischen Lebens beginnt mit der richtigen Nutzung des Lichtes, das in den Pflanzen und Früchten gespeichert ist. Anders gesagt, die Hygiene beginnt mit der richtigen Ernährung. Und die Ernährung ist eine Einführung in das physische Leben; genauso wie die Musik in das geistige Leben und das Gebet in das göttliche Leben.
     
    Das Leben ist ein Schatz, den man bewahren soll. Bewahre es mithilfe der Weisheit und möge das wahre Wissen, das daraus hervorgeht, sein Schutz sein. Lass es frei aus der großen Quelle, aus der Liebe hervor strömen. Beleuchte es durch die Wahrheit, die Welt der absoluten Vernunft. Beleuchte es durch die Wahrheit, die dem Leben Freiheit in all seinen Richtungen gewährt.
     
    Denn auch das Leben hat seinen Tagesanbruch, seinen Sonnenaufgang und seinen Mittag.
     
    Der Tagesanbruch des Lebens, das ist die Liebe.
     
    Der Sonnenaufgang des Lebens, das ist die Weisheit.
     
    Der Mittag des Lebens, das ist die Wahrheit.
     
    Brich auf in den Tag des Lebens! Bilde eine Knospe! Steh auf, stell dich auf deine Beine und fühle, dass du mit allen Lebewesen auf der Erde und im Himmel verbunden bist.
     
    Gehe im Leben auf! Blühe und trage Früchte!
     
    Erreiche den Mittag des Lebens! Reife heran!
     
    Wenn du den Mittag deines Lebens erreichst, dann wirst du seinen großen Sinn, seine süßen Früchte kosten.

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  17. Die Grundlagen der Panevritmia

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